Sind Menschen die viel unverbindlichen Sex hatten beziehungsfähig?

9 Antworten

Ich war noch nie untreu und könnte auch nie fremdgehen - als Single hatte ich aber den ein oder anderen ONS bzw. Sexbeziehung. Das sind zwei komplett verschiedene Welten.

Wenn mein Partner gefühlt 50 ONS vor mir gehabt hätte, würde mich das schon etwas stören. Wenn er aber einfach auch etwas "Erfahrung" mit in die Beziehung bringt, ist das gar kein Problem.

Lass dich von sowas nicht verunsichern, und denk dir, dass wenn du mit sowas aufhören kannst, andere es genauso können. :)

Wenn du das kannst, warum sollte es ein anderer Mensch (zukünftiger Partner) nicht können? 

Ich selber hatte über etwa 3 Jahre (die Zeit zwischen zwei Beziehungen) mehrere ONS oder Affären und bin nun seit drei Jahren absolut treu und mir fehlt nichts. Ich weis aber jetzt auch ganz genau was ich an meinem Partner habe und was ich mir wünsche. Ich denke diese Probierphase war für mich ziemlich wichtig um das zu wissen und diese Beziehung so zu führen, wie ich sie jetzt führe. 

Würdest du denn deinen zukünftigen Partner nach seiner Zeit vor dir Fragen? Wenn ja, Warum? - es geht dich doch eigentlich nichts an was vor dir war....wichtig ist doch was du mit deinem Partner im hier und jetzt hast. Ich habe meinen Partner noch nie nach den Damen vor mir gefragt, klar hat er mal von der Ex erzählt. Aber ob er zwischendurch rein sexuelle Beziehungen hatte interessiert mich überhaupt nicht....Das ist seine Sache.

Hallo Penelopia...,
ich würde die Beziehungsfähigkeit eines Menschen nun nicht direkt von seiner Sexfreude oder sexuellen Lebensfreude abhängig machen. Vermutest du, dass guter Sex die Beziehungsfähigkeit einschränkt?

Ich befürchte dagegen eher, dass die unbegründten Ängste, dem Partner vielleicht nicht genügen zu können, eine Beziehung mehr belastet als guter Sex...!
Ja, ich vermute wie du, dass uns diese vielen Konjunktive im ganzen Leben behindern und (schädliche) Ängste erzeugen. Und dann käme noch deine Frage nach möglichen ONS dazu... ich vemute, dass mein direktes Verhältnis zu meinem Partner die Beziehung mehr berührt, als seine oder meine Sexübungen vor der Beziehung. Auch würde ich mich (auch im Konjunktiv;) nicht in flachen Pauschalurteilen verfangen wollen, dass Glück und Sex nicht (nie?) zusammenpassen...? Okay? :- )
Die Frage Treue / Untreue stellt sich mir dabei gar nicht.

Du fragtest, wie wir damit umgehen:
Ich lebe mit einem Partner das "Hier und Jetzt" und nicht meine abgehobene Beurteilung seines Entwicklungsweges bis heute *dichaufmunternmöchte*. :- )


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