Sind Neubauprojekte in der Regel "Fertighäuser"?

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3 Antworten

Aus meiner Sicht werden diese Häuser komplett gebaut und sind nicht direkt der Kategorie "Fertighäuser" zuzuordnen, die ha teilweise in paar Tagen errichtet werden - sehe ich das richtig?

Grundsätzlich siehst Du es vollkommen richtig!

Fertighäuser werden, wie in einer anderen Antwort hier korrekt beschrieben, in einem Werk vorgefertigt und vor Ort nur noch zusammen gesetzt und mit wenigen Ausbauarbeiten, an Ort und Stelle dem Bauherrn übergeben! Allerdings kann man bei Fertighäusern auch wählen, ob man nur eine Bodenplatte braucht oder doch lieber ein Haus mit Keller haben möchte

Alle anderen Neubauten, werden in "Stein auf Stein" Bauweise erstellt und sind s.g. Massivhäuser!

Falls Du an Letzterem interessiert bist kann ich Dir empfehlen, einfach mal im nächsten Frühling in verschiedene Neubaugebiete zu fahren und einfach mal, die hoffentlich stolzen und glücklichen Hausbesitzer, nach der jeweilig ausführenden Firma zu befragen und wie zufrieden sie mit Planung und allem Drumherum waren. Ich kenne keinen der nicht bereitwillig Auskunft gibt und so kannst Du im Vorfeld einiges über verschiedene Bauträgerfirmen erfahren.

Ein Neubau kostet allerdings immer ganz besonders viele Nerven, weil sich der ganze Prozess fast unendlich in die Länge zieht. Das sollte man ebenfalls berücksichtigen.

Tendenz fertige Immobilie - da gibt es einiges auf dem Markt und ich bin mir sicher, dass man dort auch fündig wird. Hierbei rate ich Dir allerdings, bei der Besichtigung das Haus auf Herz und Nieren zu prüfen und da Du sicher ein Laie bist, sollte Dir das Geld für einen Gutachter nicht leid tun, weil Du durch einen Fachmann evtl. eine ganze Menge Geld einsparen kannst. Der weiß, worauf geachtet werden muss - das ist sein Job!

Viel Erfolg und alles Gute

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Fertighäuser sind (fast immer) Häuser in Holzständerbauweise, wo die Wände etc. im Werk vorgefertigt werden, und die dann auf der Baustelle nur noch zusammengesetzt werden. Das muss jetzt nicht unbedingt viel schlechter sein, als ein gemauertes Haus und geht schneller.

Was Du meinst, sind wahrscheinlich "Bauträger-Häuser".

Also ein Bauträger kauft meist ein großes oder mehrere Grundstücke und baut dann die Häuser drauf (die vom Grundriss alle gleich oder ähnlich sind) und verkauft dann das Haus. Bzw. meist wird der Vertrag vorher geschlossen, erst dann baut er das Haus.

Im Gegensatz zum "klassischen" bauen, wo man sich ein Grundstück kauft, einen Architekten das eigene Haus planen läßt und dann von mehreren Firmen bauen und ausbauen läßt.

Beim Bauträgerhaus gibt es von billig (und schlecht) bis akzeptabel oder gut alles. Das kommt auf den Bauträger drauf an. Aber sei sicher, dass er seine Subunternehmer im Preis drückt, und dass das Haus immer teurer wird, als im ursprünglichen Angebot. Denn im Angebot oder der Werbung ist immer nur die Grundausstattung. Und das ist dann z. B. nur eine Steckdose je Zimmer, einfachste Sanitärausstattung, "häßliche" Fliesen etc. Und jeder andere Wunsch kostet extra, z. B. Jede Steckdose + 50 €.

Der Bauleiter ist dann auch nicht für Dich da, sondern für den Bauträger, da er ihn bezahlt. Etc. Etc.

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Hallo

ich meine das mit Neubauprojekten Baugebiete sind nicht direkt die Häuser. 

Ob man sein Haus mauert oder fertig hinstellen lässt ist Geschmacksache, ich würde ebenso immer zum klassischen Haus raten und tendieren. 

LG

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