Sind Selbstgespräche in diesem Maße noch "normal"?

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6 Antworten

Wenn es sie selbst belastet, ist es ernst zu nehmen und sie sollte etwas unternehmen.

Ansonsten kannst du sie beruhigen, es ist nicht besorgniserregend. Denn sie reagiert eben nur laut auf ihre Gedanken. Und davon hat jeder Mensch unglaublich viele am Tag, schätzungsweise um die 60.000 Die meisten sind unbedeutend und flüchtig, sie rauschen vorbei wie Autos auf einer Straße.

Beobachten muss man, welche Gedanken negativ sind, gegen sich selbst und andere gerichtet sind. Das wäre die eigentliche Gefahr. Wenn ihre Selbstgespräche immer Selbstzweifel, Kritik, Pessimismus, Hoffnungslosigkeit und andere negative Themen beinhalten, wäre das besorgniserregend.

Positive Selbstgespräche wären sogar sehr gut! Etwa, dass sie ihren Pflanzen gut zuredet, zu wachsen, oder bevorstehende Dinge sich als erfolgreich ausmalt und es schon mal durchspielt :-)

Und einfach nur ein paar der flüchtigen Gedanken laut auszusprechen, ist völlig harmlos. Sie spricht nur laut aus, was jeder andere stumm für sich auch denkt. Wenn sie das allerdings in Gesellschaft macht, hat sie ein soziales Problem ;-)

Hallo,

ich kenne das nur von kleinen Kindern und alten Leuten. Wenn es sie belastet, dann soll sie doch versuchen, es einfach abzustellen, sobald sie es bemerkt, diesen Automatismus.

Das ist doch ganz gut, wenn man erstmal 'ins Unreine' spricht, bevor man seine Argumente auf andere loslässt! Man muss auch erstmal seine Stimme 'aufpolieren' - sie sollte nicht piepsig sein, wenn man rhetorisch Großes vorhat.

Wenn jemand allein lebt und kein Gegenüber hat, gehts nicht anders: man muss und sollte mit sich selbst sprechen. Solange man sich nicht zankt.....

Alles ganz normal - und gut, wenn man noch soviel Kontrolle über sich hat, dass man mitbekommt, wenn andere dabei zuhören....

Es gibt einen berühmten Aufsatz von Heinrich von Kleist darüber, der zu lesen lohnt: de.wikipedia.org/wiki/Über_die_allmähliche_Verfertigung_der_Gedanken_beim_Reden.

Also ich führe auch oft Selbstgespräche, jedoch würde ich es bei mir als lautes Denken bezeichnen.
Wenn deine Freundin mit einer imaginären Person kommuniziert ist das schon etwas seltsam..
Aber wenn es ihr dazu dient ihre Gedanken besser zu ordnen ist ja alles gut.

Wenn es wirklich so ist wie du sagst und es sie stört und belastet, sollte sie vielleicht mal einen Termin bei einem Psychologen machen. Der kann ihr dann sicher weiterhelfen.

Das ist schon ziemlich besorgniserregend: Selbstgespräche können Anzeichen von Depressionen, Demenz und Psychosen sein. Vor allem wenn die Betroffenen auf Stimmen in ihrem Kopf antworten oder ständig Sätze wiederholen und in öffentlichen Räumen laut mit sich selbst reden, liegt meist eine psychische Erkrankung vor. (http://www.shortnews.de/id/1005653/psychologie-ab-wann-selbstgespraeche-nicht-mehr-normal-sind#)

amy2107 11.10.2016, 21:30

Nein, sie hat keine Stimmen im Kopf und tut es auch nur, wenn sie allein ist. Ob sie dabei oft Sätze wiederholt, weiss ich nicht.

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amy2107 11.10.2016, 21:48
@DesmondDescole

Sorry aber ich weiss nicht, worauf du hinaus willst?! bist du sicher, dass du nicht irgendwas verwechselst, bzw die Frage irgendwie missverstanden hast?

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DesmondDescole 11.10.2016, 21:53
@amy2107

Vielleicht schon, vielleicht auch nicht - das ist hier aber nicht die Frage.

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charmpagner 12.10.2016, 15:39
@amy2107

Ich vermute, DesmondDescole hat ganz eigene, für andere wenig nachvollziehbare Gedanken, die er vielleicht nicht mit sich selbst bespricht, dafür aber immer gern (öffentlich) aufschreibt ;-)


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amy2107 12.10.2016, 17:16
@charmpagner

Ok, aber wenn es nichts mit meiner Frage zu tun hat und noch dazu in Rätseln, die scheinbar ausser ihm niemand versteht, gehört es ja eigentlich nicht hier hin

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