Sind Menschen als Ganzheit bewertet böse Spezies oder Tiere?

Das Ergebnis basiert auf 23 Abstimmungen

Ja 57%
Nein 43%

12 Antworten

Nein

Der Mensch ist auch nicht anders als jedes andere Lebewesen. Er ist nur abstrakter in seinen Entscheidungsmöglichkeiten, aufgrund höheren Denkvermögens (er entscheidet auch "strategisch", nicht nur unmittelbar). Aber das können einige Tierarten auch.

Jedes Lebewesen nimmt sich so viele Ressourcen wie es bekommen kann, in sofern unterscheidet sich der Mensch nicht von anderen Lebensformen (Tieren, Pflanzen, Bakterien und Viren).

"Böse" ist ein Konstrukt aus dem menschlichen Wertesystem. Aber es gibt durchaus auch andere Lebewesen, die Dinge machen ohne dass sie unbedingt für ihren Fortbestand vonnöten wären oder ressourcenschonend ist. Beispiele wären hier z.B.

  • Hauskatzen, die ihre Nahrung (Mäuse) "quälen" indem sie damit spielen um den Jagdtrieb zu befriedigen obwohl sie gar keinen Hunger haben (weil sie von ihren Besitzern satt gefüttert werden).
  • Delfine die "nur zum Spaß" ihr Fressen jagen und scheuchen ("quälen"), weil sie Langeweile und einen Spieltrieb haben.
  • Fähen (weibliche Füchse) die, solange sie Junge haben, alles an Beute töten und auf Vorrat zum Bau schleppen, was sie bekommen können. Und das auch dann, wenn keine Futterknappheit herrscht und dort schon ein Haufen toter Beutetiere liegt und verrottet, weil sie gar nicht benötigt werden ("Ressourcenverschwendung").
  • Alle möglichen Tierarten, die sich "Gebiete" (also Ressourcen mit Lebensraum und Nahrung) "sichern", um selber einen Vorteil daraus zu haben ("Reviere erkämpfen und verteidigen").
  • Bäume die rein "präventiv" besonders auf schnellen Wuchs programmiert sind, um Schatten zu werfen, der andere Bäume am Wachstum hindert um sich "Geländeressourcen auf Vorrat zu sichern".
  • Pflanzen die die Bodenbeschaffenheit so verändern, dass sie für andere Pflanzen quasi "den Boden vergiften" um damit Konkurrenz auszuschalten.
  • Bakterien, die ihren Lebensraum mit ihren Ausscheidungen "vergiften", so dass dort kein anderes Bakterium leben kann (Essigbakterien).

In sofern sind wir beileibe nicht die einzige Spezies, die Dinge macht, die nicht unbedingt nötig wären. Wir sind nur besonders effektiv.

Schön auch Mal eine Antwort zu sehen die nicht nur den Menschen verteufelt und die Natur heilig spricht :)

1

Du kannst nicht die Menschen an sich in einen Topf werfen. Es gibt viele Tierlein in Gottes Zoo.

Ich kenne Leute, dir hohen Respekt bei mir haben, weil sie ihren inneren Frieden gefunden haben. Und bei mir hohen Respekt zu haben, ist etwas besonderes.

Und dann kenne ich auch Leute, die eiskalt und brutal sind. Du kannst also nicht alle zusammenrühren und fragen, wer besser ist.

Ja

Solange man nicht an eine höhere Wesenheit als den Mensch glaubt gibt es meiner Meinung nach gar kein Objektives Gut oder Böse. Der Mensch ist das Maß aller Dinge allerdigs finden wohl vermutlich die meisten Menschen dass andere individuelle Menschen Böse bzw. immer Egoistisch sind was im Grunde von aussen betrachtet eine gute evolutionäre Triebfeder ist allerdings aus Sicht eines einzelnen Häufig böse. In den meisten Religionen ( zumindest in Christentum und Islam) ust der Mensch böse da er mit Gott verglichen wird.

Zusammengefasst sind Begriffe wie gut und böse also meiner Meinung nach relativ. Wenn ein Affe einen andren Affen tötet um den fremden gentischen Genpool zu dezimieren ist er aus Sicht der Familie des andren Affen böse ( Vorrausgesetzt diese Affem wären fähig zu solchen Denkstrukturen ). Wenn ein Ureinwohner einen andren Menschen tötet weil er irgendwelche rituellen oder kulturellen Regeln gebrochen hatt ist er aus Sicht eines Europäers böse aus Sicht seines Stammes ist er ein ehrenwerter Mensch.

Mann könnte genauso wenig dass Universum als böse beschreiben weil es durcch einen Meteoriten fast alles Leben auf unsrem Planeten ausgelöscht hatt. Ich denke gut und böse sind als Begriffe entstanden um einer Gesellschaft zu helfen die Gefahr einzuordnen die von einem Individuum oder einer Spezies oder Rasse aussgeht.

Ja

Abgesehen davon das es schwer ist böse zu definieren wohl schon, wenn man von einer Vorstellung des Bösen ausgeht, welche viele Menschen haben.

Informiere dich einmal über das Gadhimai-Opferfest.

Nein

Der Mensch ist ein soziales Wesen und auf die Mithilfe anderer angewiesen. Solange seine Bedürfnisse befriedigt sind, ist er in der Regel friedlich.

Sobald man ihm ein Hackordnungsdenken wie bei den Hennen beibringt, wird er nach oben kuschen und nach unten treten

oder wie im Nationalsozialismus: nach oben Gehorsam sein und nach unten sogar töten.

Er wird zum Beispiel an ein übergeordnetes Wesen glauben und Ungläubige (Niederrangige) verfolgen.

„Solange seine Bedürfnisse befriedigt sind, ist er in der Regel friedlich. „

Also ein böser Opportunist. Alles was er macht muss ihm passen, sonst kommt das böse raus.
Sowas nennt man böse.
Ein guter Mensch (was 1% vll. ist) ist oben umso mehr ein Lieber und unten ebenfalls. Alles andere sind biologische böse Wesen. Die Aura eines Bösen ist immer gut erkennbar. Es sind vielleicht die schlechten Energien die ausgeschüttet werden.

0
@HansKluft66

Was macht ein Baby um Nahrung zu bekommen? Ist es wegen seinem Lachen oder Geschrei hinterfotzig und böse? 'Böse' ist eine moralische Wertung und nicht überall anwendbar

0
@Walterweissnet

Natürlich ist sie manchmal anwendbar und nicht für persönliche Zwecken unter Menschen. Aber man kann einen Menschen sehr gut bewerten, wenn er Böses oder Schlechtes tut. Sind Begriffe die die Natur nicht kennt aber die Natur kann auch nicht denken.

0
@Walterweissnet

Nein, weil man den Hitler nicht aufhalten konnte. Wie erwähnt wenn man es anders klären kann und es nur aus Hass, Gewaltfantasien tut ist es falsch und etwas Böses. Hitler wollte die bestimmte Menschen an den Rand des Ruins bringen.

0
@HansKluft66

Staufenberg hat es aber nicht aus Hass oder Gewalphfantasien getan, sondern aus einer Notwendigkeit heraus.

Welche bestimmte Menschen wollte Hitler an den Rand des Ruins bringen?

0

Was möchtest Du wissen?