Sind Phobien angeboren oder kann man die erst im Laufe des Lebens bekommen?

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Phobien werden erworben, das kann in jedem Lebensalter geschehen. Es ist "Laienpsychologie", eine Phobie IMMER mit einem durch das angstbesetzte Objekt ausgelösten Erlebnis in Verbindung zu bringen. In Deinem Beispiel mit der Ente wäre das ein traumatisches Erlebnis mit einer oder mehreren Enten. Phobien KÖNNEN auf diese Art entstehen, tun es aber meistens nicht. Wenn jemand - ein Beispiel - etwas Schlimmes mit Hunden erlebt hat, kann er Angst vor Hunden entwickeln. Die würde man aber als folgerichtig, im weitesten Sinne rational und nicht als krankhaft ansehen. So etwas ist eine begründbare Angst, keine Phobie. Phobien sind in den allermeisten Fällen nicht rational begründbar oder verstehbar. So kann z. B. eine sexuelle Störung zu einer Agoraphobie führen (Angst vor großen Plätzen) oder zu einer anderen Phobie, die rein gar nichts mit Sexualität zu tun hat. Oder ein Verlust-Trauma führt zur Angst vor Teegenuß und so weiter. Schon aus diesem Grund sind die Zusammenhänge oft nicht zu erforschen oder nur sehr schwer und deshalb ist auch ein analytischer Therapieversuch sehr häufig zum Scheitern verurteilt (das Problem hat schon den alten Freud umgetrieben). Die besten Erfolge erzielt man meist mit dem verhaltenstherapeutischen Ansatz, nämlich mit der Konfrontation mit dem angstbesetzten Objekt, die dann eine plötzliche (selten) oder schrittweise Desensibilisierung herbeiführt, quasi ein "Taubwerden" gegenüber dem Angstmacher. Gruß, q.

Super Antwort!

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Die wenigsten Phobien sind angeboren; Angst vor etwas haben kann ein Instinkt sein; dieser wäre angeboren, aber Phobien sind meistens die Folge eines traumatischen Erlebnisses oder 'Nebenprodukte' dieser Erlebnisse; bewusst oder unbewusst!

Es ist durchaus möglich das man tatsächlich Ängste erben kann, durch bestimmte Erlebnisse werden diese dann auch verstärkt bis hin zur Phobie.

Ist ein Fetisch angeboren oder entwickelt er sich erst im Laufe des Lebens?

Würde mich mal interessieren!

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