Sind Mathematiker in einem Bankhaus gutbezahlte Leute?

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3 Antworten

Ja. Gute Mathematiker die auch noch die nötigen wirtschaftlichen Zusammenhänge verstehen werden gesucht und entsprechend ihren Fähigkeiten auch bezahlt. Also sehr gut. Du musst aber während dem Studium schon Praktikas im entsprechenden Gebiet machen und Kontakte knüpfen. Dann solltest du dein Studium überfurschbittlich gut beenden und Zusatzqualifikation Erlangen. Englisch muss selbstverständlich auch 1a sein. Privat solltest du dich auch sehr für Aktien, Börse, Devisen Geschäfte, Foren Handel etc. Interessieren. Am besten regelmäßig auch z.b. Das Handelsblatt lesen. 

Wenn das alles passt steht dir eine sehr gut honorierte Karriere nichts im Wege:)

Viel glück 

Danke. Ist es aber klassisch nicht ganz klischeehaft so, dass die, die die tatsächliche Arbeit leisten ein relativ kleines Stück vom Kuchen kriegen? Praktika, als was z.B.? Kontakte knüpfen, präzisiere das bitte

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@DerChacker

Willst du einfach nur Mathe studieren oder sowas wie finanzmarhematik, wirtdchaftsmathematik? 

Kannst hie egal lesen:  https://www.audimax.de/naturwissenschaften/mathestudium/berufsfelder-von-mathematikern/theorie-trifft-realitaet-jobs-fuer-mathematiker-in-banken/

Praktikas am besten soviel wie möglich. Am besten auch mal ein Auslandssemester. Beispiel: https://www.absolventa.de/stellenangebote/205844-p-deutsche-bank-spring-into-banking-fuer-wirtschaftswissen-schaftler

Während den Praktika sammelst du automatisch Kontakte. Und egal wo du bist halte es für mich jeden gut sei freundlich; auch zu deinen mit Studenten. Irgendwann zahlt sich das aus. 

Ich persönlich werde über einen anderen weg meinen Platz in der freien Wirtschaft zu finden:) deswegen kann ich dir leider nicht mehr dazu sagen

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Ich nehme mal an, dass die nach einem Studium der Finanzmathematik in einem großen Kreditinstitut für um die 50-65 k € Jahresgehalt als Trainee anfangen - und dann je nach Karriereentwicklung entweder irgendwo versauern oder sich dynamisch steigern.

Bleiben sie reine Rechenknechte, wird das sicher nicht ärmlich, aber auch nicht glänzend sein - falls sie Führungsaufgaben wahrnehmen und den mathematischen Elfenbeinturm verlassen, können das sehr deutlich sechsstellige Jahresgehälter werden.

Dass Mathematiker die Derivate "verstehen", halte ich für ein Gerücht.

Sie verstehen deren unmittelbare Konstruktion und können recht genau die Auswirkung bestimmter vorhersehbarer Szenarien (Zinsanstieg um ein Prozent, Währungskursschwankung etc.) vorhersagen.

Ganz offensichtlich sind aber schon mehrere Dinge passiert (Lehman-Pleite etc.), die nicht in diese Modelle gepasst haben bzw. von diesen vorher als vernachlässigbar unwahrscheinlich eingeschätzt worden waren.

naja, selten nehmen mathematiker Einfluss auf Banker mit einem Spielproblem... Führungsaufgaben = Bankmanagement?

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@DerChacker

Das mit dem "Spielproblem" ist ein stumpfes Vorurteil.

Wenn Du Dich für eine Karriere als Finanzmathematiker in einer Bank interessierst und die "klassischen Banker" nur für halbgare Zocker hältst, die Dich mit Deiner Mathematik schön in Ruhe lassen sollen, wirst Du da nicht lange halten.

Führungsaufgaben bedeutet Personal- und Fachverantwortung, also die klassische Karriereleiter. Wer immer nur weisungsgebunden Formeln schraubt, wird nicht viel mehr als einen Inflationsausgleich auf sein Anfangsgehalt kriegen.

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Was Du Dir klarmachen musst, ist, dass diese Hochkonjunktur vorbei ist: Die Zinsen sind im Keller, die Banken verkommen. Bankangestellte sind bloße Verkäufer und Andreher. Ich denke, Dein Talent wird da weder gefragt noch honoriert werden. Es gibt doch noch andere Bereiche, wo Du mit mathematischen Kenntnissen glänzen kannst. Frag doch mal bei der Agentur für Arbeit nach.

entschuldige, aber höre mir bloß mit diesen V o l l i d i o t e n auf, die jedes Jahr knapp 400 Millarden verpulvern und dir noch nicht einmal statistische aussagen bzw Schätzungen über die Arbeitsmarktlage sagen können! weshalb ist der Boom vorbei? wird er wieder kommen? Du sagst im gesamten Bankensektor sind mathematiker nicht mehr gefragt?

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@DerChacker

Ich sehe es so. Die Zeiten, wo die Banken hoch angesehen waren, sind vorbei. Ich unterhielt mich kürzlich mit einer Bankangestellten und sie erklärte mir explizit, dass sie zu Verkäufern degradiert wurden. Der Boom ist vorbei, weil die Bankenkrise nun mal existiert. Kredite sind nix mehr wert. Zinsen sind nichts mehr wert. Was die Zukunft bringt, weiß keiner. Ich habe das Bankwesen nicht studiert - ich spreche aus reiner Intuition - mehr nicht. Lass Dich doch ausführlich beraten, wo Dein Talent wirklich gut aufgehoben ist und wo Du gutes Kapital daraus schlagen kannst! Privater Finanzberater? Ich weiß es nicht.

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@AriZona04

Deine These stimmt sicherlich auf den einfachen Bankmitarbeiter zu aber es wird weiterhin Banker geben die richtig viel verdienen werden, besonders in Zeiten von null Zinsen oder minus Zinsen. Das belebt das Investment Geschäft doch. Viele deutsche top Manager haben Mathematik studiert. Gute Wirtschaftswissenschaftler werden immer gebraucht. 

Es kommt drauf an wie gut du bist. An sich ist (Finanz-Mathematik) anspruchsvoll und gefragt. Wenn man gut ist wird man bestimmt erfolgreich, wenn nicht dann eben nicht 

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