Sind Rassekatzen kapriziöser und/oder eigenwilliger im Umgang als normale Hauskatzen?

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7 Antworten

Hallo. Ich bin seit meinem 4 Lebensjahr mit Katzen aufgewachsen. Früher hatten wir nur normale Hauskatzen. Da weiss man nie, was man so bekommt. Als ich älter war, habe ich meinen ersten Perserkater bekommen. Zwar hat man die Fellpflege, die man aber auch nur einmal am Tag kurz kämmen muss. Das sind wirklich die ruhigsten ihrer Art. Meine Mutter hat einen Karthäuser. Wie meine Vorschreiberin schon sagt, wirklich monsterartig einfordernd und bringt viel Unruhe. Siamkatzen z. B. sind auch sehr anstrengend, die "reden" den ganzen Tag. Also ich kann nicht behaupten, dass Rassekatzen schwieriger sind. Man muss sich nur vorher informieren, auf was man selber steht. Viele Grüße und viel Spaß mit dem neuen Bewohner, wenn es dann soweit ist.

Ich finde sie weder kapriziöser noch sonst irgendwie schwieriger als normale Hauskatzen. In jeder Gruppe gibt es solche, die einfach schmusig und anhänglich sind, und andere, die ihre Umgebung leicht tyrannisieren. Man sollte aber vor der Anschaffung wissen, was man will - die rassetypischen Wesenmerkmale berücksichtigen. Ich hatte eine Maine-Coon/Somalidame, die wollte nur mit mir und meinem Partner zu tun haben, auf alle anderen Menschen reagierte sie mißbilligend. Zu uns war sie schmusig und treu wie Gold. Zur Zeit habe ich einen reinrassigen Maine-Coon-Kater, der sehr stolz sein kann, und schwierig bei der Fellpflege, aber auch ein Sensibelchen ist, und einen zugelaufenen Norwegischen Waldkater-Mix,eine ideale Familienkatze, weil er noch nie absichtlich Menschen gegenüber die Krallen zückte. Und unter Hauskatzen fand ich die Besten und die Fiesesten... es kommt viel auf das Individuum an. Auch ganz besonders darauf, welche Erfahrungen sie als ganz junge Katzen gemacht haben, denn das prägt für´s ganze Leben. Mach Dich kundig, was Du möchtest - gibt genügend Literatur zu den Wesenmerkmalen der Rassen, und dann mach Dich auf die Suche. Und vergiß nie: auch wenn Du Anfänger bist - deine Katze wird Dir mehr beibringen als Du ihr! Grüße!

Habe einen "zweirassigen" Kater (halb Perser, halb Maine Coon), also keine "gewöhnliche" Hauskatze. Der ist die Freundlichkeit in Person, ausgeglichen, nett zu jedermann, friedfertig, nicht kapriziös, aus meiner Sicht eine absolute Anfängerkatze. Wie Catfan und Nana77 schon sagten; es gibt unter den Rassekatzen eher kapriziöse und eher ruhige, anpassungsfähige Rassen, das Temperament ist in dem Fall vielleicht eher vorhersagbar als bei normalen Hauskatzen, aber trotzdem ist jede Katze ein Individuum. Lass dich icht abschrecken!

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass der Charakter einer Katze von ihrer Erziehung und ihrer individuellen Veranlagung abhängen, nicht von der Rasse.
Habe zwei Mischlinge und eine Perserkatze, wobei die rassige Perserkatze die umgänglichste ist. Wichtig bei Rassekatzen ist jedoch, dass man sie nicht beim Züchter holt, sondern aus einem Tierheim. Es gibt nämlich schon genug Katzen auf der Welt, man braucht sie nicht noch extra zu züchten. ;)

aufwendiger sind sie wohl, gerade bei Persern mit dem langen Fell... Aber ich denke nicht das sie nichs für Anfänger sind. Ich habe da keinen Unterschied festgestellt in Bezug auf die Rasse. Was ich festgestellt habe ist, dass Kater schwieriger in der "Erziehung" und in der Zutraulichkeit sind als Katzen. Eine Freundin hat einen Kartheuser- Kater der ist das absolute Monster ebenso wie der Hauskater meiner Schwägerin. Wir haben eine Perserkatze und meine Eltern auch- diese sind sehr verträglich und machen auch mal eine Kinderumarmung mit.

...und wie immer gibt es auch Gegenbeispiele: mein Kater ist ein Seelchen, hat sich gut erziehen lassen, ist nett zu allen...

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@Boldtbregu

mein Kater ebenso...und auch meine Erfahrungen mit anderen Katern zeigt...die sind irgendwie"trotteliger" Katzen sind oft was naja anstrengender;-) vg

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Hallo

Rassekatzen sind nicht weniger überzüchtet als Hauskatzen.Oder wer fragt ob der Kater gerade seine Mutter gedeckt hat....seine Schwester?Oder der Vater die Tochter.Kein Bauer ect fragt danach.Und diese Babys wiederum verpaaren sich auch munter untereinander.

Und es sind durchaus Anfäängertiere,solange Sie nicht mit Savanhas anfangen oder so. Birma sind z.b reine Familientiere.Die Charaktermerkmale sind schmusig,anhänglich gut verträglich mit anderen Tieren.Sie sind neugierig und BEIM Menschen.Wir udn auch in meiner Familie hatten immer Katzen.Früher Wald und Wiesenkatzen udn heute Birmakatzen oder eben Briten.Und es ist ein Himmelweiter Unterschied. Briten sind auch sehr liebe Kameraden...aber fremden gegenüber zurückhaltender...eben very british.Sie sind vom Charakter her aber nicht mit Hauskatzen zu vergleichen.Perser sind ansich sehr ruhige Tiere und leider sind es auch sie die meistens in Tierheimen landen,weil viele diese Tiere oftmals "schwarz"gezüchtet werden ohne Sinn und Verstand.

Aber haben Sie wirklich schon einmal eine BKH,Maine Coon oder Birma im Tierheim gesehen?Und wenn ja sind sie die ersten die weg sind für mehr Geld als für Hauskatzen.

Man sollte sich im Vorfeld erkundigen was man haben möchte worauf das Augenmerk liegt.Danach kann man sich auch die passende Rasse aussuchen.

vg

ja... sie sind im Allgemeinen viel aufwendiger in der Pflege und im Charakter-Verhalten. Ich finde einige Rassekatzen ausserdem viel zu stark überzüchtet... (welche sich vielleicht noch eigenen könnten: Kartäuser und Burma - diese kommen der Hauskatze noch etwas nach)

Weder Burma noch BKH blau(im Volksmund Karthäuser genannt)haben mit einer Hauskatze etwas gemeinsam.Schauen Sie sich einfach mal die Tiere in Natura an(es gibt leider oft Unterschiede im Typ).Die Briten sind in der Regel ziemlich ruhige Gesellen.Die Briten gibt es in ganz vielen Farben.Unter anderem ist die black-silver-tabby Katze(besser bekannt als Whiskas Katze)auch eine Britin.Obwohl man es manchmal nicht vermuten würde.Sie gibt es in dreifarbig(Glückskatze)in point(Maskenkatzen)in Schwarz udn jeder erdenklichen Farbkombination.Um mehr Typ und mehr Unterwolle zu bekommen wurden vor Jahren Perser mit eingekreuzt.Und deswegen gibt es auch heute vermehrt Britisch Langhaar Katzen gerne auch Highlander genannt. In der Pflege sind nur die Tiere aufwenidiger die Halblanges Fell haben mit zuviel Unterwolle udn eben die Perserkatzen(wo auch die Unterwolle der Grund ist wieso sie verfilzen)Was den Charakter angeht gibt es große Unterschiede.Perser,Briten sind eher ruhiger...während z.b die Siam sehr agil ist und auch alle anderen OKH(Oriantalisch Kurzhaar)Bissel was wilder sidn auch die Bengalen und die Savannahs.Ideale Familientiere sind die Birmakatzen...die trotz ihres Halblangen Fell nicht emrh Pflege benötigen als eine Kurzhaarkatze(es sei den sie hat zuviel Unterwolle was eigentlich nicht sein sollte. Rassekatzen sind NICHT stark überzüchtet.Schaut man mal auf die allseits beliebten udn bekannten Wald und Wiesenkatzen.Dort vermehrt sich alles wild durch die Gegend.Die fragen nicht erst ob sie verwand sind.Da deckt der Vater die Tochter...der Sohn die Mutter/Schwester.Und aus diesen Verpaarungen verpaaren sich wiederum die Verwandten.

Ich kann durchaus sagen das Rassekatzen nicht kapriziöser sind als Hauskatzen.Im Gegenteil.

vg

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@Catfan

Tut mir Leid - Aber ich habe andere Erfahrnungen gemacht!!! Allein schon die Perser - was für eine Quälerei für die Tiere, mit ihrer eingedrückten Nase. Und was haben die Perser davon = ständig muss man zum Tierarzt und Augen + Nase behandeln lassen. Regelmäßiges Augen und Nase putzen, und das macht bestimmt der Perserkatze richtig Spass. Dann schau auch mal bei Wiki nach, wie die einzelnen Rassen entstanden sind. Oder schau dir mal die Bonsai-Kitten an - dafür habe ich schon gespendet, damit diese Zucht abgeschafft wird. Wir Tierschützer sind für natürliche Lebensweisen, und auch für natürlich domestizierte Tiere.

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@expertin

Tja man sollte nicht alles glauben.BONSAI Kitten ist ein jahrelanger FAKE der durch das Internet geistert!!Vielleicht hätten Sie das Geld besser direkt dem Tierschutz spenden sollen! http://www2.tu-berlin.de/www/software/hoax/bonsaikitten.shtml

Und vielleicht sollten Sie sich mehr damit auseinandersetzten anstatt dem Klischee zu folgen.

Die meisten Rassen sind durch Mutter Natur entstanden.Sei es die Maine Coon oder auch die Pointkatzen.Es stimmt leider gibt es bei den Perserkatzen,infolge von unüberlegten Verpaarungen,Probleme.Das ist aber NICHT die Regel.Es geht auch anders.

Es gibt mittlerweile soviele Klischees ohne das sich die Leute damit auseinandersetzten.Da kommen Ratschläge wie:die Katze sollte erstmal Babys bekommen bevor sie kastriert wird(Kastriert NICHT sterilisiert)oder aber am besten bekommt man die Kitten unter 8 Wochen weil sie dann so schon sozialisiert sind....Katzen/Hunde mit der Nase in die Extremitäten stupsen wenn sie daneben gemacht haben und und und.Die Liste ist ellenlang.

Die Tierheime sind voll...das mag sein...aber NICHT mit Rassekatzen.Es kommt vor das auch mal Rassetiere oder Mischlinge von denen da auftauchen.Aber heutzutage sind die meisten Tiere(Kitten)vom Züchter gechipt.Und die bleiben nicht lange im Tierheim sitzen.WIESO werden in Tierheimen den für Rassetiere mehr Geld genommen als für Wald und Wiesenkatzen?

Was die Inzucht ect angeht.Hatte ich schon mal erklärt.Bei den Katzen die sich draussen munter vermehren...z.b beim Bauern da wird nicht gefragt wer mit wem.Mutter mit Sohn,Vater mit Tochter und noch schlimmer wenn Geschwister sich verpaaren.Dann kommensolche Aussagen die sind ja robuster ...sind sie NICHT.Woher will jemand wissen wieviele Katzenbabys wirklich geboren wurden und ob welche gestorben sind?z.b aufgrund einer engen Verpaarung?Oder die Mutterkatze verstirbt bei der Geburt.Die Kitten sind verwurmt haben Durchfall und sterben bevor es jemand mitbekommt?Sie laufen mit triefenden Augen umher.Viele werden erst gar nicht alt weil man sie kurzerhand deren entledigt.

Diese Kurzsichtigkeit die hier am Tage gelegt wird ist erschreckend.

Alleine die Sache mit den Bonsai Kitten....ohmann.

vg

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@expertin

ähm natürliche Lebensweisen?also alle Vögel aus den Käfigen lassen...Hunde laufen normalerweise auch nicht an der Leine...ist nicht natürlich.Für Pferde ist es auch nicht natürlich den ganzen Tag nur auf EINE Koppel zu stehen,normalerweise wandern sie.Von den Tunierpferden mal ganz abgesehen.Geschweige denn die Fische,Echse und co. Soviel zu natürlichen Lebensweise.

Bis auf die Perser die Aufgrund ihres langen Felles Probleme hätte und auch die Sphinxkatze(wäre ihr zu kalt,ausserdem ist sie durch eine natürliche Genmutation von Mutter Erde enstanden) kann JEDE !! Rassekatzen genau wie eine Wald und Wiesenkatze draussen leben,Mäuse jagen und und und.Da gibt es KEINE Unterschiede.Sie sind und bleiben Katze.

vg

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@Catfan

Genau solche Leute machen immer die Probleme, naja. Für den Tierschutz brauch ich nicht zu spenden, aber ist ja egal. Wahrscheinlich haben sie auch noch nie was von natürlichen domestizierten Verhaltenweisen/Lebensweisen gehört... zumindest macht es da oben allen Anschein danach. Hört sich echt lustig an, wenn man das so liest.

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