Sind Mahngebühren einklagbar?

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Viel interessanter als die Rechtslage ist eigentlich die praktische Handhabung. Kein Unternehmen wird für 10 oder 20€ den Aufwand und die Kosten eines Gerichtsverfahrens auf sich nehmen. Die werden vielleicht noch einen bösen Brief schreiben und die Zahlungsmoral ihres säumigen Kunden in ihren Akten vermerken. Wenn einem nichts an einer guten Geschäftsbeziehung zu dem jeweiligen Geschäftspartner liegt, hat man wohl kaum etwas zu befürchten, wenn man die Mahngebühren nicht zahlt. Man sollte selbst entscheiden, ob die Mahngebühren angemessen sind und man sie deshalb als ehrlicher Bürger bezahlt oder eben nicht.

...das beantwortet meine Frage in der Tat, vielen Dank!

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Mahngebühren gehören zum Schadensersatz und der Schuldner ist bei Verzug verpflichtet, diesen Schaden auch zu ersetzen.

Das Problem ist aber, dass alle möglichen Unternehmer auf ihre Mahnungen schreiben "10,00 Euro Mahngebühr" oder ähnliches. Da das vom Vertrag fast nie abgedeckt ist und eine eigene Aufwandspauschale gesetzlich nicht vorgesehen ist, können solche Phantasie-Mahngebühren auch nicht eingeklagt werden. Trotzdem sieht man sie ständig.

Ex-Arbeitgeber zahlt Lohn nicht aus, was tun wenn im Verzug?

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