Sind Sozialpädagogen an Schulen notwendig oder reichen Lehrer aus?

6 Antworten

Aus meiner Sicht sind sie sehr wichtig.

Lehrkräfte können nicht alles Leisten und haben nicht immer die Erfahrung und Zeit zur individuellen Beratung.

Sie können die Arbeit der Lehrkräfte ergänzen und haben einen anderen Zugang zu den SuS.

So können sie neutrale Ansprechpartner:innen bei unterschiedlichen Problemlagen sein, Bindeglied zu Jugendämtern und auch Projekte zum sozialen Lernen, Mobbing oder andere Ausserunterrichtliche Angebote (gemeinsam mit dem Kollegium) anbieten. Gerade an Schulen des gemeinsamen Lernens benötigt man ein Multiprofessionellen Team aus Lehrkräften, Sozialpädagogen und anderen pädagogischen Kräften.

Das ist AUSSCHLIEßLICH von dem "Sozialgefüge" der Schülerschaft abhängig - nicht zu vergessen die ELTERN.

Es gibt Schulen mit - durch welche Gründe auch immer - massiven sozialen Konflikten innerhalb von Lerngruppen; dort sind Sozialpädagogen vonnöten.

Nicht zu vergessen seien völlig überforderte (bis unfähige) Lehrer !!

pk, bis zum Alter von 69 (!) Jahren 42 (!) Jahre gern und stressfrei Lehrer gewesen (davon zwölf Jahre UNunterbrochen Schul-Vertrauenslehrer)

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Sozialpädagogen haben einen ganz anderen Ansatzpunkt als die Lehrer. Ihr Arbeitsgebiet hat ja mit dem Lehrauftrag an den Schulen nur am Rande zu tun.

Nein, Lehrer haben ein gänzlich anderes Fachgebiet studiert und sind streng genommen eigentlich auch mehr Didakten, als Pädagogen! Von daher ist eine Schulsozialarbeiterin / ein Schulsozialarbeiter dringend vonnöten! Schulsozialarbeiter*innen haben meistens die Aufgabe, Nachteilsausgleiche für Schülerinnen und Schüler zu organisieren und Hilfeprozesse mit externen Partnern wie: öffentliche und freie Jugendhilfe anzustoßen. Dafür sind sie ausgebildet und das können sie auch bedeutend besser als Lehrer! Man kauft ja schließlich seine Brötchen auch nicht beim Metzger!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Lehrer reichen aus. Auch Lehrer haben einen Teil Pädagogik (abhängig vom Lehramt) im Studium gemacht.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Schüler der 11. Klasse in NRW

Einen sehr kleinen Teil, ja. Lehrer haben weder die Ausbildung, noch die Zeit, um größere Probleme zu bearbeiten.

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@Hacker48

Natürlich haben Lehrer besseres zu tun. Aber zur Not reichen Lehrer aus.

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@Noah16042004

Gerade zur NOT reichen Lehrer beileibe nicht aus. Du hast noch keinen Blick in eine Brennpunktschule geworfen, nicht wahr?

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@Melanie828

Erzieher arbeiten, in der Regel, nur an Grund- bzw. Ganztagsschulen. An einer normalen weiterführenden Halbtagsschule wirst du keine Erzieher finden.

Was sollen die da auch?

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@Hacker48

Wieso, guck dir doch mal Berlin an. Da bräuchten die Lehrer wirklich teilweise Rohrstöcke. Ich will nicht sagen, dass wieder das allgemeine pädagogische Züchtigungsrecht eingeführt werden soll, aber es gibt Schüler, bei denen ich denke, dass die nicht anders lernen.

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@Noah16042004

Ja, schau dir die Rotlischule an, gerade dort wurde für Gewalt mit innovativen Konzepten unterbunden.

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Mein so genanntes Pädagogik-Begleit(!)-Studium war geradezu peinlich lächerlich und hatte NICHTS (!!) mit realen Ansprüchen zu tun. Mehrere Semester sträfliches Geschwafel...

pk, OStR. i.R. (Gymnasium)

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@paulklaus

An Hacker: Bringt nix, mit uneinsichtigen Ignoranten wie Noah zu "diskutieren"....

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@paulklaus

Danke!

Das deckt sich mit dem, was mir Bekannte aus ihrem Lehramtsstudium berichtet haben.

Oberstudienrat im Ruhestand, aber was bedeutet die Abkürzung "pk"?

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@paulklaus

Ach so, das ist dein Name. Oh Gott, da hätte ich auch draufkommen können...

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@Hacker48

Zum Glück nicht mein Name, nur n doofer, einfallsloser nick....

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