Sind militante Vegetarier unglücklichere Menschen?

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14 Antworten

Ob Vegetarier und insbesondere militante Vegetarier glücklicher oder unglücklicher als andere Menschen sind, können wohl nur diese selbst beantworten.

Was den Umgang mit Vegetarieren anbelangt, sollte man diesen genauso viel Respekt entgegenbringen wie man von ihnen erwartet.

Nun haben aber alle Extremisten und Fundamentalisten das Problem, dass sie ihre Weltanschauung für die einzig Richtige halten und somit behandeln sie alle Andersdenkenden nicht unbedingt sehr respektvoll, sondern wollen ihnen ihre eigene Weltanschauung mit dem dicken Knüppel überbraten und fühlen sich selbstverständlich immer im Recht. Das Gegenüber wird meist als Gegner angesehen.

Dass solche Zeitgenossen eher zu den unangenehmen Menschen gehören, auf deren Gesellschaft man nicht unbedingt viel Wert legt, dürfte auch klar sein.

Ich bin der Meinung, dass jeder nach seiner Facon glücklich werden soll, aber wenn irgendwelche militanten Vegetarier, Veganer oder Möchtegernökotrophologen versuchen, mich wegen meiner Essgewohnheiten zu kritisieren, dann hört bei mir der Spaß auf. Mit solchen intoleranten aggressiven Menschen möchte ich nicht den Tisch teilen! Ich denke, alles muss man sich nicht bieten lassen...

Ich habe zudem die Erfahrung gemacht, dass die meisten Leute, die unverhältnismäßig viel über Ernährung philosophieren, entweder eine Essstörung hatten oder immer noch haben. Ich meine damit auch nicht nur unbedingt Vegetarier und Veganer, sondern auch alle Leute, die krankhaft Kalorien zählen, ihr Leben nicht wirklich im Griff haben, aber meinen, sie müssten nun jeden Mitmenschen, der ihnen begegnet, zu ihrem eigenen Lebensstil bekehren ... iss das bloß nicht, das hat zuviel Kohlenhydrate ... iss lieber das, das hat mehr linksdrehende Fettsäuren .... blablablabla. Und sowas ist in meinen Augen einfach nur krank und wenn mir solche Leute auf die Nerven gehen, dann sage ich ihnen das ganz deutlich und wenn sie mich danach immer noch nerven, stehe ich einfach auf und gehe, weil es nichts bringt, mit solchen militanten Gestörten zu diskutieren.

Hätte ich selbst nicht schöner formulieren können!

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schön zusammengefasst!

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Absolut richtig. Ich erinnere hier wieder an den Spruch auf einem Plakat "Früher war ich essgestört, heute bin ich Ernährungsberaterin" - und das war nicht witzig oder satirisch gemeint, sondern ganz ernsthaft und sollte wohl für den Berufsstand werben.

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Wir reden hier über Moral und Ethik. Die Frage ist, ob sich jeder Mensch seine Regeln selbst vorschreiben darf, oder ob es nicht doch Wahrheiten gibt, über die man streiten muss. Viele meinen, es sei eine Gewissensfrage wie man sich ernährt, und andere haben sich herauszuhalten. Dann baheupte ich aber, es ist eine Gewissensfrage wie man seine Haustiere behandelt und andere haben sich herauszuhalten, besonders das Tierschutzgesetz. Das kann man fortführen auf Fragen, die die weibliche Beschneidung, Sexismus, Vergewaltigungen, Pädophilie, Sklaverei, Israel und Palästina, USA's Feldzüge usw.usf. betreffen. Die meisten Leute meinen es gibt ein richtig und ein falsch und die meisten Leute wollen darüber streiten. Meistens allerdings von der Perspekive derjenigen, die Unrecht sehen.

Wenn man also von Vegetariern verlangt, sie sollen die Klappe halten, kann ich mir nur zwei Gründe ausmalen: 1) Man ist an Moral generell nicht interessiert und hat keine Lust sich vollschfaeln zu lassen. Dann sollte man aber so konsequent sein und von diesem Thema völlig ablassen. Dann darf man auch nie über Pädophile schimpfen oder weinen, wenn die eigene Frau vergewaltigt oder das Auto geklaut wurde. 2) Man ist genervt davon, über Fragen der Moral zu streiten und keine Argumente zur Hand zu haben. Man möchte sich nicht eingestehen auf der falschen Seite, auf der Seite der Bösen zu sein. Man wird aber dahin gedrückt und kann sich nicht dagegen wehren.

Der Autor der Frage schrieb in einem Kommentar "Leben und leben lassen". Das solle ein Grundsatz sein, an des sich alle zu halten haben. Das finden Vegetarier auch. Deswegen streiten sie.

Man soll sich nicht zurückhalten. Man soll streiten und diskutieren. Aber nur, wenn man ein gewisses Niveau halten kann. Dazu gehört es, den anderen in seinen Anliegen Ernst zu nehmen. Und dazu gehört es auch, manchmal zu verlieren und es zuzugeben.

Wenn man also von Vegetariern verlangt, sie sollen die Klappe halten, kann ich mir nur zwei Gründe ausmalen: 1) Man ist an Moral generell nicht interessiert und hat keine Lust sich vollschfaeln zu lassen. Dann sollte man aber so konsequent sein und von diesem Thema völlig ablassen. Dann darf man auch nie über Pädophile schimpfen oder weinen, wenn die eigene Frau vergewaltigt oder das Auto geklaut wurde. 2) Man ist genervt davon, über Fragen der Moral zu streiten und keine Argumente zur Hand zu haben. Man möchte sich nicht eingestehen auf der falschen Seite, auf der Seite der Bösen zu sein. Man wird aber dahin gedrückt und kann sich nicht dagegen wehren.

Sowas zB nennt man dann aber schon Mobbing, Rufschädigung und kriminalisierung ganzer Bevölkerungsgruppen, oder?

Pädophilie / Kinders.x ist strafbar, ebenso wie Vergewaltigung. Tiere halten, und Tiere essen ist völlig normal, legal und absolut nicht "unmoralisch". Und wer sowas behauotet, oder gar "gleichsetzt", der zeigt damit nur, daß er sich offensichtlich weder mit geltendem Recht auskennt, noch mit geltender "Moral", sondern seine extreme Minderheitenmeinung für wert hält, auf alle anderen übrtagen zu werden. Und das nennt man dann üblicherweise entweder - wenn man dazugehört - Missionieren, oder - wenn man auf der anderen Seite steht - Volksverhetzung.

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@pecudis

Ideologie, Dämagogie, wie man sie auch in all den kleinen manipulativen Filmen zu dieser neuen "Religion" entfremdeter Stadtkinder findet, die Google und Youtube zu allen möglichen und unnmöglichen Schlagworten verstopfen.

Moral, Ethik, die einzige Wahrheit, wer nicht für uns ist, ist gegen uns, diese "Nur WIR lieben Tiere-Religion", WIR haben Recht, aber die ganze böse Welt ist gegen uns . . . Bambi-Syndrom-Sekte.

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Und wer dabei ist und sich nicht völlig regelkonform in der einen oder anderen Hinsicht benimmt, wird angegangen, wie ein Überläufer oder dann mit neuem Zuspruch und Verzeihung und dem Versprechen sich weiter ANZUSTRENGEN wieder in die Rehen aufgenommen . . .. Sekte.

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Aber das allerschlimmste ist, dass mit dieser "Kein-Tier-soll-mehr-fürs-Essen sterben-außer-für meine-Katze-sogar-mein-Hund-kommt-schließlich-ohne-aus-spätinfantile-Bilderbuch-Philosopie die wichtigen Probleme, die zu lösen sind, in den Hintergrund gedrängt werden.

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@pecudis

Zunächst einmal freue ich mich, dass jemand meinen Text gelesen hat und darauf eingeht, ohne gleich persönlich und beleidigend zu werden.

Sowas zB nennt man dann aber schon Mobbing, Rufschädigung und kriminalisierung ganzer Bevölkerungsgruppen, oder?

Ich würde alles verneinen, gehe aber nicht im Detail darauf ein weil es sich nicht darum dreht wie man es nennt, wenn eine Minderheit der Mehrheit unmoralisches Verhalten vorwirft.

Pädophilie / Kinders.x ist strafbar, ebenso wie Vergewaltigung. Tiere halten, und Tiere essen ist völlig normal, legal und absolut nicht "unmoralisch". Und wer sowas behauotet, oder gar "gleichsetzt", der zeigt damit nur, daß er sich offensichtlich weder mit geltendem Recht auskennt, noch mit geltender "Moral"

Pädophilie ist nicht strafbar. Das aber nur am Rande. Worum es mir hier geht ist zu klären, dass Moral niemals etwas mit Recht, Gesetz oder Normalität zu tun hatte. Die Nürnberger Rassengesetze waren Recht, waren sie dadurch moralisch? In der BRD war Vergewaltigung in der Ehe lange erlaubt, Homosexualität verboten. Kann man danach die Moral ausrichten? In Ägypten sind weit mehr als 90% der Frauen beschnitten. Sind unbeschnittene Frauen unmoralisch, weil unnormal? Du siehst ich könnte noch lange weitermachen um dich zu widerlegen. Deine Aussage ist falsch (vllt weil undurchdacht) und ebenso alles was du daraus folgerst.

Weiterhin habe ich hoffentlich nirgends behauptet, Tiere essen an sich sei unmoralisch. Der Akt an sich ist es nicht. Unmoralisch ist es unter den gegebenen Umständen, nämlich Klimakatastrophe, Massentierhaltung sowie Hungersnöte weltweit.

Wenn du an einem offenen Dialog interessiert bist, können wir gerne meine Thesen der Moral betreffend anhand aller wichtigen Moralphilosophen von Aristoteles bis Rawls und Habermas durchspielen, denn entgegen deiner Behauptung habe ich durchaus von Moral sehr viel Ahnung. Bis jetzt konnte mir noch niemand anhand irgendeiner Theorie nachweisen, dass ich Unrecht habe. Und solange ich gute Gründe habe zu denken ich wäre im Recht, missioniere ich gerne.

Alles was du mir vorwirfst, könntest du im übrigen auch der Weißen Rose vorwerfen. Wirst du aber vermutlich nicht tun.

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@koch234

@Koch234 Viele der wichtigen Probleme hängen direkt oder indirekt mit der Ernährungsweise der westlichen Welt zusammen. Und Tierliebe ist bei weitem nicht das einzige Motiv zum Vegetarismus.

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@Morpf

Also nur um das in aller gegebenen Kürze zu erklären, gemeint war folgendes: die Moral (keine, egal welche) ist nicht ausschlaggebend für die Natur. Auch wenn es den Philosophen noch so sehr gefallen würde, der Natur ist die Moral der Menschen vollständig egal, und sie richtet sich ebensowenig danach, ob und wie viel entfremdete Leute einzig ihre eigene Moralvorstellung auf sie - bzw Teile von ihr, eben nur Tiere, aber nicht Pflanzen - übertragen wollen.

Oder einfacher: es ist völlig egal, wie viele moralische Vegetarier es gibt, keine Kuh wird deswegen Milch geben ohne vorher zu kalben, und kein Huhn legt ein einziges Ei, ohne das für dieses Huhn auch zugleich ein Hähnchen geschlüpft ist, Und ebensowenig richten sich Boden, Stoffkreisläufe, Pflanzen oder irgendetwas andere von dem der Mensch lebt danach, ob er seine arteigenen Moralvorstellungen auf den Rest der Natur übertragen will oder nicht.

Wer seine Artgenossen nicht töten kann oder möchte, verhält sich im wesentlichen natürlich. Wer als Allesfresser dieses Verhalten aber auf andere Arten überträgt und meint, er können nur noch von Pflanzen leben, der zerstört seine Lebensgrundlagen.

Und mit Verlaub: Name-Dropping hilft DIr da auch nicht weiter - gerade bei Rawls sind doch die "Lücken" im Gedankengut kilometerbreit: wie willst Du von lauter "Nichtwissenden" ein System konstruieren lassen, in dem irgendeine Art von Fachkunde zu ihrem Recht kommt? Rawls vertritt demokratische Prinzipen, und mit Demokratie kannst Du per se keinen Staat aufbauen, der in seinen Lebensgrundlagen von Fachkunde geprägt ist, dazu ist die gesamte Vertragstheorie nur ganz begrenzt in der Lage, und daran scheitern auch Leute wie Nussbaum, Kaplan oder SInger. Und selbst wenn man sich über Habermans und Diskurs der Sache nähern will: wer sagt Dir, daß Du, gesetzt den Fall, Du ließest Tiere und Pflanzen als eigene Rechte Inhaber zu, Diese Dich nicht gerade deswegen "überstimmen" würden, weil für ALLE, Tiere, Pflanzen, Pilze, was auch immer Du in der Natur findest, Fressen und Gefressen werden lebenswichtig und völlig nochmal ist?

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@Morpf

Ok, welche Motive kennst Du noch und kannst sie belegen?

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@pecudis

Und bitte tu mir einen Gefallen und hör auf, ständig auf meinem Profil herumzulatschen. Wenn Du ein schlechtes Gedächtnis hast, dann mach Dir einen Screenshot, oder log Dich vorher aus, Du verdrängst da Leute aus der Anzeige, die mich ggf interessieren könnten. (was nicht heißen soll, daß Du micht nicht interessierst, aber nicht DAUERND !

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@pecudis

Zunächst einmal bitte ich dich um Entschuldigung was die Besuche deines Profils betrifft. Bei deiner Wortwahl gehe ich zwar davon aus, dass du mir mit dem Kommentar einen reindrücken wolltest und nicht an einer Rechtfertigung interressiert bist, ich tue es trotzdem: Auch mit einem hervorragendem Gedächnis wäre es mir weder möglich alle deine Antworten, in denen viele schlaue Dinge drinstehen zu behalten, noch auf dem neuesten Stand über dein Treiben zu bleiben. Da es in der Natur von GF liegt, dass durch meine Besuche Leute verdrängt werden, kann es wohl nicht in deinem Interesse an mich zu appelieren es zu unterlassen.

Nun zum Thema:

Also nur um das in aller gegebenen Kürze zu erklären, gemeint war folgendes: die Moral (keine, egal welche) ist nicht ausschlaggebend für die Natur. Auch wenn es den Philosophen noch so sehr gefallen würde, der Natur ist die Moral der Menschen vollständig egal...

Du outest dich hiermit als Amoralist. Du gehörst zur ersten von mir in meinem ersten Beitrag genannten Gruppe von Menschen: Du behauptest, die Moral sei dir egal und berufst dich auf die Natur. Hier kann ich nur mein bereits genanntes Argument abgeändert wiederholen: Es liegt in der Natur des Menschen, gierig zu sein, zu stehlen, zu plündern. Wenn du oder dir Nahestehende nun Opfer werdet, dürftest du dich nicht beschweren, haben die Täter doch ihren natürlichen Trieben folgend gehandelt.

Oder einfacher: es ist völlig egal, wie viele moralische Vegetarier es gibt, keine Kuh wird deswegen Milch geben ohne vorher zu kalben, und kein Huhn legt ein einziges Ei, ohne das für dieses Huhn auch zugleich ein Hähnchen geschlüpft ist, Und ebensowenig richten sich Boden, Stoffkreisläufe, Pflanzen oder irgendetwas andere von dem der Mensch lebt danach, ob er seine arteigenen Moralvorstellungen auf den Rest der Natur übertragen will oder nicht.

Da gebe ich dir Recht. Deswegen ist konsequenter Vegetarismus auch eigentlich Veganismus. Vegetarier haben es durch genau dieses Argument sehr schwer ihre Position zu halten. Ich nehme aber nicht an, dass du dich mit Veganern besser verträgst als mit Vegetariern, obwohl das Argument sie nicht tangiert, oder?

Wer seine Artgenossen nicht töten kann oder möchte, verhält sich im wesentlichen natürlich. Wer als Allesfresser dieses Verhalten aber auf andere Arten überträgt und meint, er können nur noch von Pflanzen leben, der zerstört seine Lebensgrundlagen.

Hier widerspreche ich das erste Mal: 1) Ja, wir sind Allesfresser. Das aber bedeutet nur, dass wir alles fressen können, nicht müssen. 2) Du behauptest in sehr sehr vielen Posts, dass es nach 5 Jahren keine Nahrung mehr gäbe, wenn alle Vegetarier wären. Ich denke du bist eine intelligente und informierte Person, die sich auf ihrem Gebiet sehr gut auskennt. Ich habe jedoch für diese Behauptung keinerlei Quelle gefunden. Ich wäre für einen oder zwei Links wirklich dankbar,da sie mir helfen würden, meine ganz persönliche Sicht auf die Dinge noch ein wenig fester untermauern zu können.

Und mit Verlaub: Name-Dropping hilft DIr da auch nicht weiter - gerade bei Rawls sind doch die "Lücken" im Gedankengut kilometerbreit: ...

Bist du dir sicher, dass die kilometerweiten Lücken nicht auf die von dir kilometerweiten überlesenen Textstellen beruhen? Die "Nichtwissenden" bei Rawls sind nichtwissend bezüglich ihres Position innerhalb der Gesselschaft, bei gleichzeitigem "Vollwissen" über alle Fakten und Theorien, die es zum Entwurf einer Gesellschaft braucht. Jede Fachkunde kommt deshalb zu ihrem "Recht".

und mit Demokratie kannst Du per se keinen Staat aufbauen, der in seinen Lebensgrundlagen von Fachkunde geprägt ist

Lese ich hier verfassungsfeindliche Tendenzen? Wenn du das erläutern könntest... Außerdem geht dieser Kommentar doch offensichtlich an jeder Erfahrung vorbei: Wir leben in einer Demokratie, und in kaum einem anderen Land sind die Menschen fachkundiger als in unserem. Entweder ich habe deine Aussage nicht verstanden oder du liegst offensichtlich daneben.

Wie du außerdem Singer zu den Vertragstheoretikern zählen kannst, ist mir ebenfalls schleierhaft. Singer geht gerade wenn es um Tierrechte geht, überhaupt garnicht von einer Vertragstheorie aus. Auch ihn scheinst du (wenn überhaupt) nur sehr lückenhaft gelesen zu haben.

Ich sehe Du scheinst von vielen Dingen sehr viel Ahnung zu haben. Von vielen Dingen allerdings auch recht wenig. Gewiss hast du von Landwirtschaft mehr Ahnung als ich. Von daher bitte ich dich um eine Untermauerung der Behauptung, eine vegetarische Ernährung der Weltbevölkerung sei (im gegensatz zu einer omnivoren hust ;) ) nicht zu gewährleisten.

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@pecudis

Da ich die Unterhaltung mit dir gerne nicht an 2 Orten führen möchte, antworte ich ganz kurz hier und bitte dich in deiner Antwort weiter unten darauf einzugehen.

Neben dem Motiv der Tierliebe gibt es noch ethische und moralische Motive im allgemeinen. Das weiter unten. Zweitens gibt es das Argument des Klimawandels oder Umwelt im Allgemeinen: Bis zu 20 % der dafür verursachten Treibhausgase kommen aus der Landwirtschaft, ein Großteil davon aus der Viehhaltung. Dazu noch die Rodung des Regenwaldes für mehr Weideflächen... Die Argumente sind dir bekannt.

http://www.tagesthemen.de/wirtschaft/schweinemast100.html

Auch über den Inhalt dieses Links wirst du gewiss mehr wissen als ich. Ich freue mich auf eine Stellungnahme.

Zu guter Letzt gibt es neben der Tierliebe auch die Menschenliebe. Es kann nicht sein, dass man 8 Kilo Nahrung an Vieh verfüttert, um 1 Kg Nahrung zu gewinnen, wenn gleichzeitig ein großer Teil der Weltbevölkerung regelmäßig hungert. Auch dieses Argument kennst du. Es spielt zusammen mit deiner Behauptung, weltweite vegetarische Ernähung sei nicht möglich, auf deren Grundlegung ich mich ebenfalls freue.

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@Morpf

Vorweg: das ist hier keine Diskussionsplattform. Und was die Defizite der Demokratie angeht, deswegen auch nur ganz kurz das selbe, was Du oben gemacht hast: kannst Du zB bei Dieter S. Lutz nachlesen. Da findest Du unter "Time-Lag" auch die Erklärung dafür, daß es HEUTE überhaupt keinen SInn mehr macht sich über das Nitrat im Grundwasser aufzuregen: das Wasser braucht 15-30 Jahre bis da runter, und damals gab es keine Mehrheiten für entsprechende Gesetze. (inzwischen gibt es welche, nur verhindern die natürlich nicht den weiteren Anstieg).

Ansonsten hast Du mich offenbar nicht verstanden. Es ist - wie gesagt - der Natur vollständig egal, ob die Menschen der Ansicht sind, sie "müssen" oder "wollen" irgendetwas essen. Die Verhältnisse in den SToffkreisläufen setzen den Menschen als Allesfresser voraus. JEDE andere Form der Ernährung mag noch so "moralisch" sein, sie widerspricht der Natur und verursacht einzig und allein deswegen Ungleichgewichte, die des Menschen Lebensgrundlagen zuerstören. Warum es keine vegetarische Welt geben kann, ist auch furchtbar einfach: es gibt keine Milch und keine Eier ohne Fleisch. Würde man morgen ALLE Masttiere in Deutschland abschlachten und lediglich die Milchkühe und Legehennen behalten, sünde in 5 Jahren in ganz Deutschland keine Fläche mehr für die Lebensmittelproduktion zur Verfügung (bei angenommen gleichbleibendem Verbrauch von Milch und Ei und ohne Fleischkonsum), weil überall "übergebliebene" Tiere herumstehen.

Die Zahlen zum Klimawandel aufgrund der Rinderhaltung sind längst revidiert, und abgesehen davon stellen RInder bzw Wiederkäuer die einzige Möglichkeit dar, auf Flächen, die für den Anbau von "Menschenfutter" nicht geeignet sind, Lebensmittel wachsen zu lassen. Das betrifft je nach Gegend auf der Welt 30-60% der Nutzfläche. Außerdem wird bei solchen Rechnungen grundsätzlich nur das Rind betrachtet, aber nicht der Mensch, dessen Methan-Ausscheidungen bei rein pflanzlicher Nahrung natürlich erheblich ansteigen.

Für eine Vegane Welt siehe oben: veganer Landbau ist 100% Raubbau, da Du mit Klärschlamm nicht düngen kannst.

Wenn DIch das eine oder andere näher interessiert, kann man sowas gern per Mail klären, hier führt das erstens zu weit, und zweitens paßt es nicht auf 2000 Zeichen.

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Ja, halt dich zurück. Mich nerft es, daß ich in kaum einer geselligen Runde ruhig essen kann, ohne daß Fleischfresser sich über mich lustig macht und/oder mir einreden will, ich muß das essen, was er ißt.

es gibt auch die vgetarier wie mich. ich esse kein fleisch seit meiner jugend, immerhin 30 jahre her und bekoche meinen partner oder meine freunde trotzdem mit fleisch wenn`s sein muss, allerdings nicht sehr gerne. es kommt mir nicht in den sinn über vegetarismus zu sprechen, mit leuten die ihr steak geniessen, aber auch sonst nicht. ich finde es ist jedermans sache wie man sich ernährt und wenn keiner danach fragt, mag ich auch nicht darüber reden. mich erstaunt die letzte zeit auch immer wieder, dass erwähnt wird, wenn irgend ein «star» vegetarier ist. den einzigen spass den ich mir erlaube, sofern ich gut drauf bin ist, ich antworte auf die frage, warum ich kein fleisch esse kurz, :weil ich auch keine menschen esse.

Du bist also einer, der die Idee verstanden hat?

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wenn ich die frage auf mich selbst projiziere ... ja, irgendwie bin ich unglücklicher als manch andere menschen. natürlich, jeder hat so seine probleme - auch nicht militante fleischesser sind wahrscheinlich nicht ununterbrochen fröhlich und ohne probleme. ich glaube, dass sie nicht manchmal dasitzen und weinen weil ihnen das leid auf der erde die kehle und den brustkorb zuschnürt. ich glaube, diese menschen fühlen nicht diesen einen schmerz den beispielsweise ich, als militante vegetarierin bzw. veganerin, manchmal fühle.

ein mensch der vor meinen augen genussvoll in ein kalbsleberwurstbrot beißt, reizt mich schon. ist das militant ? wirklich ? vielleicht ja nicht ... vielleicht ist das eben einfach etwas, was mich berührt, was mich was "angeht". dafür setze ich mich ein, ich bin gegen fleischkonsum - erst recht wenns "babyfleisch" ist. ist auch jemand militant der massiv gegen kinderschändung ist ? ein mensch kann am tisch sagen: dem gehört doch der zensiert abgehackt, ins gefängnis, todesstrafe, folter - was weiß ich was noch alles. der darf dann sitzenbleiben ? ist nicht militant ? das ist in ordnung ? ihm/ihr hört man zu und nickt ?

ich will nicht ausschweifen. vegetarier wollen vielleicht gar nicht streiten. veganer auch nicht. sie wollen vielleicht einfach nur, dass jeder sieht wie sie sehen. das ist ein wunsch der niemandem leid zufügt - ganz im gegenteil, nicht wahr ;)

Schöne Antwort, vielmals DH, wenn auch verspätet !

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Vegetarier und Veganer im totalen Einklang mit der Natur? Das kann ich nicht unterschreiben. Im Umkehrschluss würde das heissen, dass ein Löwe oder ein Wolf, also Tiere die andere Tiere jagen und reissen NICHT im Einklang mit der Natur sind.

Und wegen dem Militarismus bei den Befürwortern: Sobald nur noch mit Schlagworten "geschossen" wird, gehe ich der Diskussion aus dem Weg und behalte meine Vorstellung über den Einklang mit der Natur und meine Position in der Nahrungskette.

dass ein Löwe oder ein Wolf, also Tiere die andere Tiere jagen und reissen NICHT im Einklang mit der Natur sind.

oder ein Schwein oder ein Affe oder eine Maus oder .....

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du willst massentierhaltung tatsächlich mit einem freilebenden raubtier, das sein essen noch selbst jagt (um zu überleben) vergleichen?

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@haushinka

Klar, wieso nicht? Wenn ein Löwe das könnte, würde er es auch tun!

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@haushinka

och was soll denn jetzt wieder dieser Schwachsinn also ehrlich Leute von ethischen Beweggründen habt ihr nicht viel Ahnung. Ein Raubtier muss andere Tiere jagen und töten um zu überleben, es geht hier um das biologische Gleichgewicht. Der Mensch dagegen hält Tiere obwohl er auch gesund bleiben kann und auch nicht sterben wird wenn er keine Tiere isst, was zum Teufel hat das mit dem biologischen Gleichgewicht zu tun???

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Kommt darauf an. Bei richtigen Vegetariern ja. Bei Vegetariern die Schuhe mit Ledersohle tragen nein!

die von dir beschriebenen Veganer verhalten sich ganz ähnlich wie fundamentale Religiöse. Es geht also mehr um den Glauben an sich, als um vernünftige Sachargumente. Und dementsprechend ist auch der Argumentationsstil dieser Personengruppe: polarisierend, übertreibend, unvernünftig, beleidigend und immer unsachlich.

aber immer. weil wir überhaupt nicht recht haben. (oh man, jetzt gehts schon los)

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@freejack75

verhalten sich ganz ähnlich wie fundamentale Religiöse.

Nein. Es sind einfach Menschen die eine gesunde Moralvorstellung haben.

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@Elyos

lern doch erst mal lesen und verstehen. Es gibt einen Unterschied zwischen "sind gleich" und "verhalten sich ähnlich". Meine Aussage bezieht sich auf das objektiv beobachtbare Verhalten.

Aber genau das bestätigst Du ja hier auch gerade mal wieder... ;-)

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@apfefress

"aber weil ich recht habe" und "oh man, jetzt geht's los" findest du sachlich, fundiert und passend? Aha.

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@Elyos

Fundamental Religiöse beanspruchen diese auch immer für sich.

Wie auch immer, genau dieses Verhalten zeigst Du hier. Ich beobachte nur, und stelle fest, dass dadurch eine sachliche Diskussion nicht möglich ist.

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@apfefress

Und in keiner Weise einer zivilisierten Diskussion zuträglich.

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@gorown

sachlich und fundeirt vllt nicht, aber ungemein passend. und wahr.

Wie kann denn etwas, das nicht sachlich und fundiert ist, wahr sein?

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Nein, du musst keine Rücksicht nehmen. Aber solche Diskussionen führen einfach zu nichts.

Iss weiter dein Fleisch.

Ich würde mich, wenn ich mich zwischen einer sexy Vegetarierin und einem saftigen Rumpsteak entscheiden müsste IMMER für das Steak entscheiden ;-)

Tell me Flocke: Was sind deine Vorbilder?

Albert Einstein, Natalie Portman, Tolstoi, Leonardo da Vinci, Thomas Alva Edision, Epikur, Benjamin Franklin, Mahatma Gandhi, George Harrison, Alexander von Humbolt, Michael Jackson, Steve Jobs, Matthäus, Brad Bitt, Pink, Pythagoras, Sokrates, Take That (Band), Voltaire, Wagner

Alles Vegetarier! Omg!

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@Elyos

Meine Vorbilder sind "Fury in the Slaughterhouse"

und jetzt kommst du! :-)

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@Elyos

Aber in welcher Hinsicht müssen sie denn meine Vorbilder sein? Wenn ich mir das physikalische Verständnis von Einstein, das zeichnerische Talent von da Vinci, die Friedfertigkeit von Gandhi, den Bauch von Pitt und das Geld von Jobs wünsche, muss ich doch nicht ALLE Eigenschaften von ihnen übernehmen! Oder soll ich auch, wenn ich ein Sixpack möchte, halb Afrika adoptieren?

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@Elyos

Es gibt auch verdammt viele berühmte Personen, die Fleisch gegessen haben -.-

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@gorown

Ich finde es falsch wenn man eine Frage stellt obwohl man voreingenommen ist.

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@Elyos

Wer um alles in der Welt kann eine Frage stellen und hat da absolut keine Meinung zu?

Jeder ist doch ein bisschen voreingenommen. Hast du jetzt keine Argumente mehr?

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@Flocke882

Du hast das letzt Wort und ich habe meine Ruhe :-).

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@Minar338

So siehts wohl aus. Übrigens war Hit­ler höchstselbst Vegetarier!

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@gorown

das war ein militanter vegetarier,zwar nicht in dem sinn sondern beides

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@wollyuno

hilter war nicht aus moralischen gründen vegetarier. er hatte verdauungsprobleme. das ist etwas anderes. thomas d ist vegetarier (fast veganer) weil er so seinen geist und sich selbst heilt, schützt und der welt damit etwas gutes tun will und auch tut. aus den selben gründen bin ich eine fast veganerin - und wie schon gesagt, bei hilter war das etwas ganz anderes ;)

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@Distel

Was tut Thomas D damit denn gutes??

Mehr Kühe auf der Welt? Mehr Schweine auf der Welt? Mehr CO2-Ausstoß auf der Welt ;-)!?

Also ich ess ja nur jede Menge Fleisch um den CO2-Ausstoß zu senken ;-).

P.s. Und jetzt sag bitte keiner: ,,Wenn du nicht so viel Fleisch essen würdest, dann bräuchten wir auch nicht so viel CO2-Ausstoßendes Schlachtfieh,,

Dann sag ich nämlich, wenn ihr nicht soviel Kohlsuppe/Zwiebeln/Bohnen essen würdet, dann hätten wir nicht so viele CO2-Ausstoßende Vegetarier ;-)!

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@Distel

Die Beweggründe haben nichts damit zu tun. Ich bin mir sicher, dass auch manche der von dir Genannten mglw. aus gesundheitlichen Gründen kein Fleisch essen / gegessen haben. Aber darum geht es ja auch gar nicht. Du sagst "gute Menschen essen kein Fleisch, guck mal" und ich sage "auch schlechte Menschen essen bisweilen kein Fleisch, guck selbst".

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@Flocke882

total die ignorante schwachsinnsantwort :D die kriegt man ja beinahe nur ... also was solls. ihr habt den knall nicht gehört ? - na gut, ich hoffe mal, ihr hört ihn noch und wenn nicht - selber schuld. viel spaß mit all dem toten land, der schlechten luft, mit mutter natur als euren gegner, mit nem miesen karma und gesundheitlichen schäden. nicht mein problem wenn so engstirnige leute sich mit solchen schwachsinnsargumenten in die eigene tasche lügen nur weil sie entweder zu dumm sind zu verstehen oder aber zu schwach um einiges in ihrem leben zu ändern.

........... danke, thomas d. dank dir gibt es mehr kühe und schweine auf der welt ... so ein totaler schwachsinn .....

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Wenn ich als Fragesteller mich nochmal zu Wort melden darf:

Leider benehmen sich alle hier geantwortet-habenden Vegetarier genau so, wie es die Anti-Vegetarier beschreiben. Meint ihr nicht, dass es das Prinzip nicht trifft, wenn man krampfhaft schlechte Laune und Unfrieden verbreiten muss?

Was haltet ihr denn von "Leben und leben lassen"? Oder gilt das nur im Umgang mit Minder-, nicht aber mit Mehrheiten?

Wie wäre es denn, wenn der Fleischesser den Vegetarier nicht auslacht, aber in Frieden seine Wurst weiteressen darf? Könnt ihr euch nicht im stillen Kämmerlein für Götter und wir euch ebenso im Stillen für seltsam halten?

na, wer hat denn angefangen?! dann sei doch still und posauns net im internet rum!

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@apfefress

Naja, ich wollte wissen, warum Leute wie du mich so anfauchen wie du.

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@apfefress

Finde ich erstens nicht (ich hab mir alle Mühe gegeben, diplomatisch zu sein) und halte ich zweitens schon wieder für destruktiv.

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"Leben und leben lassen"

Besser hättest du nicht ausdrücken können, worum es bewussten Vegetariern geht.

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@Morpf

Endlich haben wir mal einen von den Guten gefunden!

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meine schweine sind ja veganer---die geben NIE widerworte und so.

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@gansh

Im Grunde bin ich Vegetarier zweiten Grades, ich esse nur vegetarische Tiere.

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@gansh

deine schweine geben dir keine widerworte, weil sie die einzigen wesen in deiner umgebund sind, die dir noch intellektuell nicht gewachsen sind.

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@gansh

ganzH, die sind Veganer? sicher? wenn das man artgerecht ist ;-)

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@gorown

Ich hoffe du bist dir bewusst, dass durch Massentierhaltung normalerweise vegetarisch lebende Tiere zu Kanibalen werden. Ich halte dich für intelligent genug, um den Gehalt dieser Aussage selbst zu recherchieren.

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@Morpf

Wenn das ein Konter sein sollte, hats nicht geklappt :)

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Vegetarier / Veganer, die im totalen Einklang mit der Natur leben,

gibt es nicht. Entweder, man ist Veganer oder Vetegarier, ODER man lebt im EInklang mit der Natur, denn von Natur aus ist der Mensch als Allesfresser in die natürlichen Zusammenhänge und Stoffkreisläufe eingepaßt.

haha

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@haushinka

Welch ein Quatsch, der Mensch wurde in Notzeiten zum Allesfresser und sonst nix, die ersten Menschen auf dieser Erde waren auch hauptsächlich nur Veganer und assen nur ganz selten mal Aas oder Insekten kopfschüttel

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@Veganer09

Klar. Deswegen findet man bei allen Ausgrabungen auch immer Knochen, und Knochen und Zähne waren über Jahrzehntausende Werkzeuge, Messer, Nadeln / Ahlen, Pfeilspitzen, Schmuck ... aber vermutlich haben die Leute die Tiere ja auch nur deshalb gejagt, und das Fleisch haben sie immer weggeschmissen....

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@pecudis

Genau um diese militanten Typen wie den Veganer geht es hier in diesem Thread, aber insgeheim denke ich, das er doch ein ganz Netter ist, hat aber nie gelernt das zu zeigen ;-)

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@Chrischtian68

pecudis: KAnnst du nicht lesen oder willst du das nicht lesen was ich geschrieben hatte?? Ich habe ja gesagt, dass die Menschen in Notzeiten anfingen Tiere zu jagen. Die ersten Menschen auf diesem Planeten assen keine Tiere und wir Menschen existieren schon ein bischen länger als ein paar jahrzehnttausend JAhren, Mann oh Mann

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@Veganer09

Ja. Dann haben wir offenbar seit den Neandertalern permanente Notzeit, denn seitdem wird Fleisch gegessen. Und wenn Leute wie Du wieder in die Zeiten vor den Neandertalern zurückwollen, werden wir auch wieder Notzeiten bekommen, und zwar nicht in zehntausend, sondern in weniger als zehn Jahren. Für die kurze Zeit lohnt sich das Aufhören dann auch nicht.

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Das Interessante daran ist aber: Veganern und Vegetariern geht es meist überhaupt nicht darum, im Einklang mit der Natur zu leben. Vielmehr wollen sie das, was ihrer Ansicht nach noch viel unnatürlicher ist, nämlich die industrialisierte Haltung und Misshandlung von Tieren boykottieren. Diesem gesellschaftlich und ethisch relevanten Ziel muss das Streben nach dem Einklang mit der Natur (die Stoffkreisläufe, die du nennst) sich unterordnen.

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@Genusssucht

Ja Bei Veganern kann ich das in Grenzen auch einsehen, denn die wissen meistens gar nicht, wo und wie ihre Lebensgrundlagen wachsen, und glauben halt fest daran, wenn sie so tun, als seien soe Pflanzenfresser, wäre die Welt gerettet.

Bei Vegetariern ist das aber kein Argument - selbst ein einsamer Vegetarier auf einer einsamen Insel würde "überflüssiges Fleisch" produzieren, völlig egal, wie die Kuh und das Huhn gehalten werden.

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@pecudis

Ich verstehe den Zusammenhang deiner und meiner Antwort ehrlich gesagt nicht.

Wieso ist es in deinen Augen jetzt positiv bzw spricht für sie, dass Veganer nicht wissen, wo ihre Lebensgrundlagen wachsen? Wieso sollten sie das nicht wissen? Außerdem: Wieso würde ein Vegetarier überflüssiges Fleisch produzieren, und wie kann Fleisch bitteschön überflüssig sein? ist die menschliche Überbevölkerung etwa auch überflüssiges Fleisch? So gesehen schon.

Bitte beziehe dich etwas mehr auf meine Antwort und formuliere dich gegebenenfalls eindeutiger.

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@Genusssucht

?? Welchen Teil davon verstehst Du nicht? Es gibt nun mal, was Vegetarier angeht, keinerlei Möglichkeit, Milch oder Ei zu erhalten,wenn man nicht zugleich auch FLeisch - nämlich Nachwuchs und männliche Tiere hält, die Platz - also Lebensgrundlagen - beanspruchen, wenn man sie nicht nutzt, also schlachtet und ggf ißt, oder damit düngt, oder sonstwas tut: es gibt keinerlei natürlichen Kreislauf mit vegetarischer Ernährung.

Und Anbau veganer Lebensmittel ist halt 100% Raubbau, denn Dir fehlt der organische Düner, und der mineralische ist endlich.

Egal, wieviel Platz Du den Tiere gibst (dann ist der verfügbare Platz auf der Erde schneller verbraucht) oder wie wenig Platz sie haben, ohne Tiere gibt es keine Kreisläufe.

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@pecudis

Danke, nun verstehe ich besser. Interessante Schlussfolgerungen übrigens, darauf bin ich selbst auch noch nicht gekommen. Trotzdem denke ich nicht, dass dies gegen Vegetarismus / Veganismus spricht.

* " völlig egal, wie die Kuh und das Huhn gehalten werden."* - In diesem Fall ist es eben nicht völlig egal! Natürlich kann es ohne Tiere keine Kreisläufe geben. Da aber so derartig viele Tiere zu Zwecken des Verzehrs gehalten werden, bringt es den natürlichen Kreislauf auch schon wieder durcheinander, da beispielsweise zu viel des "Düngers" produziert wird. Dieser kann aber nur schwerlich entsorgt werden, da er in großen Teilen zu gesundheitsschädlich dafür ist. Außerdem muss noch hinzugefügt werden, dass es nicht erklärtes Ziel aller Vegetarier ist, eine Welt ohne Tierverzehr zu haben. (Vielleicht mancher, aber sicher nicht aller!)

Vielmehr geht es um die Bedingungen, unter denen Tiere gezüchtet werden. Die Behandlung des Nutztiers als ein Produkt, das Profit erbringt, führt zwangsläufig zu einer Misshandlung dieser Tiere, einer unsensiblen Behandlung durchaus sensibler Lebewesen, also Tierquälerei. Es geht auch darum, was mit dem "überflüssigen Fleisch" passiert - denn es ist immer noch Tier, nicht nur Produkt.

Was zumindest alle Vegetariern und Veganer, unabhängig von anderen Beweggründen anstreben, ist vor allem eine Verschärfung des Tierschutzgesetzes, strengere Kontrollen der Haltungsanlagen (bzw. Kontrollen überhaupt) und ein erhöhtes Umweltbewusstsein (im Zusammenhang mit Medikamenten, die Tieren verabreicht werden, Seuchengefahr, etc).

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ja, das kenne ich von mir selbst auch. seine herzlosigkeit auch noch zu verteidigen, macht einen aggressiv.

In deinem Namen fehlt ein Buchstabe. Oder soll es nicht heißen "Apfelfress"!?

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Ja, halte dich lieber zurück.

Denn im Grunde sind Vegetarier Vorbilder.

Thumb up and push

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@Elyos

Aua, ich glaub ich hab mir grade nen spitzen Kokossplitter eingefangen.

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Du meinst, sie halten sich dafür, oder?

Vorbilder sein können sie ja wohl kaum.

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wofür?

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Nein. Vegetarier sind im recht.

Wenn du lange genug darüber nachdenkst kommst du hoffentlich auch zu der Schlussfolgerung.

Das Fettgedruckte ist die Frage. Und deine Antwort ist nicht zufriedenstellend.

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@gorown

Das Fettgedruckte ist die Zusammenfassung und die steht ganz oben, mein lieber Herr.

Aber um deinem Kommentar Nachsicht zu geben: Ja du solltest dich aus Rücksicht zurückhalten.

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@Elyos

So und jetzt beruhigt euch ein bisschen, ich lad euch auch beide zu nem Saftigen Friedenssteak ein.

Sonst ess ich es alleine ;-)!!

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