Sind Menschen von Natur aus Böse oder Gut

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bei manchen ist irgendwas im gehirn anderst die haben sehr wenig gefühle das ist aber ein fehler im gehirn, und atürlich kommt es auf die Umgebung und auf die Erziehung und wie jeder einzelne Mensch eingfach tickt und das ist immer verschieden

Ich glaube du hast eine perfekte Antwort meiner Meinung nach, weil das könnte, es erklären, dass jemand auf einmal total Böse wird, weil er ein Hirnschaden erlitten hatte und dadurch im Bereich Gefühle was durcheinander gekommen ist danke.

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Hatte derjenige eine OP am Kopf?

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@UmeaM

Eine Geschichte von Gut & Böse:

Wir schreiben das Jahr 2397. Der letzte auf Erden lebende Mensch öffnet die Luke seines Bunkers, schaut in den Himmel und denkt sich...

Wie konnte es nur so weit kommen? Noch vor 100 Jahren war die Welt bevölkert vom Milliarden von Menschen. Seit die Rohstoffkrise große Teile der Wirtschaft zusammenbrechen ließ wurde es immer schlimmer. Durch die Überbevölkerung gab es nicht mehr genug Nahrung und Trinkwasser für die Menschen und Millionen von Flücktlingen überschwemmten die noch etwa Rohstofreicheren Länder. Man konnte seine Grenzen und Rohstoffe nurnoch mit Waffengewalt sichern und der 3. Weltkrieg brach aus. Nun spielt es keine Rolle mehr, wer die erste Rakete mit Atomsprengkopf abfeuerte. Die atomaren Wolken der Zahlreichen Gegenschläge haben die Oberfläche unbewohnbar gemacht und die angebaute Nahrung, die die wenigen überlebenden in ihren Bunkern in den letzten 90 Jahren Essen mussten war so stark verstrahlt, dass duch Mutationen im Erbgut und Unfruchtbarkeit eine Fortpflanzung auf Dauer unmöglich wurde.

Wie gut wäre es doch gewesen, hätte es vor ein paar hundert Jahren mehr Massenmörder, Völkermordene Diktatoren und Kleinkriege gegeben.. dann hätten die Probleme nicht so schnell so drastische Ausmaße angenommen. Es wäre alles anders gekommen und ich könnte mich heute in der Stunde meines Todes von der Familie verabschieden die ich so nie hatte.

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@IIIsamIII

Und Du glaubst wirklich, dass das die Lösung wäre?

Bestimmt nicht!

Es zeigt einmal mehr, dass man moralische Prinzipien nicht einfach bagatellisieren oder missachten kann, so wie das in den letzten Jahrzehnten gehandhabt wurde.

Denn moralische Grenzen wurden und werden leider immer noch als Einengung der menschlichen Entfaltung angesehen und ein imaginärer Freiheitsbegriff, der keine Grenzen anerkennt, zum Lebensprinzip erhoben.

In Verbindung stand ein antiautoritäres Erziehungsmodell, das jede Einschränkung von Grenzen und das Befolgen von Regeln als etwas Negativ für die Entfaltung des Kindes betrachtet hat.

Heute wissen wir, dass weder das negieren von moralischen Prinzipien noch eine antiautoritäre Kindererziehung der richtige Weg sein können.

Denn ohne moralischen Werten und Grenzen, noch eine grenzenlose Freiheit in Wirklichkeit keine Freiheit bringen, sondern sie in Wirklichkeit zerstören.

Sie fördert zugleich den Egoismus, die Rücksichtslosigkeit und den Mangel an Solidarität und das kann sich auf Dauer gesehen für keine Gesellschaft als Positiv erweisen.

Eine weitere Fehlentwicklung ist die individualistische Pseudomoral, wo jeder der Meinung ist, dass er sich selber nach seinem eigenen Gutdünken die moralischen Prinzipien zurecht legen könnte.

Wir brauchen stattdessen allgemein gültige moralische Prinzipien, die für alle gleich sind und nicht die subjektiven Prinzipien, die sich jeder zu seinem eigenen Gunsten (Gutdünken)zurechtlegt.

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@Liberius

Schön, dass meine Geschichte jemanden zum nachdenken gebracht hat :)

Ich hatte damit garnicht das Ziel meine eigene Ansicht zu erklären, sondern zu zeigen dass Gut und Böse subjektive und somit unklare Begriffe sind. Man kann daher sogar versuchen die größten Grausamkeiten als etwas gutes darzustellen (ich hoffe, das ist mir wenigstens ein bischen gelungen). Die einzigen Menschen, die genau sagen können was Gut und Böse ist sind Menschen die irgend einer Religion angehören da ihnen ihre Religion genaue Vorgaben liefert. Verschiedene Religionen können dabei leicht verschiedene Auffassungen von Gut und Böse haben. Die Grundlegenden Verhaltensweisen welche Religionen vermitteln stimmen jedoch fast überall überein, da sie auch objektiv für die Funktion der Gesellschaft als ganzes sinnvoll und damit gut sind. Wer allerdings ohne Religion erklären will was gut oder böse ist hat es schwer. Es kommt dann immer darauf an, für wen etwas gut ist (für einen selbst, für die Menschheit als ganzes, für die Unwelt, ...).

Meiner Ansicht nach sollte man die Begriffe Gut und Böse frei von kirchlichem Kontext betrachten und sich überlegen welche Verhaltensweisen für den Fortbestand, den Wohlstand und die Weiterentwicklung der Menschheit als ganzes sinnvoll (= gut) oder kontraproduktiv (= böse) wäre ;0)

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Dazu - mit den Erkenntnissen der Philosophie wie der Natur- und Sozialwissenschaft gespikt - gibt es ein neues Buch von Richard David Precht: Die Kunst kein Egoist zu sein. Darin schlüsselt er auf, was eher Erziehung ist, was gesellschaftliche Konvention ist, was als Grundcharakter evtl. vererbt ist, was kulturell bedingt ist. Es gibt ein ganzes Bündel von Einflüssen. Wenn Dich das Thema wirklich interessiert, ist das Buch goldrichtig und recht gut zu lesen und ein ausführlicher Streifzug durch viele Wissensgebiete.

Ich würde sagen:Sicher spielen Erziehung,Erlebnisse...aber das ist auch erblich bestimmt. Bedeutet nicht,jeder,der in einer Mörderfamilie aufwächst,ist böse,aber na ja...manchmal gibt es auch scheinbar "kleine" Dinge,die ein anderer kaum wahrnimmt,aber einen massiv beeinflusst.Bei der Geburt liegt man meist deutlich auf der guten Seite,sobald man mit Bösem in Kontakt kommt,kann man (theoretisch)böse werden.

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm....

....soll ja ungefähr heißen: So wie der Vater so der Sohn und : So wie die Mutter so die Tochter....bzw. Familienmitglieder haben ähnliche Wesenszüge, charaktere usw....

Was ist aber nun, wenn ein Kind komplett anders ist-nichts von Vater und Mutter oder Geschwistern hat? Was ist, wenn sich ein Kind zur Familie nicht zugehörig fühlt und nur dann akzeptiert wird, wenn es nach deren Vorstellungen , gnauso denkt wie sie usw...?

So etwas gibt es ja....waoran liegt das, wenn die eigene Familie wie fremde Menschen sind bzw. unbekannte Menschen?

Ich rede aber nicht von Adoption usw..., sondern wenn das Kind auch in dieser Familie aufwächst/aufgewachsen ist usw.....

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