Sind oder werden Informatiker die mächtigste Berufsgruppe der Welt?

9 Antworten

Das wird allgemein immer behauptet."Geh in den IT Bereich da machst du richtig Geld" kriege ich immer zu hören.. Das hat man damals auch bei Zechenleuten gesagt. Und heute braucht man sie kaum noch in Deutschland. Natürlich wird die IT Branche immer größer und immer mehr Technik wird angeboten, aber je mehr Leute IT machen, desto mehr werde in anderen Bereichen gesucht. Es kann also sein, dass in 20 Jahren IT nicht mehr so gut bezahlt wird, Maurer aber schon (ist heute schon so, nur als ein Beispiel). Außerdem musst du immer bedenken, was hinter dieser IT Industrie steckt. Da sind Industrien, die erst mal die IT Sachen herstellen usw. Das bedeutet aus meiner Sicht, dass IT als Berufsgruppe sehr erfolgreich, aber nicht die mächtigste Berufsgruppe wird.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung
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Macht hat nur bedingt etwas mit Geld zutun. Wenn kritische Infrastruktur von einem Algorithmus gesteuert wird und nur eine Hand voll Menschen diesen verstehen. Wer hat dann die macht? Politiker oder diejenigen die es verstehen?

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@Wafowane

Weder noch. Die die das Geld haben, sind die die es verstanden haben. Und damit meine ich nicht Milliardäre usw... Ich meine die, die richtig viel Geld haben. Fest steht, dass die Politiker, von allen die Macht habe, die sind, die ganz hinten in der Schlange stehen. Du meintest ja, dass Macht nichts mit Geld zutun hat. Das stimmt nicht. Das kann man doch an unserer Welt sehen. Alles dreht sich ums Geld. Ohne Geld können keine Kriege (als Beispiel) geführt werden, alleine schon, weil keiner ohne Bezahlung in den Krieg ziehen würde (was sowieso keiner wegen fehlender Vaterlandsehre machen würde). Ich denke du kennst das Zitat von einem der Rothschilds... Mehr brauch ich dazu nicht zu sagen. :D

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@Hypevorbei

Geld ≠ Wissen

Na ja wenn du es allein auf Geld beziehst, dann scheinst du die Problematik der Sicherheitsinformatik nicht zu kennen. Entsprechend lässt sich hier ein Schlussstrich ziehen.

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@Wafowane

Darum geht es doch gar nicht. Ich habe nie gesagt, dass Geld = Wissen ist. Da interpretierst du etwas in meine Aussage, was dort nie war. Allerdings verstehe ich nicht, wie das überhaupt zu deiner Frage passt? Auch dein Text unten bezieht sich in keiner Weise auf das, was oben gefragt wurde. Ich habe nur darauf geantwortet, auf das aufmerksam gemacht wurde. Ich habe gesagt Geld = Macht aber nicht Geld = Wissen.

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@Hypevorbei
Die die das Geld haben, sind die die es verstanden haben. 
Du meintest ja, dass Macht nichts mit Geld zutun hat. 

Habe ich nicht geschrieben, ich habe geschrieben "bedingt" -- bedingt ≠ nichts

Wie gesagt, wenn du an einem Wahlcomputer wählst, bist du in der Lage zu erkennen ob die Wahl regulär-legitim abgelaufen ist? Ist es dir möglich den Code anzusehen und zu erkennen ob das Wahlergebnis durch den jeweiligen Algorithmus legitim zusammen kommt?

Würdest du erkennen, ob jemand den Wahlcomputer gehackt hat? Wenn die Antwort nein ist, musst du dich auf eine Instanz verlassen, dass die das für dich überprüft, sagen wir der Staat -> der muss wieder eine Instanz haben -> Sicherheitsinformatiker - ist der code hinreichend komplex gibt es wenige die das verstehen. Wer hat dann in dem Szenario die Deutungshoheit?

Das Szenario hat gar nichts mit Geld zutun. Wer das auf Geld bezieht, der versteht eben bestimmte Mechanismen nicht. Macht ist ein Legitimierungsakt, jemand der Geld hat kann seine Macht schneller verlieren als er denkt, nämlich durch den Verlust von Geld oder Geldwerten. Diese sind heute elektronisch.

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@Wafowane

Ich glaube wir reden aneinander vorbei. Ich verstehe sehr gut was du meinst, kann es aber nicht richtig ausdrücken, um dich zu bestätigen.

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@Hypevorbei

Ja du hast irgendwas mit Milliardären etc. erzählt. Das ist hier aber absolut keine relevante Kategorie. Denn es wäre ohne weiteres möglich deren Vermögen zu kassieren. Sagen wir es gibt eine Blockchain, die zwischen Bürgern und Staat läuft um Steuerzahlungen zu regeln. Wenn der Milliardär kein plan von IT hat, muss es sich auf einen ITler verlassen. Wenn dieser "evil" ist kann er dem Milliardär langsam die Milliarden entziehen. Mit dem Geld schwindet seine "Macht".

Wie gesagt, schau jeden Text von dir an, dort steht immer wird bezahlt oder hat Geld etc. Wissen ist Macht, nicht das Geld.

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@Wafowane

Dem stimme ich voll zu... Was ich noch sagen muss ist, dass ich noch etwas sagte wie "und ich spreche nicht von Milliardären. Das sind Leute mit richtig viel Geld". Damit meine ich, dass es Menschen gibt, die mehr als Milliarden haben. Ich verstehe deine Argumentation allerdings voll und ganz.

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@Hypevorbei

Schau dir den Film Matrix an, wer hat dort die Macht? Der Architekt. zwar ein ungerader Vergleich, aber eben kein Milliardär oder Agent etc.

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Meine Begründung für eine solche Annahme ist folgende. Es gibt zwar Politiker und Juristen die Rechte und Gesetze entwerfen, aber immer mehr wird durch Algorithmen entwickelt.

Ich bin mit dem Internet aufgewachsen, habe schon in der Schule Information gehabt und kann programmieren. Trotzdem ist es für mich ziemlich schwer auch hier die Vorgehensweise zu verstehen und nachzuvollziehen:

https://people.eng.unimelb.edu.au/vjteague/UniversalVerifiabilitySwissPost.pdf

Wie soll das also einem "normalen Bürger" gehen. Auch Juristen oder Politiker müssen Algorithmen trauen, denn verstehen können sie diese nicht. Im Handel wird immer mehr auf die Blockchain gesetzt, weil es Papier sparen und vor allem Geschwindigkeit generieren kann.

Mich würde also interessieren ob die die hier schreiben: Nein, ohne weiteres den Link verstehen. Wenn nicht, dann gehören sie zu einer Klasse die nicht mehr nachvollziehen kann ob die Wahl rechtmäßig war oder nicht. Wohlgemerkt eine Wahl zu politischen Ämtern.

Und Macht Personen in politische Ämter zu heben, das haben schon die Fugger, Rockefeller oder Päpste für sich erkannt. Früher war es Geld, heute wissen über Infrastruktur.

Woher ich das weiß:
eigene Erfahrung

Die Leute vor dem Computer kommen fast nie in höhere Positionen. In vielen Konzernen bedeutet die Arbeit am PC sogar das Ende der Karriere.

Der eher mittelmäßige Mensch mit "Social Skills" (aka Dummschwätzer) wird den hochbegabten IT-Crack (aka Nerd) bald überholen.

Die Macht in den Betrieben haben die Marketingabteilung und die Qualitätsleute.

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