Sind Leute, die Mathematik gut können und verstehen auch intelligenter? Stimmt es, dass Leute, die gut in Mathe sind auch tendenziell sehr erfolgreich sind?

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10 Antworten

Hey :)

Allgemein lassen sich zwischen dem mathematischen Verständnis und er allgemeinen Intelligenz relativ hohe Korrelationen von etwa 0,5 finden (das ist eine mittlere bis hohe Korrelation), wobei man eher davon ausgehen kann, dass Menschen mit einer hohen allgemeinen Intelligenz auch ein gutes Verständnis der Mathematik haben, was vor allem daran liegt, dass man für dieses Verständnis beispielsweise eine schnelle Auffassungsgabe, ein Verständnis für zugrunde liegende Zusammenhänge udn eine gute räumliche Vorstellungskraft braucht, die auch kennzeichnenend für einen hohen Intelligenzqoutienten sind.

Allgemein lässt sich sagen, dass ein hoher IQ keinen Vorteil bringt, wenn er nicht angemessen eingesetzt wird, beispielsweise gibt es nur sehr geringe Korrelationen zwischen dem IQ und der Sozialkompetenz, die vor allem im Managementbereich gefragt sind. Denn nur mit einem außergewöhnlich hohen IQ wie dem von Einstein oder Hawking lässt sich auch in der Mathematik Geld machen.

Twitchy*

In Mathe geht es darum Aufgaben zu lösen, Zusammenhänge zu verstehen, logisch nachzudenken,...

Wer diese Eigenschaften besitzt und fördern will, der kann sie in unserer heutigen Welt in vielen Bereichen einsetzen.

Millionäre sind sowieso meist Leute, die Geld bzw. eine große Firma erben und sich ihren Reichtum nicht selber erarbeitet haben. Aber gerade in Deutschland sind Mathematike, bzw. Leute, die logisch denken und Zusammenhänge schnell verstehen auf jeden Fall sehr gefragt und nehmen sicher eine höhere Position ein, wie der Durchschnitt.

LG Finsterladen

Gut in Mathe ist aber auch etwas dass viele nicht verstehen.

Das schwierige ist ja nicht das Rechnen sondern meist dass man einfach die Systeme nicht nennt.
Es gibt so viele Festlegungen und Formeln und Schreibweisen die vorgegeben sind dass man ohne sie vorher gelernt zu haben höhere Mathe garnicht rechnen kann.

Eig. Ist das Schwierige in Mathe das Lernen der Rechensysteme und zu Wissen wie und wann man sie anwendet.
Der Rest ist dann ja einfach aber meistens haben die Leute Probleme weil sie nicht wissen was welche Zeichen usw überhaupt bedeuten.
Und eben wie gesagt alle Formeln und Dann muss man nur noch Wissen wann man welches System anwenden muss.

Einen Mathematiker gleich als intelligenter hinzustellen, sehe ich übertrieben. Ich habe schon von genügend Mathematikern gehört, die keine Stellen gefunden haben. Nicht jeder Mathermatiker ist gleich ein Einstein. Manche hatten auch einen gewissen Höhenflug und redeten andere Studiengänge schlecht. Da sie keinen Job fanden, meinten sie, man könnte sich mal alles was BWL betrifft "analysieren" und mal eben so aneignen und sich dann in der Wirtschaft bewerben. Einige landen in der IT, wobei man dann auch Informatiker hätte werden können. Professor kann auch nicht jeder werden, von daher würde ich dieses "enden" mal nicht so abwertend dahinstellen.

Nun ja, sagen wir so, wer ein fundamentales Grundwissen in den naturwissenschaftlichen Fächern hat, hat in inserer industrialisierten Welt mit Sicherheit einen gewissen Vorteil.

Ihm fällt es leichter, sich in Prozesse und Abläufe hineinzudenken, da der sein Wissen aus den unterschiedlichen naturwissenschaftichen Bereichen versucht, zu verknüpfen.

Günter


Hallo.

Ich hatte in der Nachbarschaft einen Maurer und Betonbauermeister mit Ing. Grd. Mauern konnte er nicht aber eine Statik im Kopf berechnen so schnell das ich nicht dagegen an schreiben konnte. Ich kann es nicht erklären Er damals auch nicht.

Stell dir einen Maschinenbauingenieur vor, der sehr sehr gut in Mathematik ist, aber schlecht englisch spricht, geschweige versteht. Der wird bei jedem internationalen Unternehmen große Probleme haben, eingestellt zu werden.

Da wird es schwer mit der Karriere!....

Intelligenter als die Durchschnittsbevölkerung? Davon ist auszugehen. Das trifft aber auch auf Spitzenleistungen in allen anderen Disziplinen zu. 

In meiner Realität kenne ich viele, die gut in Mathe sind - und nein, sie sind weder Streber noch Nerds.

Und ich kenne ebenso viele, die nicht gut in Mathe sind/waren - und ja, auch wir sind intelligent.

Ich hab Respekt vor Leuten, die das können, was mir ein Buch mit 7 Siegeln ist.
Also vor dem Konditor ebenso wie vor einem Physikprof.

Keine Ahnung, wie es zu dieser Wahrnehmung kommt.
Als Sprachler muss man auch Systeme lernen und erkennen, als Simultandolmetscher erst recht.

Besonders in der Mathematik gibt es eine große berufliche Vielfalt, so sind z.B. die Bereiche der Kryptologie sehr interessant. Auch in der Wirtschaft sind Mathematiker sehr gefragt.

Verfügen Menschen, die in Mathematik sehr gut sind, über einen hohen IQ, da sich die Tests oft auf logische und nummerische Kenntnisse beschränken.

Ebenfalls lassen sich die logischen Schlussfolgerungen, die in Mathe alltäglich sind, auch auf andere Bereiche anwenden wie z.B. Chemie. Es kann allerdings auch das Phänomen der Inselbegabung auftreten, hierbei ist nur eine partielle Begabung vorhanden. 

Daher sehe ich Mathe nicht als ausschlaggebenden Punkt der Intelligenz.

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