Sind Kinder von Müttern mit Schwangerschaftsdiabetes bei der Geburt IMMER größer?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo!

Es kann natürlich sein, dass diese Kinder etwas größer sind und in der Entwicklung zurückbleiben. Das passiert aber nur, wenn die Blutzuckerwerte der Schwangeren dauerhaft zu hoch sind.

Meine Freundin ist auch Diabetikerin und hat ein Baby bekommen. Es ist vollkommen normal und sie hatte nicht nur gute Werte. Aber du hast ja noch keinen Schwangerschafts-diabetes.

Hier ein paar Tipps, wie du Schwangerschaftsdiabetes eventuell vermeiden kannst:

  • fünf kleine Mahlzeiten pro Tag essen, die drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten - kleine Mahlzeiten heben den Blutzuckerspiegel nicht so stark an
  • viele Vollkornprodukte, Gemüse (roh oder auch zubereitet), Obst, Milchprodukte, eher kleine Fleischportionen, viel Salat
  • wenig Fett
  • mit Süßstoff süßen, auf süße Säfte verzichten oder Zero-Produkte verwenden
  • viele Vollkornprodukte essen - Vollkorn wird vom Körper langsamer verdaut und der Blutzucker steigt nicht so schnell an

Wenn du gerne Süßes isst, solltest du eher auf Gesünderes umsteigen. Ein selbstgemachtes Joghurt oder mal eine Quarkcreme und wenn du Lust auf Kekse oder Schokolade hast, dann lieber jeden Tag ein oder zwei kleine Stücke, als im Heißhunger eine ganze Tafel. Weiters könntest du dir noch zuckerfreie Bonbons zulegen.

Wenn du noch auf dein Gewicht achtest (ich weiß, das ist in der Schwangerschaft schwer) und dich regelmäßig bewegst, dann hast du alles getan um den Schwangerschafts-diabetes zu vermeiden.

Ich wünsche dir und deinem Baby alles Gute und allzeit gute Blutzuckerwerte!

Gruß Lirin

Vielen Dank :-) Ich achte schon sehr auf die Ernährung, ich trinke generell nur Wasser oder ungesüßten Tee und mag keine Süßigkeiten, deswegen hab ich da glaub ich schon mal einen Vorteil :-) Und zugenommen habe ich bis jetzt auch erst ein halbes Kilo. Fertigen Joghurt mag ich auch nicht und Weißmehlprodukte auch nicht... Das klingt ja dann so als hätte ich gute Chancen das mit Diabetes zu vermeiden oder gut hin zu kriegen, denn ich müsste ja dann auf wenig "verzichten", da ich viele "verbotene" Sachen sowieso nicht mag und nicht esse. Klingt doch gut :-) Vielen Dank, jetzt bin ich schon beruhigter :-)

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@Reggie80

Das freut mich sehr! Dann stehen deine Chancen wirklich gut.

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Ich habe Typ 1 - das heißt ich hatte von Beginn der SS schon Diabetes. Wenn ich meine Werte mit denen der Frauen mit SS-Diabetes vergleiche, dann sind meine schlechter. Ich bin jetzt in der 18 SSW und bis jetzt ist alles optimal entwickelt. Das letzte Drittel soll zwar das härteste sein, aber ich kenne aus dem Typ1-Forum: insulinclub.de einige Typ1erinnen die ganz normalgewichtige Kinder zur Welt gebracht haben und deren Werte waren z. T. schlechter als meine. Meine Werte sind nicht schlecht (nicht für Typ 1), nur ist es für jemanden mit Typ1 nicht möglich die Werte einer SS-Diabetes zu erreichen, das ist einfach nicht drin und trotzdem sagt mein Diabetologe mir jedes Mal, meine Werte seien top und es besteht bislang überhaupt kein Grund zur Sorge.

Grade wenn in deiner Familie Diabetes öfter vorkommt solltest du dich dringend Testen lassen. Das ist ein Toleranztest der zwar etwas langwierig ist aber nicht so schlimm ist. Du wirst auf nüchternen Magen eine Glukoselösung trinken und dann wird in bestimmten Abständen deine Blutzuckerwerte ermittelt.

Wenn du wirklich eine sog. Gestationsdiabetes entwickelt hast, gibt es mehrere Möglichkeiten trotzdem ein gesundes Kind zu bekommen. Erst wir in der Regel versucht durch eine kohlenhydratearme Diät die Blutzuckerwerte im Rahmen zu halten. Sollte das nicht reichen wird auch Insulin verschrieben.

Das alles klingt viel schlimmer als es eigentlich ist. Ich hatte schon recht früh eine Gestationsdiabetes und musste auch Insulin spritzen. Mein Sohn kam weder zu schwere noch zu groß auf die Welt und hatte auch sonst keinerlei Probleme die sonst klassisch für Diabetikerkinder sind.

Sprich deinen Frauenarzt darauf an. Je früher desto besser.

Vielen Dank, ich bin wirklich bemüht alles richtig zu machen. Hatte schon Panik weil ich das mit den Kohlehydraten ja eigentlich weiß, aber ich hab die ersten drei Monate nur gespuckt, das einzige was drin geblieben ist waren Brezen und Cola, und das esse und trinke ich eigentlich nicht mal wenn ich nicht schwanger bin, weil ich auch sonst auf meine Ernährung aufpasse, aber was anderes blieb einfach nicht drin! Jetzt geht es mir besser und ich hab die Kohlehydrate und Zucker runtergeschraubt. Vielleicht hab ich ja Glück und alles geht gut. Das Baby von meiner Freundin hat bei der Geburt in der 38. Woche nur 1800 Gramm gehabt und war 42 cm groß, ist dann auch gestorben... Die hatte Schwangerschaftsdiabetis und hat null aufgepasst und weiterhin gegessen was sie wollte. Ich will nicht dass mir das auch passiert.

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@Reggie80

Bei 1800 Gramm und 42 cm lag in der 38 Woche lag aber noch etwas anderes im argen. Was kann man natürlich nur spekulieren. So oder so ist es sehr traurig was deiner Freundin passiert ist.

Versuch dich nicht verrückt zu machen. Sprich mit deinem Frauenarzt über deine Angst und mach diese Toleranztest. Dann hast du Gewissheit.

Natürlich ist eine gesunde Ernährung auch ohne Diabetes immer sinnvoll :-)

Ich wünsch dir eine wundervolle Schwangerschaft!

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