Sind Ostdeutsche politisch wacher?

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10 Antworten

Viele Ostdeutsche wissen wie es sich anfühlt belogen zu werden. Das haben sie in Zeiten der DDR gelernt. Darum sind sie heute kritischer und lassen sich nicht so leicht hinter die Fichte führen. 

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Kommentar von Unsinkable2
14.11.2016, 18:19

Viele Ostdeutsche wissen wie es sich anfühlt belogen zu werden.

Damit lässt du offen, ob du die Wessis für dumm hältst, oder ob du glaubst, dass sie nicht belogen werden... ;)

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Kommentar von archibaldesel
14.11.2016, 18:31

Als die 5 Billinen EUR von West nach Ost geschaufelt wurden, waren sie weniger kritisch. Aber Nehmen ist wohl doch seliger als Geben....

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Ich oute mich einmal  selbst als sog. "Ostdeutscher" - aber politisch wacher ist im Osten eher die jüngere Generation - die älteren glauben immer noch daran, das die CDU "das Geld hat" und damit die Rente, die Arbeit und eben alles was das tägliche Leben so beinhaltet und umfasst "sicher ist" - wie die "Mutter der deutschen Nation" (man übersehe mir den Sarkasmus) ihnen hinsichtlich ihrer Spareinlagen 2008 auch versprochen hatte. Gut es gibt mittlerweile auch ein paar ältere Stadt- und Dorfbewohner in Sachsen oder anderswo in den östlichen Bundesländern die das anders sehen - warum sollte an anderer Stelle geklärt werden.

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Kann man nicht über einen Kamm scheren.

Ich habe gleich nach der Wende festgestellt, dass man mit ehemaligen SED-Funktionären sowie Leuten vom Neuen Forum am Besten über Politik diskutieren konnte. Die meisten Ostdeutschen haben sich aber nicht die Bohne für Politik interessiert., besonders die nicht, die auf dem platten Land lebten. Die hatten auch keine Lust, ihren Horizont zu erweitern. Ich nehme mal an, das lag daran, dass, wer was in der Birne hatte, schon damals in die Städte strömte.

26 Jahre nach der Wende hat sich in meinen Augen nichts daran geändert.

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Unabhängig davon, ob Du Recht hast oder nicht, ist das eine ausgesprochen provokante Frage. Du wirst also kaum erwarten können, daß Du besonders viele sachliche, emotionslose Antworten bekommst. Im übrigen sind solche Verallgemeinerungen nicht besonders gesellschaftsfähig. Außer es geht gegen die Sachsen. Da ist es derzeit schick, auf Differenzierungen gänzlich zu verzichten. Ist ja auch gut so. Man braucht schließlich immer einen Sündenbock, an dem sich der Pöbel abreagieren kann.

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Hei, Thomas1984 1984, wenn schon so pauschal gefragt, dann auch pauschal geantwortet: Nö. Wären sie wacher, gingen mehr als mal gerade so um die 50 Prozent der Wähler an die Wahlurne. ... Nach 40 Jahren DDR-Diktatur frage ich mich häufig, wieso die schweigende Mehrheit nicht wenigstens ihr Kreuzchen in der Wahlkabine abliefert. Schnauze noch immer nicht (oder:) nicht mehr voll, um als Hammel in der Herde mitzutraben?

Und die Schreihälse von Dresden?  Wacher? Erst nachdenken, bevor ich das Maul aufreiße, ist erlaubt!

Und so. Grüße!

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Kommentar von Thomas19841984
14.11.2016, 18:32

was hat denn Nichtwählen mit Demokratieverdrossenheit zu tun? in der DDR musste man fleißig wählen, das ist zum Glück vorbei

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Woran machst du das fest? An der Gewalt und Hetze gegen Schwächere, oder an der mangelnden Toleranz gegenüber Minderheiten?

Man könnte auch sagen, dass sie eher auf dumpfe Ideologien verfallen und leider ihre eigene Geschichte offensichtlich vergessen haben. Außerdem scheint die Demokratie noch nicht in allen Köpfen angekommen zu sein.

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Kommentar von Thomas19841984
14.11.2016, 18:31

Untersuchungen zeigen lediglich, dass viele Ostdeutsche die Art, wie die Demokratie hier gelebt wird, nicht akzeptieren. Mit Demokratie als Ideal haben sie kein Problem.

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Naja, Ossis sind oft radikaler und Reden von Lügenpresse usw. aber wessis sind oft gegen alles was nicht liberal ist. Kommt aufs gleiche raus...

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Nein, da ist nichts dran.

Sie fragen die falschen Fragen und geben sich dann auch zwangsläufig die falschen Antworten. Ihre Grundmotivation ist nationalistisch und rassistisch geprägt, weshalb ihre Fragen dann auch nur in diese Richtung gehen, um auch ihre eigene Motivation in dieser Richtung bestätigt zu bekommen.

Das der Westen weniger Fragen stellt liegt einfach daran, dass die Menschen sich prinzipielle über eine antifaschistische Grundhaltung stillschweigend einig sind. Man muss nicht dauernd diskutieren, dass Nationalismus und Rassismus die Türöffner für Mord und Krieg sind.

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Kommentar von anja199003
14.11.2016, 18:59

Erstens gibt es keine falschen Fragen

Zweites ist Ihre Antwort auf Moralisiererei aufgebaut, die genau das Grundübel der derzeitigen Diskussion ist

Drittens verwenden Sie den Begriff antifaschistisch und sind dabei schon in der Nazi/Faschismus-Ecke. Dadurch wird jede vernünftige Diskussion sofort erschlagen und Sie sind wieder bei Nummer Zwei.

Viertens: Stillschweigende Übereinkunft ist absoluter Unfug in größeren sozialen Systemen

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Lass mich raten, du bist eher rechts-konservativ eingestellt?
Dann würde mich deine Schlussfolgerung auch nicht wundern

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Kommentar von Thomas19841984
14.11.2016, 18:50

nein, bin ich nicht. ich bin keynesianisch-pazifistisch

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Jemand ist nicht politisch wacher, nur weil er die Fragen stellt, die du für die richtigen hälst.

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