Sind Supplements vom Menschen unbedenklich für Tiere?

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4 Antworten

Hallo! Lass es sein - nicht einmal ein Tierarzt wird das gut heißen können. Er kennt kein Creatin - ein gutes Beispiel. Creatin lagert oft um 2 liter Wasser in Muskeln ein - übrigens auch im Herzmuskel. Viele Nahrungsmittel wie Weintrauben, Rosinen und Schokolade sind für den Menschen verträglich und können für Hunde tödlich sein. Wenn wir mit unseren Körpern experimentieren ist das unsere Sache. Aber nie mit einem Tier.

Ich wünsche Dir alles Gute.

Wozu möchtest du denn das Muskelvolumen deines Tieres erhöhen? Ist das eine gesundheitliche Sache oder möchtest du einfach nur, dass er anders aussieht? Wenn dein Hund genug Auslauf und Bewegung bekommt, würde ich dir davon abraten, sein Muskelvolumen nur für's Optische künstlich zu erhöhen. Ich bin zwar kein Tierarzt, würde mich aber fragen, ob der Hund nicht bei genügend Auslauf nicht bereits einen gesunden Körperbau hat. Aber erkundige dich tatsächlich besser beim Tierarzt. Ich finde es gut, dass du das nicht einfach so machen, sondern einen Arzt befragen möchtest.

Prinzipiell würde ich sagen: Finger weg, wenn der Hund gesund ist und keine Ergänzungen braucht!

Pump nicht so einen kram in den Hund!!!

Wenn du bei deinem Hund Muskel aufbauen willst mit dem Hintergrund die Gelenke zu unterstützen geht dies nur über schwimmen. Muskelaufbau ohne Gelenke zu belasten, das geht nur mit schwimmen.

Der Hintergrund "Mein Hund ist zu Schmal!" ist keine gesunde Begründung. Weder Mensch noch Tier haben irgendwelche Aufbaustoffe nötig.

Übrigens. Wer übermäßig Muskelmasse aufbaut und Gewichte Stemmt ist schnell im Eimer!!!

ich weiß wovon ich Spreche. Ich habe Jahre lang an bedingt durch meinen job/Hobby schwer gehoben und extremst viel Sport gemacht. Ich hatte Muskeln wie ein Kerl. alles über lange Zeit Aufgebaut. Und?

Knie OP, Rücken hin etc. Schockierte Ärzte die sich fragen wie man mit Reiten ein Knie Schrott bekommt.

Muskeln Aufbauen ist nur zu einem gewissen Grad sinnvoll. Ab einem gewissen Punkt geht es immer ncoh auf die Gelenke.

Frag mal ältere Gewichtsheber wann bei denen die erste Arthrose auf trat die auch Probleme machte?

Ein großes Problem was ich im Fitnessstudio immer wieder Sehe sind Muskel protze die nur bestimmte Partien trainiert haben weil es "cool" aussieht. Zum Beispiel Brust, vergessen aber den Rücken und Wundern sich dann das sie einen Rundrücken bekommen und laufen wie ne Schildkröte. Sieht bescheuert aus!! und ist ungesund.

Das muss in Relation zum Gesamtbild und dem Körperbau stehen. Sonst sieht es nicht nur Blöde aus sondern ist auch Ungesund.

Budybuilder nehmen in ihrer Karriere in Kauf früh kaputt zu sein auf den Knochen! Auch Extremsportler leiden unter diesem Verschleiß.

ich bin keine Mitte 20 und kaputt!!! Man kann sagen ich war Extremsportler.

Das wünsche ich niemandem!!

Wenn du das für dich alles in Kauf nehmen willst okay. Aber dein Hund kann diese Entscheidung nicht treffen wenn Herrchen ihn mit schleift!

Was für den Menschen hergestellt ist hat in der Regel auch eine ganz andere Konzentration für ein ganz anderes Gewicht außerdem sind die Bedürfnisse eines Hundes andere als beim Menschen.

Waldböden federn sehr schön. geh dort joggen mit deinem Hund. Langsam an. Und manche Hunde sind nun mal schmächtiger.

Beobachte mal Wölfe. die Bewegen sich den ganzen Tag. Aber langsam. Die hetzen nciht den ganzen Tag Wild. Die stöbern viel. Legen über den ganzen Tag dadurch Strecke zurück und sind geborenen Ausdauersportler, aber keine Muskelberge! Müssen sie nicht, der Körper eines Hundes ist effektiv auf Energie sparen und strecke ausgelegt.

Er hetzt seine Beute Kilometer weit, agiert im Verbund hoch intelligent ABER! die meiste zeit des Tages wird gestöbert im ruhigen schlendergang. Nur zur meist kurzen udn heftigen Jagd kommt der Athlet raus.

Wenn die Beute mehr Kalorien kostet als sie bringt wird eine Jagd abgebrochen!

Geh mal in das Forum von DuBarfst (www.dubarfst.eu). Ich denke, da kann man dir weiterhelfen, was dein "Problem" betrifft.

Generell würde ich nicht einfach irgendwelche Zusätze füttern (schon gar keine vom Menschen), ohne mich vorher über die ideale Nährstoffzusammensetzung für mein Tier zu informieren. Vielleicht hilft dir auch einfach ein Wechsel auf hochwertigeres Futter, welches gibst du denn zur Zeit?

Tierärzte sind da leider auch oft die falschen Ansprechpartner, sie sind Mediziner (sie heilen also Krankheiten) und keine Ernährungsberater.

SpookyAngie 09.03.2014, 21:13

Schaus dir einfach mal an, da sind viele Leute unterwegs, die sich schon lange umfassend mit Ernährung von Hunden, Katzen und Frettchen (also Fleischfressern) beschäftigt haben.

So ein Tierarzt bekommt im Studium sehr viel Wissen zu allen möglichen Tieren, aber immer mit Schwerpunkt "Krankheiten heilen", genauso wie unsere Allgemeinärzte auch, deswegen gibt es ja auch spezielle Ernährungsberater. Es ist für einen Tierarzt gar nicht möglich, sich umfassend mit der Ernährung aller Tiere auszukennen, es sei denn, er hat sich darauf spezialisiert.

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