Sind mehr Menschen gestorben als es jetzt leben?

4 Antworten

Die einzige Möglichkeit, dass es heute mehr Menschen mehr Menschen leben würden, als je gestorben sind, wäre, dass jeder Mensch immer min 2 Kinder gehabt hätte, was bedeutet, dass ein Paar min 4 Kinder gehabt hätte. Das würde bedeuten, dass sich die Menschheit von Generationen zu Generation immer verdoppelt hätte. Da dies nicht der Fall ist, ist davon auszugehen, dass mehr Menschen gestorben sind, als heute leben.

Hallo,

natürlich. ganz einfache Rechnung. Wir sagen mal jeder wird 100 Jahre alt. Jeder hat einen Vorfahren

Dann hat es nach 1000 Jahren 10 Generationen gegeben.

Nach 100Jahren hat 1 Mensch gelebt

Nach 200 Jahren habe 2 Menschen gelebt

Nach 300 Jahren haben 3 Menschen gelebt

Nach 1000 Jahren lebt einer und hatte 9 Vorfahren 9 sind gestorben und einer lebt.

Jetzt werden wir genauer

Da jeder Mensch 2 direkte  Vorfahren hat, lassen sich seine weiteren Ahnen mit 2 hoch der  Zahl x in direkter Linie  berechnen. Jeder hat in der 3. Potenz (2 hoch 3) 2x2x2 ergibt 8 Urgroßeltern. Das ist der Normalfall der üblichen menschlichen Fortpflanzung, die nicht immer in der Geschichte gegeben war.

Daraus ergibt sich

Also du hast

2 Eltern (1. Generation)

4 Großeltern (2. Generation)

8 Uhrgroßeltern (3. Generation)

Fällt dir was auf. Die Zahlen 2,4,8 erhältst du mit dem Gesetz:

2n

Für n=1 ergibt sich 2

für n=2 ergibt sich 4

für n=3 ergibt sich 8

Die Anzahl der Verwandten in der n-ten Generation ist demnach 2n

2n = 100

n = Ln(100)/Ln(2) = 6,6

D.h. in der 7. Generation gibt es das erste Mal mehr als 100 Verwandte.

Einfach Rechnung gemacht wie Uni Professor

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Die Rechnung ist zu idealtypisch. In der Realität gibt es so etwas wie Ahnenschwund. Alfons von Spanien hatte beispielsweise nur 4 Urgroßeltern statt der erwartbaren 8. Und August der Starke hätte in der 10. Generation eigentlich 1024 Ahnen haben müssen. Es waren aber nur 196. Warum? Siehe hier:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ahnenverlust

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In der Rechnung fehlt eine entscheidende Größe: die Geburtenrate.

In der idealtypischen Beispielrechnung hat ein Mensch, wenn man 6,6 Generationen zurückgeht, 100 Ahnen (nicht "Verwandte"!). Bei 7 Generationen sind es 128. Aber wieviel Mitmenschen hat er?

Wenn die letzten Generationen sehr fleißig waren im Kinderkriegen, dann gibt es mehr als 128 Mitmenschen und damit mehr Lebende als Tote.

Wenn die Generationen nicht sehr fleißig waren im Kinderkriegen, dann ist er vielleicht der letzte seiner Familie. Und es gibt 128 Ahnen, aber nur einen Lebenden. Dann übersteigt die Zahl der Toten jene der Lebenden.

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@Rugall

Natürlich kann man das ganze noch weiter ausdehnen, aber letztendlich geht alles auf ein URpärchen zurück(nicht nur wegen der Religion). Man kann also alle Mitmenschen als Verwandte zählen, weil es ja auch biologisch kaum naders möglich ist. Sicherlich könnte man da jetzt noch tagelang drüber nachgrübeln, aber ich habe bessers zu tun.

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Natürlich. Ist doch normal … und gut so.

Woher ich das weiß:Hobby – Schule, Dokumentationen, Bücher etc.

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