Sind Kreuzungen auch Lebewesen?

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10 Antworten

Nun, ja, ihr Herz schlägt, das Blut pulsiert, sie existieren wie jedes Lebewesen doch auch!

Sie gebrauchen ihr Gehirn ebenso, auch wenn sie sich nicht fortpflanzen können.

Auch Menschen, die sich bewusst gegen Kinder entscheiden, sind doch Lebewesen!

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Wenn eine Kreuzung sich nicht fortpflanzen kann dann kann sie keine eigenständige neue Art werden. Es bleiben dann immer Hybride. 

Es gibt auch Menschen die sich von Geburt an nicht fortpflanzen können. Ein Lebewesen hat Eigenschaften. Eine präzise Definition gibt es allerdings bislang noch nicht. Grob sagt man das ein Lebewesen aus Zellen bestehen muss. Ein Virus zählt nicht als Lebewesen, Bakterien schon. 

Philosophisch geht es in die Richtung das Leben eine innere bewegungskraft vorraussetzt. 

Wissenschaftliche Eigenschaften wären:

"1. Zelluläre Organisation: Die kleinste Einheit des Lebens ist die Zelle. Alle Lebewesen bestehen aus einer (Einzeller) oder vielen Zellen (Vielzeller). Zwei Grundformen von Zellen lassen sich unterscheiden: die ursprüngliche Protocyte ohne Zellkern der Prokaryoten und die Eucyte mit Zellkern der Eukaryoten.
2. Stoffliche Zusammensetzung: Es gibt keinen ausschließlich den Lebewesen vorbehaltenen Baustoff. Kennzeichnend sind dagegen das Mengenverhältnis und die Struktur der am Aufbau der Lebewesen beteiligten chemischen Elemente. Für das Leben charakteristische chemische Verbindungen sind die Nucleinsäuren und Proteine, letztere vielfach auch als Enzyme, ferner Lipide, Polysaccharide als Struktur- und Speichersubstanzen und Phosphate als Energieüberträger.
3. Stoffwechsel und Homöostase: Leben ist durch einen hohen Ordnungsgrad gekennzeichnet, wie er nur in thermodynamisch offenen Systemen möglich ist. Lebende Systeme stehen daher mit ihrer Umwelt in einem ständigen Stoff- und Energieaustausch. Die Stoff- und Energieumwandlungen erfolgen im Stoffwechsel. Trotz Schwankungen in der Umwelt wird das innere Milieu eines Organismus durch Regulationsmechanismen innerhalb bestimmter Grenzen konstant gehalten (Homöostase). Lebende Systeme befinden sich also in einem dynamischen Gleichgewicht (Fließgleichgewicht).
4. Reizbarkeit (Reaktionsfähigkeit): Lebende Systeme haben die Fähigkeit, Vorgänge in ihrer Umwelt wahrzunehmen und darauf zu reagieren. Die Mittler dieser Eindrücke (Reize) sind im einfachen Fall reizempfindliche Zellen, die bei höheren Lebewesen zu komplizierten Sinnesorganen umgebildet werden.
5. Beweglichkeit: Die Fähigkeit zur Bewegung ist ein Charakteristikum alles Lebendigen, auch wenn die Bewegung u. U. nur innerhalb der Zelle erfolgt (z. B. Plasmaströmung). Bei Vielzellern sind Muskelzellen für diese Funktion spezialisiert. Ihr Wirkmechanismus ist jedoch für alle Eukaryoten gültig und beruht auf dem Zusammenspiel der Proteine Actin und Myosin.
6. Zusammenspiel von Nucleinsäuren und Proteinen: In allen lebenden Systemen enthalten Nucleinsäuren (DNA) die Information für ihre eigene Synthese sowie für die Synthese von Proteinen. Diese sind in Form von Enzymen für den Stoffwechsel notwendig wie auch für die Synthese der Nucleinsäuren und anderer Biomoleküle.
7. Fortpflanzung: Leben geht nur aus Leben hervor. Dank ihrer Fähigkeit zur Fortpflanzung existieren Lebewesen auf der Erde. Diese basiert auf der Teilungsfähigkeit der Zellen sowie der Fähigkeit der Nucleinsäure DNA zur identischen Verdopplung.
8. Wachstum und Differenzierung: Um aus einer befruchteten Eizelle einen Organismus entstehen zu lassen, der ein typischer Vertreter seiner Art ist, sind gezielt gesteuerte Wachstums- und Differenzierungsprozesse notwendig. Die genetische Information für diese Prozesse sind in der Nucleinsäure DNA enthalten.
9. Individualität: Die Lebewesen einer Art sind nicht identisch in ihren Merkmalen. Durch Abweichungen bei der Verdopplung der DNA (Mutationen) sowie ständige Neuverteilung der Erbanlagen bei der sexuellen Fortpflanzung entstehen variable Lebewesen, die jeweils einzigartig sind.
10. Evolution und Anpassung: Ständige Veränderungen des Erbguts in Form von Mutationen und anschließende Selektion führen zu einer Entwicklung der Lebensformen, die funktionale Anpassungen an die Umwelt darstellen."(Quelle:wissen.de)

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Natürlich können sich die Zellen von sterilen Hybriden wie Liger oder Maultiere auch teilen und damit vermehren. Das tun sie auch ständig und erneuern so ständig den Körper. Ein Wesen, dessen Zellen sich nicht mehr teilen (können), stirbt in kürzester Zeit.
Es geht nicht um die Vermehrungsfähigkeit des Individuums, sondern um die Fortpflanzungsfähigkeit der Zellen.

Sonst wären Menschen, die keine Kinder kriegen können ja keine Lebewesen.

Absurd.

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Kommentar von Agronom
15.11.2016, 17:43

In der Definition für Lebewesen ist durchaus die Reproduktion der Individuen gemeint, denn ohne diese Eigenschaft wäre ein Fortbestand schließlich nicht möglich, einzelne nicht fertile Individuen machen aber ja keine ganze Population aus. Da muss man eben nach der Definition eine einzelne Ausnahme machen.

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Deine Frage ist recht, recht seltsam, um es einmal moderat auszudrücken.

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Merkmale von Ligern sind
- Bewegung aus eigener Kraft
- Wachstum
- Stoffwechsel
- Reizbarkeit

Sie erfüllen zwar nicht alles, aber wenn nur 1 Punkt erfüllt ist, dann kann man wirklich davon ausgehen, dass es ein Lebewesen ist

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Naja sind doch auch Vielzeller und leben tun sie doch auch :P

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Ja auch Kreuzungen sind Lebewesen sie sind ja Lebendig:-)

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Liger können sich durchaus fortpflanzen, nur nicht untereinander. Sind aber wieder Löwen oder Tiger im Spiel, geht es. 

Für den Rest schließe ich mich den anderen an.

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Es müssen immer nur einige und nie alle der Kriterien zutreffen.

Es lässt sich nicht so einfach sagen, was Leben ist und was nicht.

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Gegenfrage:
Ist ein unfruchtbarer Mensch nach deiner Definition dann auch kein Lebewesen?

Es müssen nicht alle Merkmale erfüllt sein, damit es sich per Definition um ein Lebewesen handelt. Das beantwortet schon allein die Logik...

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