Sind Kredite ökonomisch (volkwirtschaftlich)?

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3 Antworten

Bevor der Kredit als solches erfunden wurde - bzw. ursprünglich der sog. Schuldschein - gab es nur Tauschhandel oder gar nichts. Prinzipiell ist ein Kredit also sinnvoll und nützlich vom Gedanken her.
Allerdings wird viel Schindluder damit betrieben und Leute in Abhängigkeiten gezwungen die sie so sicher nie wollten. Alles hat halt 2 Seiten.

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Kommentar von SavagelyAngelic
22.06.2016, 14:29

Naja, das kommt ja immer darauf an wo und wofür man einen Kredit aufgenommen hat. Je höher der Betrag, desto höher ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich mit dem Thema vorher gut beschäftigt wurde. Es geht ja keiner einfach zur Bank und sagt "Hey, ich brauch Kohle, gib mir einen Kredit". In der Regel wird das ja gut überlegt. Und insofern weiß man auch, auf was man sich dort eingelassen hat und die Abhängigkeit ist entsprechend selbst gewollt, um in irgendeiner Form einen Traum oder ein Vorhaben zu realisieren.

Das einzige, wo man eben aufpassen muss, ist die Frage, wie hoch der effektive Zinssatz ist, der ja von etlichen Faktoren beeinflusst wird (Wofür ist der Kredit? Wie hoch soll er sein? Bonität? Einkommen? Gibt es einen zweiten Kreditnehmer?). Das wird auch ganz gut in dem Artikel unter http://www.besteronlinekredit.com erklärt.

Das, was am Ende bei rauskommt, lohnt sich finanziell für den Kreditgeber vor allem durch die Zinsen. Für die Wirtschaft wird damit immerin ein Mehrwert geleistet, weil ihr das Geld für das Vorhaben direkt zugeführt wird. Was ja über anderem Wege nicht der Fall wäre. Damit sorgt so eine Investition immer für Bewegung in der Wirtschaft, auch wenn sie auf Pump ist.

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Wenn Jemand sich Geld leihtund damit einen Betrieb aufbaut, oder vergrößert, so schafft er damit Arbeitsplätze.

Einmal direkt in seinem Betrieb und indirekt sichert er die Arbeitsplätze in den Unternehmen, bei denen er einkauft.

Dann wenn die Produktion begonnen hat, bei den Lieferanten.

Das ist eine Lange Kette von Leuten, für die es gut ist.

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Das ist ein komplexes Thema. Kurz und knapp: Ja! "Billiges Geld" ist immer gut, wenn man die Absicht hat aus dem Geld mehr Geld zu machen. 

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