Sind Polizisten keine Menschen für manche Demonstranten?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Ich verteidige die Chaoten im Hamburg sicher nicht, aber Polizisten sind auch keine Engel. Sie setzen Wasserwerfer, Schlagstöcke und Pfefferspray gegen das eigene Volk ein, hindern das eigene Volk sogar an einer friedlichen Demonstration (z.B. bei der Bilderberger-Konferenz in Dresden), nur auf Anweisung von oben, als blinde Befehlsempfänger.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Schlagdaszeugs 09.07.2017, 14:42

Ja das stimmt, ich finde auch man muss immer beide Seiten betrachten Unschuldslämmer gibt es wohl auf beiden Seiten keine...

0

Und würdest vermutlich zur Anwort bekommen: Selber schuld, sollen sie mich halt so lassen wie ich will.

Solchen Randalierern ist das in der Tat relativ egal ob sie Polizisten oder "normale" Passanten verletzten die ihnen im Weg stehen.

Denen ist  nur ihre eigene Sache wichtig, die geht vor.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Schlagdaszeugs 09.07.2017, 14:39

Ja aber ich frage mich ob die wirklich in Kauf nehmen das zB Familienväter/Mütter verletzt werden oder ob es ihnen nicht bewusst ist was passiert?

0
Nordseefan 09.07.2017, 14:41
@Schlagdaszeugs

ja, das nehmen die in Kauf. Bei so was gilt bei denen ICH ICH ICH, das was Ich WILL zählt und sonst erstmal nichts.

0
YellowCherish 09.07.2017, 15:15
@Nordseefan

...Vielleicht, so glaube ich, denkt so ein mancher Vandalist gar nicht soweit, wen er da vor sich haben könnte, und was sein Handeln da womöglich für Kreise zieht. 

Mir selbst kommen diese Leute vor, wie geladene Raketen, die beim kleinsten Funkenschlag  explodieren, nur, um Ihren Aggressionen freien Lauf lassen zu können, und alles andere ist ihnen egal.

..Natürlich können sich andere von denen dem wieder bewusst sein, dass Sie ganz genau wissen, was Sie tun. Aber Sie nehmen das, was folgt, genauso bewusst und billigend in Kauf, mit allen Konsequenzen.

Ich persönlich verstehe keine dieser beiden Möglichkeiten, und kann keine davon gedanklich irgendwie auch nachvollziehen, Aber ich selbst sehe solche Vorfälle als sichtbares Zeichen einer gewissen "Gesellschaftsverrohung", die auch, betreffend die ganzen Terroranschlägen in den letzten Monaten/Jahren global und länderübergreifend sehr präsent wirkt.

Ich denke, der Job des Polizisten/der Polizistin wird in den nächsten Jahren nicht gerade leichter oder einfacher werden. Es gibt immer neue, unbeherrschbare Gefahren, an denen man vor erst wenigen Jahrzehnten noch nicht einmal einen Gedanken verschwendet hat - und die so auch gar noch nicht voraussehbar waren.

1

Die meisten Demonstranten (die die mit Steinen Polizisten bewerfen) haben im Vorfeld schlechte Erfahrungen mit Polizisten bei Demonstrationen gemacht und lassen beim kleinsten Anlass ihren Unmut darüber aus. Alle Polizisten werden quasi in einen Topf geworfen. Ebenso sind die Polizisten diejenigen die den Staat "vertreten" sodass sie diese entmenschlichen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

1. Das sind keine "Demonstranten", sondern Randalierer. Wer Gewalttaten begeht, steht nicht mehr unter dem Schutz des Grundrechts auf Versammlungsfreiheit. So heißt es in Art. 8 Abs. 1 GG: "Alle Deutschen haben das Recht, sich ohne Anmeldung oder Erlaubnis friedlich und ohne Waffen zu versammeln." Die Betonung liegt auf "friedlich".

2. Linksextremisten machen "den Kapitalismus" für alles Übel dieser Welt verantwortlich. Wenn in Afrika etwa ein Kind verhungert oder irgendwo Krieg herrscht, ist das aus ihrer Sicht Ergebnis des kapitalistischen Wirtschaftssystems. Der Gedanke dahinter: Weil die Menschen nicht gleich viel besitzen verhungern sie oder beginnen Kriege.

Um diesen Zustand zu beenden, wollen Linksextremisten in der Regel das Privateigentum an Produktionsmitteln (also etwa Gebäude und Maschinen von Unternehmen) beenden und dieses dem Staat zuschlagen. Da die Polizei jedoch auch das Privateigentum von Unternehmen schützt, ist sie aus Sicht von Linksextremisten direkt verantwortlich für das Verhungern von Kindern und weltweite Kriege. Die Polizisten sind demnach bloße Handlanger der "Kapitalisten", die für Geld über Leichen gehen.

Deshalb sehen Linksextremisten in Polizisten brutale Unterdrücker, die sie bewusst als "Bullen" und "Schweine" entmenschlichen. So schrieb die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof 1970: "Wir sagen, natürlich, die Bullen sind Schweine, wir sagen, der Typ in der Uniform ist ein Schwein, das ist kein Mensch, und so haben wir uns mit ihm auseinanderzusetzen. Das heißt, wir haben nicht mit ihm zu reden, und es ist falsch überhaupt mit diesen Leuten zu reden, und natürlich kann geschossen werden."

Die gleiche Denke herrscht bei anarchistischen Linksextremisten (Eigenbezeichnung: "Autonome") vor. Allerdings verwenden diese in der Regel keine Schusswaffen wie die RAF, sondern benutzen Steine, Flaschen, Molotow-Cocktails und Zwillen mit Stahlkugeln gegen Polizisten. Sie sind auch nicht so gut organisiert wie die RAF und agieren zudem eher spontan.

3. Du wirst bei ideologisch vernagelten Linksextremisten mit solchen Fragen gegen Wände laufen. Schau Dir einfach mal dieses Video mit Originaltönen von Linksextremisten an, dann verstehst du vielleicht was ich meine: 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?