Sind Magic Mushrooms besser als eine Therapie?

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12 Antworten

Ja, aber sie sind nur besser, wenn du dich endlich den Dingen stellst, die du seit deiner Kindheit verdrängst und dir immer im klaren bleibst, dass du allein gerade den Trip steuerst und ihn also selbst ins positive oder negative lenkst.

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Kommentar von hanging
23.11.2015, 19:30

Was mir gerade noch eingefallen ist: Halte wenn möglich Benzodiazepine bereit oder nehm vorher MDMA um dem Risiko eines Horrortrips entgegenzuwirken.

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Nein, das ist es nur in Ausnahmefällen.

Es gibt erfolgreiche Therapieansätze unter LSD, MDMA und auch Psilocybin für schwerst depressive Menschen. (Übrigens ist Psilocybin dazu nicht am besten geeignet von den genannten Substanzen) Darüber hinaus finden solche Therapien unter Anleitung statt - es gibt zwar auch Ausnahmen von Menschen die es selber hinbekommen (eine gewisse geistige Reife ist meistens vorrausgesetzt, es ist besser wenn man über 21 ist), aber das ist eher die Ausnahme.

Vielen Menschen mit psychotischen oder depressiven Vorgeschichte bringt es wenig bis gar nichts - (oder im Gegenteil es verschlechtert das Befinden noch) - es ist einfach nur ein Rausch, die Erkenntnise lassen sich nicht ohne weiteres festhalten und auf das Leben übertragen.

Vielversprechender hingegen sei das Mikrodosing von Psilocybin - aber auch hier gibt es leider keiner sicheren Nachweise. Das einzige was es gibt sind Berichte von Menschen denen Mikrodosing geholfen hat.

Gruß Chillersun

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Kommentar von Glueckspilzler
23.11.2015, 20:13

Ich habe schon von therapeutisch bemerkenswerten Ergebnissen beim Candyflip gelesen sowie bei Ayahuasca :) Ich würde trotzdem nicht empfehlen direkt einen Flip zu probieren ohne die beiden Mischsubstanzen bereits im Einzelnen gut zu kennen (am eigenen Leibe versteht sich). Alreadyinuse ich glaub für dich könnte Ayahuasca im direktvergleich viel interessanter werden also es Psilos werden "könnten". Was die therapeutische Wirkung angeht hat es gut vielen geholfen, die sich auf die Reise eingelassen haben. ^^

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Fühlst du dich denn momentan sehr standhaft & stabil? Ich würd mich nicht drauf festbeißen, dass die Shrooms dir von vornherein eine therapeutische höchstleistung aufarbeiten und ohne konkrete Erwartung an die Sache heranzutreten, einfach den wunderschönen Trip zu genießen (dringlichst Set/Setting/Dosis einhalten!) und danach die positiven Schlüsse zu ziehen. Stell dir nicht auf anhieb vor so hat das jetzt zu wirken, denn bei anderen war das ja genauso. Einfach wirken lassen und sehen was kommt, am besten ohne größere Erwartung um im worst case nicht enttäuscht zu werden. Und den ersten Trip immer mit erfahrenen Tripsitter unternehmen!

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Ich bin überzeugt, dass eine Psychotherapie hilfreicher ist, als Magic Mushrooms. In einer Therapie bist du mit dir selber konfrontiert und kannst nicht, wenn es unangenehm wird, fliehen, denn eine neutrale Person (Therapeut) wird dich darauf hinweisen, wo du deine blinden Flecke hast. Glz. dich aber auch stärken kann. Bei Magic Mushrooms bist du mit dir allein und hast kein Gegenüber.
Allein durch kiffen hast du dir bereits einen sogen. "Schutzmantel" zugelegt, so dass deine Probleme und Schwierigkeiten nicht wirklich in den Griff bekommen hast. Wird weniger gekifft oder aufgehört, dann geht es diesen Personen meist sehr viel schlechter, weil die Wirklichkeit sie dann doch heftig trifft. Vielleicht hat das Kiffen ganz wenige Personen geholfen, dass sie einen Durchblick bekommen haben, aber das ist die Ausnahme als die Regel.

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Kommentar von hanging
23.11.2015, 17:57

Dein Text zur Psychotherapie ist 1:1 anwendbar auf Magic Mushrooms.

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Kommentar von Ololiuqui
23.11.2015, 18:13

Man muss es ja auch mit sich selbst klären. Der Therapeut soll einen nur dahin führen.

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Also, als erfahrener Psychonaut: Ja, mach es, aber

  •  nicht allein und
  •  fange mit einer kleinen Dosis an, verdaue das Erfahrene, dann wiederhol' es ein paar Wochen später mit ein bischen mehr.

Übrigens: 1P-LSD ist in DE immer noch legal verfügbar.. : )


Achja: glücklicherweise machen diese Substanzen nicht paranoid. Während des Trips "Nicht-Psychonauten" zu begegnen ist also ok, auch wenn es angenehmer ist wenn man es vermeiden kann. Samstag Morgen 5:30 Uhr in Park oder Wald ist perfekt - dann vermeidet man die Horden und ist mittags wieder fresh und kann den Rest des WEs verarbeiten.

Die Autoren fanden keinen ursächlichen Zusammenhang zwischen der Verwendung von psychedelischen Drogen und dem Auftreten von psychischen Problemen. Stattdessen fanden sie einige signifikante Zusammenhänge zwischen dem Gebrauch von Psychedelika und weniger psychischen Problemen. Die Forscher fanden heraus, dass der Konsum von Psilocybin oder Meskalin mindestens einmal im Leben und der Konsum von LSD im vergangenen Jahr mit signifikant niedrigen Raten von schweren psychischen Belastungen verbunden waren.

Quelle: http://blogs.taz.de/drogerie/2013/08/30/psychedelika-mindern-psychische-probleme


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Da lass mal besser die Finger davon! Bei dem kleinsten Problem, was Du nicht aufgearbeitet hast oder Du hast vielleicht nur einen schlechten Tag an dem Du nachdenklich bist, dann nimmst Du Psillocybinpilze, Meskalin oder LSD und Du kannst so eine Psychose bekommen, dass Du nie wieder derselbe bist und sich Deine Persönlichkeitsstruktur verändert. Das ist dann so und helfen kann Dir dann keiner mehr.

Es gibt Menschen, die sich dann so in sich selber kehren, dass sie für niemanden mehr zu sprechen sind.  Leute, die sehr mit sich im Reinen sind und die Reise antreten, sollten das nur in einem geeigneten und sicheren Umfeld tun. Am besten mit einer Person, die erfahren ist und selber dann nichts nimmt. Dann kann das ein Weg sein, um seine Wahrnehmung und sein Bewusstsein zu erweitern.

Es ist schon eine sehr massive und nicht mehr zu steuernde Erfahrung. Geht alles klar, kann es Dich bereichern. Nimmst Du zuviel oder kommst schlecht drauf davon, ist es der Horror Deines Lebens und kann Dein Leben für immer zerstören.

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Bitte sei unbedingt vorsichtig damit! Grade wenn die Psyche nicht ganz stabil ist kann es schneller zu Horrortrips kommen. Falls du dich also dafür entscheidest die Pilz auszuprobieren, dann hab jemanden bei dir, der Drogenerfahrung hat und weiß wie er dich aus einem Horrortrip holen kann, falls es dazu kommt!

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Kommentar von DerAlien
23.11.2015, 17:15

Wer kann einen denn rausholen? Höchstens jmd der hypnose kann..

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Kommentar von Ololiuqui
23.11.2015, 18:14

“Horrortrips“ sind meistens die hifreichsten

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Kommentar von Jeally
23.11.2015, 18:33

Erfahrene Leute können mit in den Horrortrip einsteigen und die Betroffene Person so da raus holen. Ich weiß nicht ob Horrortrips hilfreich sein können oder nicht, allerdings können sie auch tödlich enden und davor sollte man sich in jedem Fall schützen!

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Kommentar von lukuchen
24.11.2015, 12:25

Ich zweifle mal sehr stark an dass man durch psychoaktive pilze die nicht giftig sind sterben kann. Da musst du fehlinformiert sein.

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Eine Pilzerfahrung kann dein komplettes Weltbild binnen Sekunden dem Erdboden gleichmachen. Und es kann hilfreicher sein, als jahrelange Therapie. Man kann auch von einer Sekunde auf die andere mit dem Rauchen aufhören. Aber das kann man die nie sagen, ob es dir was bringt, oder nicht. Ich weiß ja nicht, was du alles verdrängt hast, aber du musst dich eventuell mit Dingen auseinandersetzen, die du aus gutem Grund vergessen hast. Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen: es geht. Ich hatte ein LSA-Erlebnis, das mir unglaublich geholfen hat. Waren zugleich auch die wohl schlimmsten Stunden die ich je erlebt habe.

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Von ner selbst Therapie würde ich generell immer abraten..... Es kann dir helfen, aber eben nur kann, es kann genau so gut in die Hose gehen.... 

Es stimmt schon zum teil das man mental / psychisch einigermaßen gefestigt sein sollte, da solch ein Erlebnis wirklich krass sein kann... Das setting muss aber auch echt stimmen, das ist mit das wichtigste... 

Es stimmt zwar, das Pilze in der Psychologie einen hohen nutzen haben (können), aber im Normalfall ist da ein Therapeut mit anwesend - klar , nicht legal, findet hinter verschlossenen Türen statt und solch einen Therapeuten zu finden dürfte auch nicht gerade einfach sein, außer du hast Geld über und kannst dir mal eben ne Reise und alles finanzieren... 

Am Ende musst du es selbst wissen ob du wirklich bereit dafür bist und mit dem erlebten umgehen kannst...... Falls du es machen solltest, sorge für ein optimales setting und einen trippsitter der echt Ahnung davon hat und dem du voll vertraust, dann besteht normal kein Grund für Besorgnis (Stichwort, keine Angst haben, sonst lass es!!)

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Wenn Du Dich für eine angstfreie, selbstsichere und selbstbewusste Person hältst, dann kannst Du eine solche Erfahrung wagen.
Es ist allerdings nicht pauschal so, dass nach der ersten Pilz-Erfahrung "alles besser ist" oder Du Dinge aus der Vergangenheit im psychologisch-therapeutischen Zusammenhang konkret ver- oder bearbeiten kannst. Dafür bist Du (dann) viel zu sehr mit denn auf Dich einwirkenden Eindrücken beschäftigt.
Lies ein wenig Rätsch und bereite Dich gut vor.

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Gerade mit so einer ungeklärten vergangenheit wäre es wichtig dass du hundertprozent SELBST dahinter stehst und leute hast auf die du dich unter jeden umständen verlassen kannst dabei hast. Da so ein trip ja auch ziemlich schief gehn kann sollte nich eine spur angst da sein, höchstens respekt

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Wenn du einen guten Tripsitter hasst, könnte es gut helfen.

Ein Candyflip (LSD + XTC) sollte auch helfen können.

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