Sind Schlittenhunderennen Tierquälerei?

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12 Antworten

Ja. 

Nicht unbedingt die Rennen an sich, denn dort sind viele Blicke auf die Teilnehmer gerichtet.....   aber was sich hinter den Türen bei bestimmten Mushern zur Rennvorbereitung abspielt, grenzt schon sehr an Tierquälerei. 

Man kann es aber auch mit anderen Wettkämpfen vergleichen, bei denen Hunde (oder Pferde) zu Höchstleistungen gedrillt werden. Überall wo der Mensch siegen möchte, gibt es halt Sieger und Verlierer..... 

Junge Hunde werden viel zu früh ins Training "geworfen", die Hunde sitzen in Zwingern und erleben nichts anderes - kein Wunder das sie, endlich rausgelassen, "um ihr Leben rennen" ansonsten gibts Ärger.....

Bei Rennen geht es um viel, vor allem um Geld und Ansehen. Der Schnellste verkauft seine nächsten Welpen viel besser und die Chance an Sponsorengelder zu gelangen ist mit guten Zeiten sehr groß.

Es sind sicher nicht alle Musher so, aber ich habe schon solche erlebt. Leider. 

Ein sehr schlechtes Beispiel für einen der miesen Musher wurde von aufmerksamen Zuschauern  bei einem Rennen 2012 gefilmt:

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Kommentar von Molluli
29.04.2016, 18:10

)-: das Video ist einfach nur traurig

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Nein.

Nehmen wir mal Huskys als Beispiel und schau dir an was die Hunde häufig tun aus unterforderung wenn sie bei normalen Menschen Leben und keinen Zugsport und zwar täglich von mindestens 20-30km bekommen. Das sind dann die, die die Bude auseinander nehmen, Sofas zerfressen aus Frust usw.

Die Hunde sind da drauf gezüchtet und sogar unterfordert wenn sie so etwas nicht machen können.

Und zudem wird ja nicht 10 Tage am Stück gefahren es gibt auch immer wieder pausen.

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Kommentar von MissPlusch
31.05.2016, 19:07

Ich bin total gegen deine Meinung! Huskys wurden ursprünglich von den Inuit "gezüchtet" um ein Familienhund zu sein und als erfahrene Huskybesitzerin kann ich sagen, dass meine Huskys so etwas nicht mögen und sehr viele Huskys werden bei einem Rennen gequält, wie man auch ganz oben im Video sehen kann.

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Diese Hunde wurden speziell dazu gezüchtet. Sie brauchen die viele Bewegung und die Anstrengung. Was natürlich nicht mit den Überanstrengungen und Quälereien vom Schlittenfuhrer zu tun hat. Solange die Hunde währenddessen nicht schlecht behandelt werden sehe ich keinen Grund, es als Tierquälerei anzusehen.

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Ohne jetzt das ganze zu sehr zu vertiefen, es wird sicher auch dort je nach Mensch Probleme geben, sag ich Nein. Die Rennen bei denen ich war, kann ich guten Gewissens als ok einstufen, Verfehlungen einzelner Teilnehmer wurden konsequent bestraft und durften dann auch nicht mehr teilnehmen.

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Alles kann zur Tierquälerei entarten. Wenn aber die Hunde gut und rücksichtsvoll behandelt werden, ist es für die Schlittenhunde herrlich. Dafür sind sie gezüchtet.

Was nicht so schön ist, ist, dass manche Musher die "alten" Schlittenhunde.... äh ja... entsorgen. Ob das hierzulande auch möglich ist, weiß ich nicht, denn die Hunde sind ja gesund, halt nur alt. Und gesunden Hunden darf man nicht die Kugel geben. Woanders aber ist es gang und gäbe.

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Ist verschrieben.
Natürlich gibt es Züchter und Fahrer die unmenschlich mit den Tieren umgehen.
Hingehen gibt es aber Leute, die extrem darauf achten dass es den Tieren gut geht, dass sie genug essen und trinken bla.
Diese Hunde sind daran gewöhnt, lange Strecken zu laufen und ob sie nun jemanden ziehen oder nicht ist ihnen ja egal.
Dann könntest du ebenfalls hinterfragen ob Schäferhunde wirklich Spaß daran haben, Schafe zu hüten oder ob sie dazu gezwungen werden.
Solange das Tier nicht leided und gesund bleibt, ist daran nichts zu kritisieren meiner Meinung nach.

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Wir starten an Schlittenhunderennen, und ich muss ehrlich gesagt gestehen einige Musher grenzen an Tierquälerei an! Unsere Huskys leben in Norwegen auf über 10 Hektaren, im Rudel aber einige halten sie an Ketten die 2 m lang sind und mehr haben die Hunde nicht, und dann ist es für mich Tierquälerei...
Uns ist auch nicht das gewinnen nicht wichtig wir wollen die Huskys damit richtig auslasten und andere wollen nur den Titel...
Wenn du fragen zu Schlittenhunden hast dann schreib mir ich kann dir helfen

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Kommentar von adventuredog
29.04.2016, 15:38

Danke das du zu den wenigen hier gehörst die keine Rosarote Brille aufhat und auch die andere, die negative Seite beschreibst!


@Molluli :



Mit einem Hundegespann durch den Schnee zu gleiten, seine Kraft zu spüren, den Schlitten auszubalancieren und jeweils rechtzeitig abzubremsen, wenn es abwärtsgeht, ist ein grosser Spass. Aber eben auch ein grosses Geschäft. In jedem Wintersportort im hohen Norden gibt es Hundefarmen, und nur wenige Naturfreunde lassen sich das Erlebnis Schlittenfahrt entgehen. Doch kaum jemand fragt sich, wie tiergerecht dieses Business ist.

Ein erschreckendes Beispiel trug sich vor über drei Jahren in Kanada zu. Für die Olympischen Spiele hatten Hunde­besitzer ihre Rudel vergrössert, um die Nachfrage nach Schlittenfahrten während des Sportanlasses zu befriedigen. Danach brach das Geschäft ein. Im April 2010 bekam ein Angestellter der Firma Howling Dog Tours die Anweisung, 56 gesunde Tiere zu töten, nachdem der Tierarzt es abgelehnt hatte, sie einzuschläfern. Der Mann erschoss die Hunde, einigen schnitt er die Kehle durch, dann warf er die Kadaver in eine Grube.

 
Quelle und mehr: http://www.beobachter.ch/natur/aktiv-sein/unterwegs/artikel/schlittenhunde_und-ewig-rennen-sie/


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Kommentar von skydram
29.04.2016, 15:51

Gerne! Man muss einfach die wahrheit sagen vorallem!
Ich "kenne" ein Mann der hat am Turnier sein Hund der zusammenbrach eingespannt gelassen und der Hund wurde vom Rudel hinterher gezogen, bis der Richter ihn Qualifizierte!
Und längst nich alle sind glücklich an turnieren! Wir starten immer mit den selben das sind immer 10 bzw. ein 8er gespann und nur 10 unserer Huskys freuen sich auf turnieren! Den anderen ist der Stress zu gross und die ziehen lieber im wald ohne leistungsdruck

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Diese Hunde lieben es zu laufen und sind allgemein in Topkondition. 

Aber bei den Iditarod Rennen z.B. sterben jedesmal Hunde, deshalb sollten die Hunde zumindest besser medizinisch ueberwacht werden.

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Kommentar von Molluli
29.04.2016, 12:00

Ja das finde ich aucch

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Kommentar von skydram
29.04.2016, 12:34

Am Iditaroad werden die Hunde gut geprüft, mein Vater ist da gestartet, und er meint es sei von der Gesundheitschecks her das vorbidlichere rennen...
Aber einige überfordern die Hunde und hetzten sie zu sehr!

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nein, ich halte da nicht fuer tierquaelerei.

beobchte mal mimik und koerperspreache der hund, bei und nach einem rennen... sie lieben es!

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Kommentar von Molluli
29.04.2016, 11:59

Aber das Iditarod ist sehr lang und man kann auch Videos im Internet sehen wo die Hunde einfach nicht mehr mögen.

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Nö sofern die Hunde anständig versorgt werden.. 

Es ist ihre Natur...

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Nein,sicher nicht. Diese Hunderassen sind Hochleistungssportler und es wäre eher eine Tierquälerei,sie in einer Stadtwohnung zu halten und nur mal um den Block gehen 3 mal am Tag. (das gilt übrigens für jede Rasse) Tierquälerei ist für mich Hundehaltung mitten in der Grossstadt!

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Kommentar von VanyVeggie
29.04.2016, 13:08

Wobei ich den letzten Satz nicht ganz korrekt und fair finde. Großstadt heißt nicht, dass man nur die Straße rauf und rnter Gassi geht. Auch Großstädte haben viel Grün wo man wunderbar spazieren gehen kann. 

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Kommentar von fellbuendel
29.04.2016, 14:50

Ich lebe auch in einer Großstadt und bin trotzdem nach Ca. 15 Minuten mitten im Wald... Wenn man bereit ist diesen Weg auf Sich zu nehmen (wobei 15 Minuten ja echt nix sind...) kann es einem Hund auch in der Stadt sehr gut gehen. An anderen Ecken in unserer Stadt gibt es Parks in denen niemand kontrolliert und sich auch niemand an einem freilaufenden Hund stört, so lange er verträglich ist (:

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Nein.

Nordische Rassen wie Huskys z.b müssen am Tag mind. 20km ziehen.Egal ob Schlitten oder Roller.

Also ist es zur Auslastung solcher Hunde.

Die Hunde bekommen ja auch Pausen zum Trinken,Pipi machen usw.

Tierquälerei ist was ganz anderes.

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Kommentar von adventuredog
29.04.2016, 14:51

Die Hunde bekommen ja auch Pausen zum Trinken,Pipi machen usw.

schön wär's !  Die koten und urinieren während dem Laufen. Oft sind diese Hunde derart hochgepusht, das sie sich nicht einmal vor dem Rennen in Ruhe lösen können, ausserdem sind diese Hunde nämlich nicht gewohnt an der Leine Gassi zu gehen.

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