Sind Spatzen IMMER NOCH vom Aussterben bedroht - kann ich mir nicht vorstellen?

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7 Antworten

Der Haussperling (Passer domesticus) (eine von über 40 Arten von Sperlingen weltweit) steht auf der "Vorwarnliste bedrohter Arten", das heißt aber nicht, dass er "vom Aussterben bedroht" ist. Das heißt nur, dass der Bestand (der hoch ist) deutlich zurückgeht.

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Bei uns gibtst auch sehr viele von denen ( auch Franken) dachte auch nicht dass die vom Aussterben bedroht sind. Hab aber auch nachgelesen und ja die stehen auf der Roten Liste.

Vor allem sei es der Mensch, der mitverantwortlich für den Artenrückgang ist. Zum Beispiel würden immer mehr Feldwege asphaltiert. Orte seien klinisch sauber. Dabei benötigen viele Vögel staubige Wege zur Reinigung ihres Gefieders. Wichtig sind auch Pfützen, aus denen die Tiere Material für den Nestbau bekommen. Problematisch: "Modetrends in den Hausgärten." Anstatt exotischer Pflanzen und englischem Rasen seien heimische, standortgerechte Pflanzen grundlegend für das Überleben der Vögel. "Denn an die haben sich die Arten schließlich angepasst", sagt Frimmel. Böhm nennt als Ursache die Intensivierung der Landwirtschaft, durch die Vögel Brutplätze und Nahrung verlieren.

http://www.augsburger-allgemeine.de/krumbach/Der-Spatz-ist-vom-Aussterben-bedroht-id7585231.html

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Haussperlinge sind Kulturfolger, wie man schon am Namen erkennen kann. Sie haben sich uns Menschen angeschlossen, weil sie in unserer Nähe alles gefunden haben was sie zum Überleben gebraucht haben und wir Menschen haben uns Jahrhunderte lang an ihnen erfreut.

Jetzt haben wir den Packt mit den Spatzen aufgekündigt und vertreiben sie aus unserer Nähe durch unser unüberlegtes Verhalten. Jede Mauerritze wird verschlossen, jedes Haus gedämmt. Jeder Rasen wird gemäht noch bevor die Halme Samen ausbilden können. In unseren Gärten bauen wir Pflanzen an, mit denen die Vögel nichts anfangen können. Insekten werden tot gespritzt und Flächen werden asphaltiert. 

Die Spatzen finden keinen Ort mehr an dem sie brüten können, wenn wir alle Mauerritzen verschließen und ihnen keine Alternative bieten. Sie finden keine Nahrung mehr, wenn wir das Gras kurz halten und Gift gegen Insekten versprühen. Wenn wir jeden Weg asphaltieren bleibt kein Sand übrig. Ohne Sand wird kein Spatz seine Parasiten los. Wir haben uns vom Freund zum Feind der Spatzen entwickelt durch Ignoranz, Dummheit und Rücksichtslosigkeit. 

Wenn euch die Spatzen nicht gleichgültig sind, solltet ihr etwas ändern, genau wie ich. Ich baue ihnen jedes Jahr Nistkästen und hänge sie an die Bäume in meinem Wohngebiet. Spatze brüten gern in Gemeinschaft und so kann man die Kästen einfach zusammen aufhängen. Ich kann nichts gegen das ständige Rattern der Rasenmäher tun. Der Vermieter lässt nicht mit sich reden. Aber dafür füttere ich die Vögel das ganze Jahr über.

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Bei uns hier gibt es mehr Grünfinken als Spatzen. Die Spatzen-Population nimmt hier nicht nennenswert zu. Früher sah man Tausende von Tieren in einer Schar. Wenn man jetzt mal 15 bis 20 Spatzen zusammen sieht, dann ist das viel.

Die Vogelpopulationen nehmen allgemein stark ab. Vögel, die früher jedes Kind kannte, sind teilweise schon eine Seltenheit.

Aus meiner Kinderzeit im "Alten Land" kenne ich noch Starenschwärme im, die den Himmel verdunkelten, wenn die sich im Herbst sammelten um in ihre Winterquartiere zu fliegen.

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Der Haussperling steht auf der Vorwarnliste.

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In einigen Gegenden sind sie recht selten geworden. Früher gab es mehr dieser Vögel.

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Bei uns gibt es mehr Spatzen als andere Vögel


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