Sind meine Sorgen um ihn berechtigt?

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6 Antworten

Ich finde du machst dir zu Unrecht Sorgen.

Schlage mal die Zeitung auf wie oft liest du dort von Unfällen und anderen Unglücken. Allein auf der Straße ist die Hölle los. Ich will damit nicht sagen das es ungefährlich ist, das sind andere Berufe aber auch.

Die meisten Soldaten die ich kenne wohnen außerhalb der Dienstzeit ganz normal zu Hause. Das ist nicht anders als in anderen Familien.

Er hat es sich ausgesucht, es ist sein Traum. Warum wollt ihr ihm den jetzt ausreden? Den Weg haben vor ihm schon viele Andere gemacht und nicht wenige haben das nicht bereut. Mit 12 Jahren Verpflichtung bietet ihm der Berufsförderungsdienst eine Menge an Möglichkeiten, mal abgesehen von der Ausbildung die er bei der BW ohnehin bekommt.

Wenn jemand beruflich einen Wunsch und seine Vorstellungen hat, sollte er diese auch möglichst realisieren. Ansonsten ist es nicht auszuschließen, dass er es später einmal bereut, sollte er nicht zur Bundeswehr gegangen sein.

Das gilt im Übrigen für alle Berufe.

Natürlich ist es ebenfalls möglich, dass er die Entscheidung zur Bundeswehr zu gehen, bereuen wird. 

Ein Beruf, der keinen Spaß bereitet, kann auf Dauer u.U. sogar krank machen, darum sollte die Berufswahl wohl ûberlegt sein. 

Ein Berufsrisiko gibt es in vielen Berufen und die Gefahr, dass man im Straßenverkehr zu Schaden kommt, ist um ein Vielfaches größer, als bei einem Auslandseinsatz der Bundeswehr. Dessen sollte man sich auch einmal bewusst werden.

Eine Berufsausbildung im Vorfeld könnte die Chancen deines Freundes bei einer Einstellung in die Bundeswehr steigern. Auf der anderen Seite hat er unter bestimmten Voraussetzungen eventl. die Möglichkeit, dort eine Berufsausbildung zu absolvieren.

Es ist davon abzuraten, deinem Freund den Entschluss ausreden zu wollen.

Warte ab, wie sich die Sache entwickelt und akzeptiere seine Entscheidung.


Worin estehen denn die Sorgen? Die Lebensgefahr im Auslandseinsatz ist nicht viel größer als die Lebensgefahr im Straßenverkehr.

Ja man kann sich schin berechtigte Sorgen machen. Auslandseinsätze können kommen und je nachdem was er macht auch sehr wahrscheinlich. 12 Jahre sind auch lang. Ich persöhnliche wäre dagegen, auch wen viel Geld winkt.

Schlag ihm vor sich erstmal richtig über seinen Beruf dort zu erkundigen und verdeutliche ihm wie lang 12 Jahre sind

Hallo Finni2013!

Naja, es ist immerhin seine Entscheidung, wenn er das denn machen möchte. 

Mehr als deine Sorgen mitteilen wirst du nicht machen können. 

-D

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