Sind Politiker auf Medien angewiesen oder Medien auf Politiker?

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10 Antworten

Beide sind gegenseitig aufeinander angewiesen: Die Politiker auf die Medien unddie Medien auf die Politiker.

ja, aber das wie und warum interessiert mich eher, hätte ich wohl besser formulieren sollen

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Hallo,

für mich sind die Politiker abhängiger von den Medien, da diese erst eine Plattform schaffen, um seine eigene Person darzustellen oder das Wahlprogramm zu propagieren. Da die Medien nahezu jeden deutschen Bürger erreichen ist das die beste Werbemethode, um den Populismus zu verbreiten.

Die Medien sind dabei weniger auf die Politiker angewiesen, da diese nicht nur das Feld Politik als Medium benutzen. Deswegen sind sie in Relation zum ersten Vergleich weniger abhängig von den Volksvertretern. Informationen können zur Not auch Sachverständige, die sich nicht als Politiker betiteln lassen, geben.

MfG Rusty

Es ist ein Geschäft auf Gegenseitigkeit. Die Politiker brauchen Öffentlichkeit - na, ja nicht immer...;-) - aber doch für die Durchsetzung ihres politischen Tagesanliegen. Die Presse braucht die Politik, weil in ihr die Themata verhandelt werdn, welche die Öffentlichkeit interessieren.

Leider kommt es von der lokalen bis hin zur internationalen Ebene dabei oft zu sehr engen und unliebsamen Abhängigkeiten und Verquickungen, welche nicht im Interesse der Öffentlichkeit liegen. Daher ist es für einen ordentlichen Journalisten oberstes Berufsethos, immer um eine kritische Distanz bemüht zu sein (Ich schreibe aus dem Blickwinkel eines Journalisten, der genau darum täglich bemüht ist, aber auch die Ecken Kanten und Versuchungen genau kennt, an denen man sich öfter stößt, als einem lieb sein kann...)

Sehr gute Frage. Es herrscht hier tatsächlich ein doppelseitiges Wirken. Die Politiker brauchen die Medien als Sprachrohr. Andersherum brauchen die Medien die Infos von den Politikern.

haha danke :) dachte das wäre ein gutes Thema für ein Referat, habe nur leider keine Ahnung wie ich Material dazu finde (v.a. übers Internet), irgendeine Idee?

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@Minipups

google mal Medienkompetenz und medien und kommunikation in der politik etc. ist ein sehr breites feld. und sehr interessant. hatten wir lange und breit im studium durchgenommen.

medien, politik gehören zu den "3 Säulen" der Kommunikation. Als 3. Instanz hast du natürlich den "Konsumenten" - die Anteile aus der Bevölkerung die Nachrichten/ Medien konsumieren.

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@Minipups

Moin, die Bundeszentrale für politische Bildung ( www.bpb.de ) hat jede Menge Material zu dem Thema online. Ansonsten hatm wenn ich mich an den Namen richtig erinnere, Thomas Meyer viel aufschlussreiches dazu geschrieben.

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Richtig. Wobei man auch berücksichtigen muss, ob wir uns in Deutschland oder einem anderen System befinden. Wenn man mal international vergleicht, gibt es hier deutliche Verschiebungen zur einen oder zur anderen Seite. Und selbst für Deutschland lässt sich meiner Meinung nach zumindest eine Entwicklung hin zur Mediokratie beobachten.

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Medien werden nicht um sonst als die vierte Gewalt bezeichnet. Durch eine gute Berichterstattung kann sehr viel Einfluss auf die Politik eines Landes (auf nationaler, transnationaler und internationaler Ebene) ausgeübt werden.

Nicht umsonst ist die Pressefreiheit eine der ersten Sachen, die in autoritären Regimen eingeschränkt wird. Nichts desto trotz besteht eine Wechselwirkung zwischen Politik und Medien. Solange diese Wechselwirkung sich in einem demokratischen System die Wage hält, ist alles bestens. Genau hierfür gibt es in demokratischen Systemen die Presse und Meinungsfreiheit. Wir können wählen zwischen einer eher linken oder konservativen Berichterstattung. Das Spektum wird durch unser duales System bestens abgedeckt.

Gefährlich wird es dann, wenn die Politik zu viel Einfluss auf die Medien ausübt und andersrum. Gerade in Diktaturen spielen die Medien zur Verbreitung regierungstreuer Propaganda eine wichtige Rolle. Unsere eigene Geschichte lehrt uns wohin dies führen kann.

Die Tagesschau startete ohne Berichte zu Politikern. Sie existiert immer noch, viele Deutsche richten immer noch ihren Tagesablauf nach ihr, stellen ihre Uhren nach ihr.

Mir scheint mehr gibt es dazu nicht zu berichten.

Politiker sind Abhängig von den Medien um ihre "Gedanken" verbreiten zu können und sich wichtig zu machen. Medien hingegen können auch ohne Politiker Mist erzählen.

beides, und beides teils auch missbräuchlich, sie leben praktisch in einer Symbiose

In den gängigen Medien geht es nicht mehr um Vermittlung von Erkenntnis Bewusstheit oder Bildung, sondern um Kapital orientierte Verwertungs- und Gewinn Interessen, Wenn es keine Politiker geben würde die irgendwelchen Stumpfsinn erzählen, wird / würde das auch erfunden, um Auflagen und Quoten zu erzeugen, Der Bildungsauftrag den angeblich "öffentlich rechtlichen" Medien vertreten ist real nicht mehr vorhanden (bei den Privaten so wie so nicht, da deren Interessen rein marktwirtschaftlich auf Umsatz und Geld-Gewinn ausgerichtet sind und nur dazu dienen Werbezeiten zu verkaufen) Öffentliche Medien sind an "wirtschaftliche" Interessen gebunden da sie ebenso nur auf Zahlen also Quoten schielen müssen an denen sich ihr Markt-Erfolg nur messen lässt.

Politik und auch Scheinpolitik lässt sich nur in Medien vermitteln die eine breite Masse der Bevölkerung erreichen, die Politiker sind von den Medien abhängig so wie die Medien in ihren Wirtschaftsinteressen ebenso von den Politikern abhängig sind, so lange sie einseitige Verwertung und Wirtschaftsziele vertreten, die sich mit dieser Politik decken und sie nicht angreifen oder stark kritiseren,

Die Medien bestimmen was die Menschen wissen und wen sie wählen. Also die Politiker sind bereits von den Medien ausgewählt und werden durch sie gesteuert.

Wenn ein Bundespräsident z.B. nicht das Gestetz unterschrieben will nachdem ein angeblicher Europäischer Stabilitätsfond besetzt mit Wallstreet -Gangstern unbegrenzt Milliarden an der Regierung vorbei aus Deutschland abziehen darf, dann wird er einfach abgesägt - da vorsorglich jeder bereits bestochen wurde, um ihn in der Hand zu haben.

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