Sind Spatzen IMMER NOCH vom Aussterben bedroht - kann ich mir nicht vorstellen?

7 Antworten

Bei uns hier gibt es mehr Grünfinken als Spatzen. Die Spatzen-Population nimmt hier nicht nennenswert zu. Früher sah man Tausende von Tieren in einer Schar. Wenn man jetzt mal 15 bis 20 Spatzen zusammen sieht, dann ist das viel.

Die Vogelpopulationen nehmen allgemein stark ab. Vögel, die früher jedes Kind kannte, sind teilweise schon eine Seltenheit.

Aus meiner Kinderzeit im "Alten Land" kenne ich noch Starenschwärme im, die den Himmel verdunkelten, wenn die sich im Herbst sammelten um in ihre Winterquartiere zu fliegen.

Der Haussperling (Passer domesticus) (eine von über 40 Arten von Sperlingen weltweit) steht auf der "Vorwarnliste bedrohter Arten", das heißt aber nicht, dass er "vom Aussterben bedroht" ist. Das heißt nur, dass der Bestand (der hoch ist) deutlich zurückgeht.

Bei uns gibtst auch sehr viele von denen ( auch Franken) dachte auch nicht dass die vom Aussterben bedroht sind. Hab aber auch nachgelesen und ja die stehen auf der Roten Liste.

Vor allem sei es der Mensch, der mitverantwortlich für den Artenrückgang ist. Zum Beispiel würden immer mehr Feldwege asphaltiert. Orte seien klinisch sauber. Dabei benötigen viele Vögel staubige Wege zur Reinigung ihres Gefieders. Wichtig sind auch Pfützen, aus denen die Tiere Material für den Nestbau bekommen. Problematisch: "Modetrends in den Hausgärten." Anstatt exotischer Pflanzen und englischem Rasen seien heimische, standortgerechte Pflanzen grundlegend für das Überleben der Vögel. "Denn an die haben sich die Arten schließlich angepasst", sagt Frimmel. Böhm nennt als Ursache die Intensivierung der Landwirtschaft, durch die Vögel Brutplätze und Nahrung verlieren.

http://www.augsburger-allgemeine.de/krumbach/Der-Spatz-ist-vom-Aussterben-bedroht-id7585231.html

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