Sind schmerzen durch den Ishias Nerv anzeichen für einen Bandscheibenvorfall?

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3 Antworten

Ishiasschmerzen ist schon lange eine Volkskrankheit.

Nein,Sie hat nichts mit einem Bandscheibenvorfall zu tun.

Vor dem Bandscheibenvorfall hat man zuerst häufig eine Bandscheibenvorwölbung.

Bandscheiben: Bandscheibenvorfall und Bandscheibenvorwölbung

Statistisch gesehen gibt es von zehn Menschen nur einen einen, der in seinem Leben niemals von Rückenschmerzen geplagt wurde. Dagegen treten allein in Deutschland jährlich ca. 800.000 neue Bandscheibenvorfälle auf. Ca. 70.000 bis 80.000 davon werden operiert.

Prof. Dr. Jürgen Harms, Chefarzt im Klinikum Karlsbad-Langensteinbach, sagt dazu: "40.000 Operationen davon wären vielleicht nötig." Und in der Tat beobachte ich in der Praxis immer wieder Patienten, die ein endloses "Doktor-Hopping" hinter sich haben. Da werden nacheinander Neurochirurgen, Orthopäden, Sportärzte, Akupunkteure und andere Heilpraktiker-Kollegen aufgesucht. Und je nachdem welchen Facharzt oder Fachtherapeuten Sie gefunden haben, heißt es mal: abwarten, Krankengymnastik, Schmertablette oder sofort operieren -- und das nicht bei unterschiedlichen Patienten sondern bei dem GLEICHEN.

Während Anfang der 90er Jahre jeder operiert wurde der irgendwelche Rückenschmerzen (etwas übertrieben), so wird heute erst einmal versucht nicht zu operieren. Erst wenn alles andere versagt wird nach ca. sechs bis acht Wochen operiert. Bei schweren Lähmungen, sowie wenn Blase und Darm nicht mehr "funktionieren", wird sofort operiert.

Unterschied zwischen Bandscheibenvorfall und Bandscheibenvorwölbung:

Es handelt sich in beiden Fällen um eine Verlagerung des gallertartigen Kerns der Bandscheibe (Nucleus pulposus) durch Risse in deren Faserring.

Beim Bandscheibenvorfall ist der Gallertkern durch den Faserring ausgetreten, bei der Bandscheibenvorwölbung hat der Gallertkern den Faserring nur "vorgewölbt". Eine Bandscheibenvorwölbung hat mit "konservativen" und alternativen Methoden immer eine sehr gute Prognose.

Voraussetzung ist, dass die Ursachen (siehe unten) abgestellt werden.

siehe auch: Hexenschuss - Ischialgie - Rückenschmerzen

Sprache der Symptome

Wem der Chef im Nacken sitzt oder wer Angst vor beruflichen und privaten Herausforderungen hat, der ist eher ein potentieller Rückenschmerz-Patient als jemand, der ein glückliches Familien- und / oder Berufsleben genießt. Menschen die ständig unter Stress oder Depressionen leiden, erkranken wesentlich häufiger als Meschen, die ein sehr "ausgeglichenes" Leben führen.

Psychosomatisch gesehen wird bei der Bandscheibenvorwölbung etwas Weiches von zwei harten Elementen, den darüber- und darunterliegenden Wirbelkörpern, gewissermaßen "in die Zange genommen" und somit gequetscht. Eine Frage ist also: Wo sitze ich in der Klemme? Was bedrückt mich? Wer in seinem Alltag mit den "Härten des Daseins" und der Weichheit seines persönlichen Empfindens elastisch umgehen kann, wird weitaus weniger unter Rückenbeschwerden zu leiden haben. Vor allem wenn man zur Erkenntniss gelangt, dass es keine Härten des Daseins gibt.

Mögliche Ursachen

Es werden in der Medizin zahlreiche Ursachen angeführt. Aus naturheilkundlicher Betrachtung sind es aber: Übersäuerung, Fehlstatik, Bewegungsmangel

Mögliche Folge von Bandscheibenvorfällen: dauerhafte Lähmungserscheinungen.

Um eine vernünftige Diagnose zu bekommen,sollte man ein CT oder MRT machen.

Beim Röntgen sieht man nicht alles!

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lass es mal beiM Orthopäden abklären - der kann auch den Rücken röntgen, um zu schauen, ob du evtl. auch schief bist - BLockade der LWS /

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nein, nicht zwangsläufig.

wie immer, erst zum hausarzt, der überweist dich, falls nötig.

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