Sind Rennräder schneller als ein Straßenrad oder Mountainbike?

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7 Antworten

Sind Rennräder schneller als ein Straßenrad oder Mountainbike?

Kommt auf die Route und den Fahrstil an. Rennräder sind für hohe Geschwindigkeiten auf ordentlichen Straßen ausgelegt. Ihren Geschwindigkeitsvorteil erreichen sie in erster Linie durch die besonders windschnittige Fahrerhaltung, den Gewichtsvorteil und aerodynamische Bauweise des Rades. AB gewissen geschwindigkeiten werden nämlich fast alle Verluste im Rad bedeutungslos gegenüber der schieren Luftreibung.

Die schmalen Reifen führen NICHT zu weniger Rollwiderstand, sondern sind Teil des aerodynamischen und gewichtsparenden Gesamtkonzeptes. Breite Reifen mit ähnlichem Profil haben sogar geringere Verluste als harte, schmale Rennradreifen.

Und wieviel halten sie aus( kg)?

Ist von Modell zu Modell unterschiedlich. In der Regel aber mindestens 100kg inkl. Fahrrad.

Sind sie stabil?

Sie haben im Prinzip nicht die Elastizitätsreserven anderer Räder für unebene Straßen, Sprünge etc. Insbesondere die Laufräder sind viel empfindlicher gegen Schläge. Die Antriebe sind feiner, leichter und daher Schmutz/Beschädigungsempfindlicher. Der Rahmen geht bei normlaem Straßengebrauch jedoch selten kaputt.

Zu allem genannten gilt: Ausnahmen bestätigen die Regel.

FelixLingelbach 27.08.2015, 09:01

Na ja, die Sache mit dem Rollwiderstand ist schon kompliziert. Nur bei gleichem Druck rollt der breitere Reifen besser. Profil, Gummi, Untergrund, Druck und - nicht zu unterschätzen - der Walkwiderstand der Karkasse haben Einfluss auf die Rolleigenschaften.

Ich glaube kaum, dass man an einem mit 10 bar aufgepumpten 20-mm-Conti-Supersonic einfach so vorbeirollen kann. Nicht auf neuem Asphalt.

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Ein Fahrrad fährt immer nur so schnell, wie der Fahrer es antreiben kann ;)

Rennräder sind auf einen geringen Rollwiderstand und eine möglichst wenig winfangende Körperhaltung ausgelegt, weswegen man mit den Dingern schneller fahren kann. Hat schon einen Grund, warum bei der Tour de France keiner mit dem MTB mitfährt ;)

Die Dinger sind leicht und auch entsprechend gebaut. Was sie aushalten hängt von den Materialien und der Bauweise ab. Lass Dich da am Besten im Fachhandel beraten, wenn Du außerhalb durchschnittlicher Körpergewichtsgrenzen bist.

Kommt auf die Länge der Strecke an. Ich bin zweimal cyclassic Kurzstrecke gefahren ... Einmal MTB mit 1,34 h und nächstes Jahr Rennrad 1,33 h. Ab Mittelstrecke tut es schon weh und bei einer Streckenlänge ab 120 Kilometer wird ein Rennrad  schneller gefahren werden können, weil es dann eben an die Kondition geht und man den gewichtsunterschied deutlich spürt 

Ja das hat mehrere Gründe: sie sind leichter, haben sehr schmale Reifen und sind meistens auch qualitativ hochwertiger als normale Straßenräder.

Wenn man zum beispiel downhill fährt wie ich ist halt ein downhill bike schneller, denn mit nem anderen bike kommt dein bike oder du nicht heil runter

Auf der strasse ist halt ein rennrad die bessere wahl...

FelixLingelbach 26.08.2015, 22:08

Doch, du kommst heil runter, aber bist viel langsamer und Spaß macht das auch nicht gerade. Letzte Woche war ich mit Rennradreifen im Wald auf grobem Schotter unterwegs. Eine Qual. Und hinter meinen Freunden mit ihren gefederten Trekkingrädern bin ich kaum hinterher gekommen. 

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FelixLingelbach 27.08.2015, 09:07
@FelixLingelbach

Ps. Trotzdem hätte mein Rad gewonnen. Wir mussten ja erst zum Wald hin und dann den Berg hoch. Bergauf zählt nur das Gewicht, auch auf Schotter. 

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Nein sie sind nicht stabil, zerbrechen jedes Mal wenn sie bei der Tour de France mit 90 km/h den Berg runter fahren.
Aber sie sind schneller als ein mtb, sonst würden sie ja mtbs fahren ;D

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