Sind psychische Probleme ein sensibles Thema?

5 Antworten

Das hast du schon richtig so gesehen. Ich gebe dir kurz einen Blick in meine Erfahrungen. Jeder Mensch ob weiblich oder männlich hatt Ängste. Wenn Menschen nicht lernen mit Ihren Ängsten umzugehen werden sie schnell zu einem Problem und werden zu einer Psychischen Belastung. Im Grunde siehst du das also richtig, jeder Mensch hatt psychische Belastungen mit denen er lebt, nur können manche sie perfekt verstecken oder hinter einer Mauer halten oder es gibt die Ausnahme, die gut damit leben können das sie da sind und lernen damit umzugehen. Manche Menschen aber können das nicht , es entwickeln sich aus den kleinen Ängsten große Ängste und die machen diese Menschen im schlimmsten Fall Krank. Dennoch sind sie aber normale Menschen wie du und ich. Sie leben ihr Leben genau wie wir alle mit allen fassetten, sie brauchen aber Hilfe und mehr Unterstützung wie andere Menschen. Und daß macht anderen Menschen Angst. Sie haben dann die Angst daß könnte auf sie oder andere in ihrem Leben Abfärben, sie halten es für unnormal und verurteilen diese Menschen die auch nichts anderes wollen als zu leben und es so genießen zu können wie manche es können. Die Angst ist unser schlimmster Feind, sind wir zu ängstlich macht es uns krank, sind wir zu mutig kann das Böse enden. Man braucht so ein gesundes zwischendrin. Menschen die verurteilen und diese Menschen abwerten haben doch selbst nur Angst genau so zu werden wie die anderen. Deswegen sprechen Menschen mit psychischen Problemen nicht offen über ihre Situation oder das sie in Therapie sind um klar zu kommen. Sie haben Angst anders behandelt zu werden. Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen. Alles Gute.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Teils, teils.

Es gibt viele Menschen, die Menschen mit einer psychischen Störung regelrecht "abstempeln". Anders herum gibt es aber auch mindestens genauso viele Leute, die das Thema sehr interessiert und einfühlsam behandeln.

Insgesamt würde ich sagen, dass psychische Störungen bei uns kein Tabu-Thema mehr sind. Alleine die ganzen Fälle von "Burn-Out" die meist von den Betroffenen selbst angesprochen werden, zeigen schon, dass man heutzutage im Allgemeinen viel offener mit diesen Themen umgeht.

Aber natürlich kommt es auch noch auf die jeweilige psychische Störung an. Wenn du sagst, du bist ein Narzisst, hast du vermutlich bei fast allen Menschen augenblicklich verspielt. Auch Schizophrenie kommt tendenziell schlecht an. Aber z.B. Depression oder ADHS werden hingegen viel verständnisvoller von den Menschen aufgenommen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Da gibts viele verschiedene Ansichten und Meinungen zu dem Thema.

Es ist einfach extrem komplex das Thema Psychische Krankheiten.

Über Phobien, Burnout, Depression, Angststörungen, PTBS etc...

Viele Menschen kennen sich damit nicht aus, bzw. können nicht nachempfinden, wie sich jemand fühlt in so einer Situation. Da gibts keine Empathie, du weißt es ganz einfach nicht, wenn jemand selbst nie so eine "Erkrankung" gehabt hat.

Von dem Punkt aus wählen dann die meisten den einfachsten weg und stecken den oder die in eine Schublade und sagen der ist psychisch krank, schwach, hat Probleme, die andere nicht haben, der wird immer schwierigkeiten haben, auf den muss man besonders Rücksicht nehmen blabla...

das ist somit eine unbewusste automatische Reaktion, wenn man keine Ahnung von psychischen Erkrankungen hat bzw. selten/nie mit welchen konfrotiert war, oder selbst hatte.

Ich bin 100% davon überzeugt, das jeder, aber auch absolut JEDER eine psychische Störung in irgend einer Form hat. Ob es ein frühkindliches Trauma ist, eine Bindungsstörung, eine Persönlichkeitsstörung, eine Phobie oder was auch immer. Die Frage ist nur die, inwieweit es denjenigen selber, seinen Alltag und sein Umfeld beeinflusst, das es als behandlungs-notwendig gilt und als solches einzustufen ist. Kein Mensch tickt normal und es gibt viele Schläfer die sogar tickende Zeitbomben sind. Wenn alle Menschen mit einer psychischen Störung eine schwarze Armbinde um hätten, würden überall nur Menschen mit schwarzer Armbinde rumlaufen.

Und alle die solche Leute abwerten sind selbst betroffene!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

ja... wenn jeden Menschen genau psychisch analysieren würde, möglicher Weise könnte man in vielen Fällen eine psychische "Störung" herausfinden, aber die Frage ist dann noch inwiefern ist es tatsächlich eine "Krankheit" bzw. inwiefern kann ich die auslösenden Faktoren beeinflussen.

Wenn ich durch besonders großen Druck in der Arbeit bzw. von einem tobenden Vorgesetzten täglich psychisch belastet werde, dann hätte ich höchstwahrscheinlich irgendwann eine psychische Störung.

Selbstzweifel, Depression, Burnout, Selbstverletzung, Aggression etc....

Also ist es eigentlich die Gesellschaft also andere Menschen, die auch die mit-Ursache sind.

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@Kunzinger

"... Wenn ich durch besonders großen Druck in der Arbeit bzw. von einem tobenden Vorgesetzten täglich psychisch belastet werde, dann hätte ich höchstwahrscheinlich irgendwann eine psychische Störung."

Vielleicht ist der "tobende Vorgesetzte" nur der Auslöser der Dich triggert, der Der Auslöser ist für eine frühere psychische Belastung, der z.B. Traumatische Gefühle wieder neu aufwühlt und du dich dadurch dann wieder schlecht fühlst.

Aber es ist schon wie du sagst: "es ist eigentlich die Gesellschaft also andere Menschen, die auch die mit-Ursache sind.".

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Es stimmt schon, ist Unterschiedlich manche werten es komplett ab, und manche reden gern darüber oder tauschen sich aus. Ist halt Unterschiedlich

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