Sind Mahngebühren einklagbar?

5 Antworten

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Viel interessanter als die Rechtslage ist eigentlich die praktische Handhabung. Kein Unternehmen wird für 10 oder 20€ den Aufwand und die Kosten eines Gerichtsverfahrens auf sich nehmen. Die werden vielleicht noch einen bösen Brief schreiben und die Zahlungsmoral ihres säumigen Kunden in ihren Akten vermerken. Wenn einem nichts an einer guten Geschäftsbeziehung zu dem jeweiligen Geschäftspartner liegt, hat man wohl kaum etwas zu befürchten, wenn man die Mahngebühren nicht zahlt. Man sollte selbst entscheiden, ob die Mahngebühren angemessen sind und man sie deshalb als ehrlicher Bürger bezahlt oder eben nicht.

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...das beantwortet meine Frage in der Tat, vielen Dank!

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Mahngebühren gehören zum Schadensersatz und der Schuldner ist bei Verzug verpflichtet, diesen Schaden auch zu ersetzen.

Das Problem ist aber, dass alle möglichen Unternehmer auf ihre Mahnungen schreiben "10,00 Euro Mahngebühr" oder ähnliches. Da das vom Vertrag fast nie abgedeckt ist und eine eigene Aufwandspauschale gesetzlich nicht vorgesehen ist, können solche Phantasie-Mahngebühren auch nicht eingeklagt werden. Trotzdem sieht man sie ständig.

Schwarzfahren & hohe Mahngebühren

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Hallo ihr Lieben, es wurde bereits oft die Frage gestellt, ob das Fitnessstudio nicht abgebuchtes Geld im Nachhinein einfordern kann. Auch bei mir wurde monatelang nichts abgebucht aber ich habe schon damit gerechnet, dass dann alles auf einmal abgebucht wird. Jetzt schicken Sie mir aber eine Rechnung (als hätten sie keine Lastschrift) und wollen auch noch Mahngebühren? Dürfen sie Mahngebühren verlangen, wenn es nicht meine Aufgabe war, das Geld zu überweisen? Es ist vorher kein einziger Brief gekommen. Danke im Voraus und LG

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