sind Psychopharmaka wirklich so schlecht?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Das Problem sind ja nicht die Psychopharmaka, sondern die Krankheit. Du merkst ja selbst, dass es Dir immer schlechter geht.

Also nimm ein paar Tabletten. Du wirst ja sehen, ob sie Dir helfen. Und wenn es Dir wieder gut geht, nimmst Du sie natürlich nicht mehr (vorher den Arzt fragen!).

Du nimmst doch auch eine Schmerztablette, wenn Du Schmerzen hast. Manchmal braucht der Körper ein bisschen Hilfe. Und bei Dir eben die Seele...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Meiner Ansicht nach hat ein Allgemeinmediziner nicht die Kompetenz um Psychopharmaka zu verschreiben und verschreiben vorallem auch zu leichtfertig. Damit sollte man in jedem Fall einen Facharzt aufsuchen und sich bei Bedarf einstellen lassen. Bei Panikstörungen-/attacken werden SSRI (Antidepressia) eingesetzt. Antidepressiva haben kein Abhängigkeitspotential. Nebenwirkungen können bei allen Medikamenten auftreten aber muss nicht. Ich persönlich bin der Meinung, dass Psychopharmaka im Allgemeinen nur genommen werden sollten wenn es unbedingt notwendig ist. Wenn du bereits in Therapie bist solltest du die Notwendigkeit mit deinem Psychotherapeuten besprechen. Psychopharmaka therapieren allerdings nicht sondern lindern im günstigsten Fall lediglich die Symptome.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Seanna
30.10.2015, 00:44

"Wenn du bereits in Therapie bist solltest du die Notwendigkeit mit deinem Psychotherapeuten besprechen. "

Aufgrund welcher Qualifikation, wenn du schon Allgemeinmediziner für unqualifiziert hältst? Psychotherapeuten haben nicht mal eine medizinische Ausbildung.

0

Klar haben Psychopharmaka unerwünschte (Neben)-Wirkungen, aber was ist die Alternative?

Manchmal muss eine Medikation einfach sein, um die Krankheit zu behandeln.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?