Sind Nachtspeicheröfen auch heute noch so richtige Stromfresser?

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4 Antworten

Heizen mit Strom ist grundsätzlich - unter Umweltaspekten - bedenklich. Das liegt daran, dass zur Erzeugung des Stroms dreimal mehr Primärenergie (Erdöl, Erdgas, Kohle) eingesetzt werden muss, als wenn man diese direkt in einem Ofen bzw. in einer modernen Heizungsanlage verbrennt. Auch Atomstrom ist da ja nicht unbedingt besser, selbst wenn nur an die nicht gelöste Entsorgungsfrage denkt. Auch ist der Komfort einer Nachtspeicherheizung nicht unbedingt berauschend. (Auf-)Geheizt wird, wenn man normalerweise gar nicht so hohe Temperaturen braucht, nämlich Spätabends und Nachts. Ist es kalt, reicht die gespeicherte Wärme nicht aus und es muss mit teurem Tagstrom nachgeheizt werden.

Ist das Haus gut isoliert, die Heizungsgröße richtig und die Anlage mit Aussenthermo ausgestattet ist das kein Problem. Beim Umweltaspekt stimme ich zu.

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Natürlich, besser gesagt, es sind Energiefreser. Oder Eurofresser. Aber das sind Öl-/Gasheizung auch. Um es genau zu wissen würde man rechnen, was man per anno an Stromkosten fürs Heizen hat und mit einem vergleichbaren Haushalt die Öl oder Gasrechnung gegenüberstellen. Wobei zu beachten ist, dass ein Haus mit Nachtspeicher sein warmes Brauchwasser i.d.R.seperat "herstellt". Bei Neubau oder grosser Renovierung würde ich nicht auf Nachtspeicher setzten, auch wegen von schurke genannten Gründen.

Danke!

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Die Nachtspeicheröfen verbrauchen genauso, wie früher eine bestimmte Leistung. Ein 6 KW-Ofen verbraucht heute auch so, wie früher ein 6-KW Ofen, die gleiche Leistung!

Danke!

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Ich hatte mal einen Bericht gelesen, dass Nachtspeicherheizungen sich nicht mehr lohnen, da der Nachtstrom kaum noch günstiger angeboten wird. Inwieweit das für welche Region zutrifft oder überall gleich ist weiß ich jetzt nicht.

Danke!

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