sind Lehrer objektiv?

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15 Antworten

Objektivität gibt es nur in der Theorie.

Atomenergie ist ein ambivalentes Thema, d.h. man kann Argumente (!!!!) für und auch gegen die Atomenergie finden. Bringe einfach beides in einem ausgewogenen Verhältnis und in deinem Fazit kannst du auch deine persönliche Meinung artikulieren. Dies sollte aber als solche erkennbar sein. Dann ist das o.k. und auch dein Lehrer kann damit leben, da es ja einfach deine Meinung ist und die Argumente vorher jedem die Möglichkeit geben seine eigene Meinung zu finden.

Es ist aber nicht einfach gute Argumente zu finden, die wirklich für die Atomenergie sprechen, da sie zwar interessant ist, aber langfristig große Probleme aufwirft, so dass der kurzfristige Vorteil zu einem langfristigen und sicher teuren Problem für die nachfolgenden Generationen werden kann. Hier ist also auch eine ethische Dimension vorhanden. Verantwortung für die Schöpfung oder verantwortlicher Umgang mit der Lebensqualität der Kindeskinder. Ebenso spielt die militärische Nutzung des Atomenergie, welche eng mit der zivilen Nutzung verbunden ist eine Rolle. Wer Atomreaktoren hat, der kann auch Atombomben bauen. Dies ist ein zunehmendes Problem. Denke nur an den Nahost-Konflikt oder an die Ecke Indien/Pakistan oder an Nordkorea.

Unter diesen Aspekten wird der geringe CO2-Ausstoß zu einem lächerlichen Argument. Zudem ist das Uran auch nicht unendlich verfügbar.

Du siehst, es ist nicht einfach, wenn man die Argumente auf den Tisch legt. Jeder kann sich dann aber seine eigene Meinung bilden - vorausgesetzt, man hat viele Argumente und nicht nur solche, die die eigene Meinung unterstützen.

Viel Erfolg.

Ic würde an Deiner Stelle über die Geschichte der Kernenergie sprechen. Kernenergie ist nämlich keine Erfindung des Menschen. http://www.kernenergie-wissen.de/oklo.html Dann die erste Anwendung, natürlich von den Militärs, dann die techn. Nutzung mit den beinahe Unfällen von Harrisburg bis hin zu Fukoshima. Damit sprichts du Werteneutral, was offensichtlich in deiner Schule notwendig ist.

In der Schule geht es überhaupt nicht darum, etwas richtig zu machen, zu sagen oder wie auch immer. Sondern darum mit wenig Arbeit beim Lehrer eine gute Note rauszuholen. Lehrer sind nie objektiv. Es ist schon statistisch signifikant belegt, dass Mädchen für die gleiche Leistung bessere Noten bekommen als Jungs, dass bei gleicher Leistung Kinder mit Namen wie Kevin, Chantal, Mandy benachteiligt werden. Und mit persönlichen Meinungen ist das das gleiche. Und du musst auch berücksichtigen, dass Fakten die du für solche hältst, von deinem Lehrer vlt. als falsch angesehen werden und er dir wegen "schlechter" Recherche ganz offen eine schlechtere Note gibt. Und noch ein Tipp: Diskutieren bringt da Garnichts.

Grüße Cooky

  • ein referat ist ein leistungsnachweis, insbesonder in bezug auf den mündlichen vortrag
  • das referat soll die diskussionsgrundlage für eine spätere debatte sein
  • ein referat dient dazu, die evtl. diskussionsteilnehmer bzw. hier schüler mit Informationen zu versorgen, da nicht alle gleichermaßen über alle informationen verfügen können (es handelt sich ja um einen schulvprtrag, keinen wissenschaftlichen kongress). dazu gehört auch, eine fremde meinung darzustellen

nach der präsentation des themas und der beleuchtung verschiedener, auch wiedersprüchlicher ansichten, bleibt genug raum, persönliche meinungen und ansichten nachhaltiger vorzutragen, z.b. "meiner ansicht nach verhält es sich so", "seit der durchsicht der lektüre xxx sehe ich die situation so...."usw.

der referent hat natürlichh das recht, eine eigene meinung vorzutragen, - er kann widersprechen, widerlegen, erklären, zweifel ausdrücken, gegenteilige entwürfe machen.

er sollte aber schon klar zwischen OBJEKTIVITÄT und SUBJEKTIVITÄT trennen. es handelt sich nicht um eine politische veranstaltung, bei der der gegner mit argumenten überzeugt werden soll. wem das gelingt, und wer das referat abrundet, indem er die zuhörer mit seinem spannenden referat zum nachdenken bringt, diskussionen entfacht und ausblicke schafft, sollte auch von einem lehrer eine "neutrale"bewertung bekommen, die die struktur des referates bewertet, nicht die politische, evtl. andere meinung.

Das geht gar nicht, dass ein Mensch völlig objektiv ist - als Mensch bist du automatisch subjektiv. Mein Tipp: mach doch allgemein was über Atomkraft, vielleicht Pro und Contra.

Warum soll ein Mensch nicht objektiv urteilen können? Er braucht es nur zu wollen!

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@dompfeifer

eieiei.......mensch, objektiv, wille.....das wirft aber einige fragen auf!!

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@dompfeifer

Als einzelner Mensch objektiv zu sein geht nicht wirklich. Du wirst immer geprägt von deinen persönlichen Wertvorstellungen, deiner Biografie, Vorurteilen usw. usf. Da das sehr oft unbewusst abläuft, kann man sich nur darum bemühen, so etwas zu erkennen und sich dessen bewusst zu werden. Aber völlige Objektivität halte ich für (beinahe) unerreichbar.

Natürlich sollten Lehrer sich darum bemühen, gerecht zu urteilen und sich mit ihrer eigenen Subjektivität auseinandersetzen.

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Es kommt auf Deine ARGUMENTE an! Sie müssen überzeugend sein, und Du musst die Gegenargumente kennen und kontern können.

ganz falsch. Bist du noch in der Schule? Meine Schulzeit liegt nur 2 Jahre zurück und aus eigener Erfahrung, kommt es darauf an, aus deiner Sicht, überzeugend zu sein. Wenn du versuchst Gegenargumente zu "kontern" und mit deinem Lehrer eine Diskussion zu starten, bringt dich das überhaupt nicht weiter. Schlimmstenfalls fühlt sich am Ende der Lehrer von dir verarscht, bedrängt (argumentativ natürlich), oder in seinem Stolz verletzt und das hilft dir nicht.

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@Cooky92

ai-jai-jai da fehlt natürlich ein "nicht"

kommt es nicht darauf an, aus deiner Sicht, überzeugend zu sein

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@Cooky92

Ein GUTER Lehrer verhält sich NICHT so, wie Du schreibst.

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Bei Lehrern kann man sich nicht unbedingt auf Objektivität verlassen. Der Mainstream wechselt übrigen auch: Mir wurde noch in den achtziger Jahren bekannt, dass an manchen deutschen Unis Ingenieure in der mündlichen Diplom-Prüfung chancenlos waren ohne klares Bekenntnis zur Atomenergie.

Es ist zwar richtig, dass sehr viele Lehrer auf dem Öko-Tripp sind, aber wenn Du Deine Pro-Argumente, und da gibt es sicher jede Menge, richtig begründest, sollte er Dir da kein strick draus drehen können. D.h., Du musst Dich gut informieren und Dich auf die flachen, oft von Unwissenheit geprägten stereotypischen Argumente der Kernenergiegegner einstellen. Wenn Du das gemacht hast, ist es eine Freude deren Aussagen zu zerpflücken.

Das kommt auf den Lehrer an. Das wirst du also rausfinden müssen. Aufgrund zuvieler Freiheitsgrade ist keine eindeutige Aussage möglich. Pro Atomkraft ist so oder so falsch, denn es gibt da nichts pro. Das ist ebenfalls objektiv, auch wenn Viele das nicht wahrhaben wollen. Um Euch mal die Augen zu öffenen weil sich bei den Beiträgen mir schonwieder die Haare sträuben: 1. Endlagerung ungeklärt, extrem gefährlich. 2. Nur max. 5% der Energie kommt in D. aus Atomenergie (sinnvoll sich für max. 5% so zu gefärden?), 3. Die momentan aktiven Atomkraftwerke sind teils so dermaßen alt, dass man es nur als grob fahrlässig bezeichnen kann Diese weiter zu betreiben. 4. Hat teilweise das Personal nicht mal Ahnung was für Lämpchen da blinken, haben wir alles schon erlebt. 5. Uran ist genauso ENDLICH. 6. Behindert es die Energiewende. Wer das Endlager gern mal vor seiner Tür hätte, soll sich bitte freiwillig melden. Aber glaubt schön weiter dran, unklug sein ist SEXY!

Heutzutage sind alle gut informierten Menschen gegen Atomenergie. Daher mußt Du Dir besonders Mühe geben, wenn Du mit einem Pro-Atom-Referat eine gute Note haben willst. Das Beste wäre, Dein fragwürdiges Vorhaben zu ändern - auch im Interesse der Klasse, um die nicht zu desinformieren. Besser daher ein anderes Thema zu wählen.

99 % aller Menschen die gegen Kernenergie sind haben nicht im entferntesten Ahnung von Was sie eigentlich reden. Das beginnt schon damit das man von Atomenergie und nicht richtigerweise von Kernenergie spricht.

Und das weil keiner mehr den Leuten zuhört die wirklich was davon verstehen.

Wieso ist es ein fragwürdiges Vorhaben, wieso ist es Desinformationen wenn auch mal die andere Seite beleuchtet wird.? Soll sich nicht mehr jeder eine eigene Meinung bilden in dem er alle Seiten betrachtet?

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@Nomex64

DA gebe ich dir völlig Recht ! Das Unwissen in unserer Geselschaft wird durch laienhafte Horrorreportagen und Narchichten auch noch weiter verbreitet.

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@Nomex64

@ Nomex64 - Deinen Kommentar halte ich für keineswegs sinnvoll.

"Dialektik" ist immer gut, d.h. bei einem Fachreferat sollte man Vor- und Nachteile einer Sache bringen.

Aber der Fragesteller bekundete, ein ziemlich einseitiges Pro-Referat halten zu wollen und das ist definitiv nicht in Ordnung. Die Pro-Gründe (die auch abgedroschen sind bis zum Geht-nicht-mehr), sind äußerst fragwürdig, manche auch Volksverblödung. Ich kann durchaus einen Lehrer verstehen, der einen Schüler, der heute mit Primitiv-Schlagworten aus den 1970er Jahren hausieren geht, schlecht benotet. Das hat nichts mit "Subjektivität" zu tun - im Gegenteil. Wer fachlich durchblickt, der hält heutzutage kein schmalziges Plädoyer dafür.

Daß etliche Atomenergie-Gegner fachlich nicht gut durchblicken, (99% wie Du behauptest, sind es garantiert nicht) ändert an diesen Dingen überhaupt nichts. Man kann perfekt fachlich durchblicken und um so stärker dagegen sein.

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@fragator

Lass die unwissenden Befürworter einfach plappern. Eigentlich hatte ich es mir abgewöhnt Menschen eines Besseren zu belehren, aber manchmal kann ich mich nicht zusammenreißen weil ich ja auch durch Deren Meinung beeinträchtigt werde.

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Dann hälst Du die Franzosen für uninformiert oder gar für Dummköpfe?

Mit solchen Ansichten erzieht keinen mündigen Bürger.

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Lehrer sind IMMER mehr oder weniger subjektiv. Sie sollten es halt nur nicht zeigen.

Kommt auf den Lehrer an. Allerdings ist kein Lehrer objektiv, so ist das leider.

Kommt auf den Lehrer drauf an. Leider sind die Meisten subjektiv!

leider sin dsehr viele lehrer ziemlich unfair ich würde an deiner stelle aufpassen

nur wenn sie fachlich wenig kompetent und menschlich problematisch sind.

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pro atomkraft kann man wohl kaum neutral bewerten...

contra "Atom"kraft wohl dann auch nicht !

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@kowekowe

nein, dafür braucht es in der tat auch ein selbständig denkendes gehirn. und wir wollen ja nicht ausschließen, dass der mensch ein lernendes wesen ist.

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