Sind Muslime glückliche Menschen?

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17 Antworten

Und wie kommst Du darauf, daß das Unglücklichsein nur mit der Religion zu tun hat?

Ich meine, Du urteilst doch nur aufgrund von äußerlich wahrnehmbaren Zeichen für Unglücklichsein.

Welche konkreten Gedanken jedoch jemandem Sorgenfalten bringen weißt Du doch erst, wenn du denjenigen fragst und er Dir antwortet.

Und ich als Autist kann Dir garantieren, daß nicht jeder mit einem bedröppelten Gesichtsausdruck auch tatsächlich deprimiert sein muss. Das kapieren Nichtautisten bei mir nämlich auch erst, wenn sie sich mit mir darüber unterhalten, warum ich so "komisch" gucke... ;)

Es wäre wirklich mal ein evolutionärer Fortschritt, wenn die Menschen lernen, nicht immer nur irgendwas zu interpretieren. Der Instinkt in Sachen Menschenkenntnis ist schon seit sehr vielen Generationen kaputt... 

Man darf sich also darauf nicht mehr wirklich verlassen, daß man eine Situation grundsätzlich richtig einschätzt.

Und je weniger die Menschen interpretieren, desto weniger Missverständnisse wird es geben.

Und damit weniger Streit und schlimmeres...

Ich würde bei einem Muslim/Christen/Atheisten mit traurigem Gesicht zunächst einmal annehmen, daß ihn normale Alltagssorgen plagen. In Zeiten, wo es gutbezahlte Jobs für die meisten Menschen nur noch in Fantasybüchern gibt ist das doch naheliegender als ein Verdruß aufgrund der Religion.

warehouse14

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Religion und Glück sind vollkommen unabhängig voneinander. Ich kenn glückliche Muslime, aber auch glückliche Christen und glückliche Atheisten.

Religion und die dadurch verbundene Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod und einen tieferen Sinn (egal wie berechtigt oder unberechtigt Sie ist) können einige Menschen Glücklich machen. Die Regeln denen man sich in den verschiedenen Religion beugen muss, können aber auch schnell unglücklich machen.

Hier ist anzumerken, das die Einsicht das es eben nach dem Leben nichts mehr gibt und das man sich eben an keine Regeln, irgendeiner ominösen Gottheit halten muss, sehr befreiend sein kann und auch sehr glücklich machen kann. Dies ist jedenfalls meine Persönliche Erfahrung.

 

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Man muss bedenken, dass es im Islam eine Aufteilung gibt. Nicht alle sind gleich und glauben an dasselbe. Ich persönlich bin sehr glücklich, aber es liegt vielleicht daran, dass ich den Islam so gelernt habe, wie ich es für richtig halte. Vielen wird vor allem in Moscheen und im Freundes- oder Bekanntenkreis eine Gehirnwäsche verpasst. Diese manipulierten Personen können meiner Meinung nach nicht glücklich sein, weil sie das Denken von anderen aufnehmen und ihr eigenes Denken abschalten müssen. Das tun sie dann auch und leben nach Vorstellungen anderer, sind wahrscheinlich nicht zufrieden, aber fürchten Allah so sehr, dass sie von diesem neuen Weg nicht abkommen.
Ein sehr großer Fehler in meinen Augen! Wer Allah so sehr fürchtet und deswegen alles befolgt, ist kein glücklicher Moslem. Er tut es nicht vom Herzen, sondern lediglich aus Furcht.
In meiner Glaubensrichtung innerhalb des Islams habe ich von klein auf Allah und meine Religion geliebt. Von einer wirklichen Furcht kann man also in meinem Fall nicht reden, wofür mich jetzt viele Muslime als ungläubig betiteln würden. Ich bin mit viel Liebe zu Allah, zur Umwelt, meinen Mitmenschen und anderen Lebewesen aufgewachsen; Mit viel Toleranz gegenüber allen Religionen, Meinungen und Lebensweisen.
Auf meine Glaubensrichtung innerhalb des Islams bin ich deswegen so stolz! Ich darf eine wundervolle Lebensweise führen und gehöre dabei dem Islam an. Ich denke aber, dass genau mein Glauben richtig ist, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass der von strengeren Richtungen aufgefasster Islam richtig ist. Wir leben nicht, um unser ganzes Leben einer Religion zu widmen, sie soll uns nur leiten.

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Kommentar von elnazz
05.11.2015, 05:40

Deine Denkweise dich gleich hinterher

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Zwischen Glück und Religion besteht nicht zwangsläufig ein Zusammenhang. Zwar kann eine Religion glücklich machen, genauso gut können die Regeln die mit einer Religion verbunden sind (besonders mit dem Islam) einen aber auch so einengen das man unglücklich wird.  

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Es gibt einen Unterschied zwischen innerer und äußerer Zufriedenheit.

Wenn du die innere Zufriedenheit hast, hast du auch die äußere, andersrum gehts aber nicht :)

Die innere Zufriedenheit kannst du erlangen, wenn du Allah (swt) erkennst. Der Schlüssel zur Erkenntnis Allahs ist zu beten, sich Wissen der heiligen Propheten und Imame anzueignen und der Welt den Rücken zu kehren, außer das was man zum Leben braucht :)

Allah will das beste für uns, wir müssen nur aufwachen :)

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Glücklich zu sein ist weitgehend religionsunabhängig und oft personengebunden.

Beim Unglücklichsein kann die Sache schon anders liegen, nämlich dann, wenn die Vorschriften einer Religion das Leben eines Menschen derart einengen und einzwängen, daß ihm die Luft zum Atmen fehlt.

Es kommt meiner Ansicht nach darauf an, ob die Religion dem Menschen dient - oder der Mensch der Religion.

(Aber natürlich gibt es Menschen, die mit innerer Freiheit nichts anzufangen wissen und sich in einer Zwangsjacke wohlfühlen.)

Gruß, earnest

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Hallo ich bin selbst ein Moslem doch leider kein Praktizierender. Aber kenne jede Quelle fast vom Islam. Ich kenne auch viele Praktizierende Moslems. Der Islam ist ein Religion der wirklich lernt einen Menschen zu lieben nicht durch sein Geld, Auto .... sonder nur auf seine Taten. Ich kenne auch Konvertierte und die, die es am wenigsten bereuen sind Frauen. Und die zahl von den meist Konventierte sind Frauen. Ich empfehle dir wirklich Mal die Bibel durch zu lesen, und direkt danach den Koran. Du wirst es märken es Entspricht das gleiche wie das Christentum mit den gleichen Propheten wie Moses, Jesus usw. das grösste unterschied zwischen diese 2 Religionen ist die Christen sagen Jesus ist Gottes Sohn. Und in Islam ist er ein Prophet vom Gott. Wenn du noch fragen hast würde ich Sie dir sehr gerne Beantworten.

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Kommentar von TheDevil10
05.11.2015, 03:29

Wenn du den Islam nicht praktizierst, bist du auch kein Moslem. Wie kommt es, dass du den Islam nicht praktizieren kannst? 

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Kommentar von elnazz
05.11.2015, 03:39

@dellta
Keine Sorge, das ist nicht wahr. Ich denke mal du glaubst an Allah und seinen Gesandten Mohammed saw, das reicht völlig aus, so kannst du dich Moslem nennen.
Ob du praktizierst, wie du praktizierst, ist vollkommen dir überlassen.

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Kommentar von nessahasi94
05.11.2015, 04:41

@ TheDevil10 den Koran gibts auch in deutsch ^^

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Kommentar von Alanbar31
05.11.2015, 05:29

Auf deutsch kann man ihn auslegen wie man will geschweige das man versteht warum diese Verse offenbart worden sind und zu welchen Anlass , man muss schon ein Tafsir dazu holen und die Sunna ohne wird es nicht leicht ihn zu verstehen

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Wahrscheinlich genauso glücklich wie es die alten Griechen mit ihren Mythen waren, so sind die Moslems mit ihnen Mythen glpcklich

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Es gibt kein schöneres Gefühl als ein gläubiger Muslim zu sein. Ich selbst spüre den Unterschied sehr wenn ich mal ne Zeit lang nicht bete.

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Meinst du echt dass das mit dem Glauben zusammenhängt? Ich nicht? Denke das hängt von mehreren Faktoren ab.

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Das Leben ist ein Gefaengnis fuer die Glaeubigen und ein Paradies fuer die Unglaeubigen. 

Das irdische Leben ist ein Truegerischer Genuss.

Wenn Gott uns fuer diese Welt erschaffen haette, gaebe es dann keinen Tod. 

Der Sinn des Lebens ist, die Pruefung zu bestehen und sich geduldig zu verhalten. 

Gluecklich ist jemand dessen Herz rein ist und jemand der sich auf Gott verlaesst und nicht aufgibt. Gluecklich ist jemand fuer den diese Welt keine Bedeutung mehr hat und er sich als einen Reisenden durch diese Welt sieht. 

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Kommentar von earnest
06.11.2015, 09:13

Der Sinn des Lebens ist das Leben. Glücklich ist jemand, für den diese Welt alle Bedeutung dieser Welt hat und der in dieser Welt eben glücklich und zufrieden ist.

Und wenn wir schon von "Reisenden" sprechen: Der Weg ist das Ziel. Zumal das dir sicher vorschwebende himmlische Ziel "pie in the sky" ist, eben "Kuchen im Himmel".

P.S.: Meinst du deinen ersten Satz wirklich ernst?

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Glückliche Muslime sind glücklich, unglückliche Muslime sind unglücklich.

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Ich kann es mir nicht vorstellen, da die meisten Flüchtlinge ja aus islamischen Verhältnissen kommen. Da scheint zumindest eine Schieflage zu bestehen.

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Wer sich Allah zuwendet und ein bewusster, gewissenhafter Muslim ist, der nur um Allahs Zufriedenheit strebt ist der Glücklichste.

Er wir niemala traurig sein, denn Allah subhana wa teala verkündet im Koran:
La tahzen, innAllahe meânâ - Sei nicht Traurig! Allah ist mit uns!

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Sehr zufrieden vielleicht .

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Glück ist keine Frage des Religions.

Außer Thomas Müller, von Bayern München kenne ich kein glückliche Mensch aus diesem Verein. ;-) <---

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