Sind meine Winterreifen nicht mehr zu gebrauchen?

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13 Antworten

Nicht mehr zu gebrauchen würde ich nicht sagen, die sind ja erst 6 Jahre alt und wurden scheinbar gut gelagert. Ich hatte bislang auch bei deutlich älteren Reifen keine nennenswerten Beeinträchtigungen wegen des Alters bemerkt, deutlich bemerkbar sind aber oftmals andere Reifenhersteller.

Für die Kurve und den Strassenbedingungen warst Du nun einfach etwas zu schnell, die etwas schlechteren Reifen begannen da eben zu rutschen.

Deshalb soll man bessere Reifen stets hinten drauf haben (auch bei einem Fronttriebler), weil hinten Ausbrechen idR schlimmer endet als wenn das Fahrzeug vorn den Halt verliert. Auch wenn ich selbst bei einem Fronttriebler hinten gern Die drauf mache die weniger Profiltiefe haben, da sie sich da weniger abnutzen gleicht sich die Profiltiefe wieder aus. So hält man die Abnutzung so dass alle Räder zur selben Zeit erneuert werden (und dann auch Alle abgefahren sind).

Auch wenn es für ein Frontgetriebenes Fahrzeug auf den ersten Blick eigenartig erscheint:

Die besseren Reifen gehören auf die Hinterachse.

Denn hier treten die größten Fliehkräfte auf, die Hinterachse bricht aus - nicht die Front.

Du hast natürlich recht. Ich weiß jetzt aber auch nicht, ob ich die Reifen überhaupt auf der Vorderachse haben möchte. Dort wird ja schließlich gelenkt und gebremst!

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@RobTop96

Ein Allheilmittel gibt es nicht.

Entweder mangelnde Fliehkraft auf der Hinterachse, oder etwas fehlende Beschleunigung und Bremswirkung auf der Vorderachse.

Ich denke aber das die Spurtreue wichtiger ist.

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@Crack

Na ja - Fliehkraft ist nicht alles, und Fronttriebler haben in der Regel mehr Gewicht auf der Vorderachse, was eher dafür spricht, dass dort die größeren Kräfte wirken. Dazu kommt, dass die übertragbaren Seitenführungskräfte umso geringer werden, je mehr Antriebs- oder Verzögerungsleistung übertragen werden muss. Daher ist es einigermaßen ungewöhnlich, wenn ein Fronttriebler mit dem Heck ausbricht.

Dass die besseren Reifen auf die Hinterachse gehören, stimmt gleichwohl - weil ein Haftungsverlust (z.B. bei Aquaplaning) dort wesentlich schwieriger zu beherrschen ist.

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@Havenari

mehr Gewicht auf der Vorderachse, was eher dafür spricht, dass dort die größeren Kräfte wirken

...und was vor allem erstmal dafür spricht, dass dort größere Kräfte übertragen werden können, unabhängig von der Beschaffenheit der Reifen

Durch das geringere Gewicht auf der Hinterachse nimmt dort bei einem Fronttriebler auch ohne den Einfluss der Beschleunigung die übertragbare Seitenführungskraft ab. Daher ist das Ausbrechen eines Fronttrieblers auch nicht ungewöhnlich, auch wenn die Powerdrifts, die mit einem Hecktriebler möglich sind, etwas anderes suggerieren

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  • Du musst die besseren (neuen) Reifen unbedingt auf die Hinterachse packen
  • Reifen aus 2009 sind langsam am Ende ihrer Lebensdauer angelangt, auch wenn noch genug Profil vorhanden ist. Ich würde sie nach diesem Winter entsorgen

Nein auf keinen Fall, es ist ein Frontantrieb, da müssen die besseren immer nach vorne, wenn ihm dann nämlich der Frontbereich ausbricht und dann noch schlechte Reifen drauf sind, hat das ESP denke ich mehr zu kämpfen, als wenn sie hinten sind...

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@Schooof21091993

Blödsinn. Die besseren gehören immer nach hinten, da die Hinterachse spurführend ist. Mit schlechten Reifen auf der Hinterachse kann das Auto unkontrollierbar ausbrechen!

Siehe: http://www.auto-motor-und-sport.de/news/welche-reifen-auf-welche-achse-tipps-zum-reifenwechsel-7722022.html

"Dennoch empfehlen sowohl ADAC als auch Stiftung Warentest, die Hinterachse mit den besseren Reifen auszurüsten. Ziehen Sie hinten nämlich die schlechteren Reifen auf, kann das dramatische Auswirkungen auf die Fahrstabilität haben. Bei Spurwechseln auf nasser Straße kann das Heck ausbrechen und das Fahrzeug ins Schlingern geraten.

Selbst moderne elektronische Stabilitätsprogramme (ESP) können es nur bedingt ausgleichen, wenn die Profiltiefe hinten deutlich geringer ist als vorne. Da die Seitenführungskräfte der Hinterachse einen so entscheidenden Einfluss auf die Fahrstabilität haben, sollten Sie beim Reifenwechsel immer daran denken: Die besseren Reifen kommen nach hinten."

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@Schooof21091993

@ Schooof

Wenn ein Fahrzeug ausbricht dann macht es das niemals mit der Vorderachse sondern immer mit dem Heck.

Wenn die Vorderachse rutscht dann rutscht auch sicher das gesamte Fahrzeug - die Ursache dafür ist dann aber nicht die Bereifung auf der Vorderachse sondern weil man insgesamt zu schnell ist.

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@Crack

Der Begriff "Ausbrechen" wird im allgemeinen so verstanden, dass das Heck weggeht - aber natürlich gibt es auch das Untersteuern, wenn die Vorderachse die Haftungsgrenze überschreitet.

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Das kann man so einfach nicht beantworten.Du könntest schlicht zu schnell gefahren sein,eine Ölspur ist noch nicht völlig weg dort gewesen,Schlechter Fahrbahnbelag,das alles in Verbindung mit Herbstlaub,Nässe...hat weniger mit den Reifen und deren Alter zu tun.Allerdings,wenn die Reifen schlecht gelagert wurden,könnten diese schon ungeeignet sein.Auch die tatsächlich eintretende Verhärtung hat nicht so einen großen Einfluß.Die Temperaturen sind ja noch milde.Im strengen Frostbereich kann es aber eine erhebliche Größe sein!Ich denke,Du schaust,das Reifen,luftig,kühl und dunkel gelagert werden.Dann Sichtprüfung,Steinchen ,Fremdkörper aus dem Profil kratzen,die Flanken dürfen nicht eingerissen,spröde,rissig sein,das Profil für Sommerrreifen 3-4 mm,für Winterreifen über 4 mm,dann paßt das schon.Insgesamt wird Nässe und Laub insbesondere in Kurven und beim Beschleunigen deutlich unterschätzt.Es ist mindestens genau so gefährlich wie Reifglätte,die nicht durchgehend ist und nicht sichtbar ! ist.Liebe Grüße

Die Verhältnisse (Nässe ohne Aquaplaninggefahr) waren nicht optimal. Am Fahrbahnbelag kann es nicht liegen, da ich ja mit den Vorderreifen besten Grip hatte.

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Gut möglich. Je nach Fabrikat können die mit nun 6 Jahren bereits zu alt und hart geworden sein.

Neben dem Alter kommt es auch darauf an, wie der Reifen gelagert wurde. Wurde der Reifen zum Beispiel wiederholt hohen Temperaturen, z.B. auf einem Dachboden ausgesetzt, dann kann die Gummimischung sehr viel schneller verhärten als bei sachgerechter Lagerung.

Einen 6 Jahre alten reifen, finde ich persönlich aber schon recht alt. Bei meinem Autohändler heißt es immer, das man Winterreifen maximal 4 Jahre nutzen sollte. Da ich viel fahre, werden meine allerdings nie so alt...

Bei meinem Autohändler heißt es immer, das man Winterreifen maximal 4 Jahre nutzen sollte.

Da übertreibt er wohl etwas - aber er verdient ja auch daran...

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@Crack

Wie gesagt, da ich viel fahre, werden die nie 4 Jahre alt. Insofern stellt sich mir das Problem nicht... Aber ich kann mir vorstellen, dass die Händler da lieber zum schnellen Wechsel raten, bringt ja Geld in die Kasse.

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Habe ein Reifenregal in einer kühlen Garage.

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Die Reifen sind durchaus noch brauchbar - man muss halt seinen Fahrstil entsprechend anpassen. Winterreifen sind allgemein auf Nässe nicht so leistungsfähig wie Sommerreifen.

Kommt drauf an wie du deine Reifen lagerst. Wenn du sie im Keller auf Betonboden legst entzieht der Boden den Reifen die Weichmacher. Aber gerade zu der Jahreszeit kann es auch an der Straße liegen und du musst dich erst wieder daran gewöhnen.

Reifen dürfen nicht älter als drei Jahre sein, daher solltest Du Dir ganz schnell vier neue kaufen. Du kannst froh sein, dass Du keinen Unfall verursacht hast. 

Er hat schon zwei neue, also brauch er nur noch 2 :D

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Wer lesen kann ist klar im Vorteil

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Ok, meine Reifen sind fertig. Aber nicht älter als 3 Jahre halte ich dann auch für übertrieben.

In Deutschland fährt ein Auto durchschnittlich 11.000 km im Jahr. Wenn man vereinfacht davon ausgeht, dass sich diese Laufleistung in gleicher Höhe auf Sommer- und Winterreifen aufteilt, laufen beide Reifentypen 5.500 km pro Saison und müssten nach 16.500 km (=3 Jahre) weggeschmissen werden. Das macht doch keiner!

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@RobTop96

Genau deswegen sind Allwetterreifen auch die bessere Alternative (außer für Rennfahrer).

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An sich können viele Faktoren für Sorgen das man einen ungewollten drift hinlegt, manchmal liegt es auch einfach an dem Belag der Strasse. Hier bei uns gibt's auch ein Stück wo man perfekt driften kann.. leider passieren auch genau da viele Unfälle. Das deine Reifen durch sind kann ich mir nicht vorstellen... Zumindest lauf Beschreibung nicht. Ich habe paar Winterreifen auf meinem Golf gehabt die knapp 15 Jahre alt waren(nicht gleich erschießen, hab den so gekauft und erst nicht geschaut). Als ich im Feldweg bisschen rally gespielt habe ist es mir dann doch aufgefallen...im Alltag aber nicht wirklich.... Inzwischen hab ich den Wagen natürlich umgerüstet, weil wegen Sicherheit und so ;)

Bei uns in A gilt die Regel 444.

Also 4 Winterreifen, 4 mm Mindestprofil und max. 4 Jahre alt.

Deine Reifen sind schon über 6 Jahre alt und gehören ersetzt.

Viele sagen das man nach 6Jahren Reifen wechseln muss ich hab 4 Winterreifen geschenkt bekommen die sind von 2003 aber 7mm Profil und ich fahre teilweise 190 damit Rum

Mildes Frühlingswetter und regelmäßig Temperaturen über null Grad ... frühlingshaften Temperaturen von 10 bis 13 Grad als auch bei sommerlichen ..den Verschleiß der Reifen. Da heißt es noch keine Winter aufziehen  es ist noch zu warm . 

Wen es dauerhaft unter 10 Grad geht dann sollte es man sich überlegen noch sind Sommerreifen die besser Wahl   . 

Ein Freund  macht das erst wen der erste Schnee mal da war auch nur ein paar Flocken die schnell weg sind dann kommen die Winterreifen erst drauf und der liegt seit Jahren immer richtig .  

Die Faustregel Oktober bis Ostern ist reinster Quatsch, ab Oktober ... 10 Grad angebracht, darüber kann man regelrecht zuschauen wie das Profil verschwindet.. Also vor dem  Schnee neue Winterreifen drauf ziehen die  werden bis dahin fast auf sein  . 

Und man sollte immer alle gleich neu sein und nicht mischen manch mal helfen da auch keine Elektronischen Helfer nicht mehr die behindern dann zu stark . 

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