Sind Katzen an Menschen oder nur an Orte gebunden?

17 Antworten

Katzen sind eher ortsgebunden, als an ihre Menschen.

Allerdings kommt es auch sehr darauf an, wie eine Katze gehalten wird. Je liebe- und verständnisvoller der Umgang mit der Katze ist, desto besser wird auch die Bindung an ihre Menschen sein.

Bei mir gibt es 2x Katzenfamilien: einmal Mami mit ihren 3 Söhnen, sowie ein zugelaufener Kater. Diese Katzen sind von klein an Freigänger und kommen und gehen, wie sie wollen, allerdings sind sie auch tagsüber oft im Haus und schlafen nachts auch da.

Dann gibt es noch ne Familie: Mami mit Sohn und Tochter, die sich nach jetzt 2 Jahren auch mal kurz in Haus getrauen, zum Fressen, aber ansonsten haben sie eine Hütte in meinem Hof, wo sie schlafen und meistens auch fressen.

Alle 8 Katzen begrüssen mich, wenn ich z.B. vom Einkaufen komme, oder meine 3 Draussenkatzen kommen, um gestreichelt zu werden, wenn ich aus dem Haus komme.

Ich hoffe sehr, dass alle 8 Katzen sich ans Haus gewöhnen, denn ich möchte nächstes Jahr in ein grösseres Haus umziehen und am liebsten würde ich alle Katzen mitnehmen.

Ob sie dann an den alten Ort zurückkommen, kann ich jetzt noch nicht sagen, denn das wäre schlecht für die Katzen, da ich in einer Ferienhaussiedlung lebe, wo im Winter nur etwa 3 Häuser bewohnt sind.

Zwar werden hier auch im Winter die Strassenkatzen mit Futter und allem nötigen versorgt, aber ob es meinen Katzen dann noch so gut geht, wie jetzt, habe ich doch Zweifel.

Das ist sicher von Katze zu Katze unterschiedlich. Unser Kater war seit seinem 1. Lebensjahr Freigänger und er kannte seine Umgebung wie "seine Westentasche". Er strolchte nachts herum und kam morgens früh wieder nach Hause, um zu fressen und zu schlafen. Wir waren immer der Meinung, dass er unsere Famlie über alles liebt, mehr als die Umgebung. Wir haben uns getäuscht. Als wir umzogen, hat er die neue Umgebung nicht verkraftet, durch den Stress wurde er Diabetiker und bekam dann durch sein schwaches Immunsystem noch einen Parasiten, der ihm so stark zugesetzt hat, dass er schließlich eingeschläfert werden musste. Vielleicht verhalten sich andere Katzen nicht so und akzeptieren ihre neue Umgebung und auch die dort lebenden Artgenossen.

ich denke, beides. manche Katze mehr in die eine Richtung, andere in die andere Richtung. Es scheint auch von der Rasse abzuhängen.

Ich habe zwei Thaikater, also Siam - alter Typ. Dieser Rasse sagt man nach, dass sie sehr menschenbezogen sind, und nach über 13 Jahren kann ich dies nur bestätigen. Die beiden sind Brüder und liegen entweder so zusammen geknuddelt, dass man oft nicht auf Anhieb sieht, wo der eine aufhört und der andere anfängt, oder sie hängen auf mir oder so zwischen meinem Mann und mir, dass kein  Blatt Papier dazwischen passt, manchmal sogar zu zweit.

Als wir vor 8 Jahren umgezogen sind, habe ich die 1. Nacht in der neuen Wohnung die Schlafzimmertür offen gelassen. So konnten sie jederzeit zu uns ins Bett gucken und schnuppern, ob wir auch noch da sind. Nachdem sie diese Sicherheit hatten, haben sie sich trotz der vielen neuen Gerüche sehr schnell eingelebt.

Als bei uns im Haus neue Nachbarn eingezogen sind, die vorher auch schon im gleichen Dorf auf einem Hof gelebt haben, ist eine von zwei Katze immer wieder zu dem Hof zurück und ist dann auch dort als "Draußenkatze" geblieben.

Als die Nachbarn nach ca. 2 Jahren in ein eigenes Haus gezogen sind, haben sie die andere Katze auch bei uns gelassen und sie lebt jetzt draußen wird aber immer brav gefüttert und gestreichelt, also ich denke es gibt solche und solche.

Also ich denke schon das Katzen auch Menschenbezogen sein können.

Mein Kater will zb immer bei mir sein, er läuft mir immer sofort hinterher wenn ich aufstehe. Wenn ich ins Bett gehe, kommt er gleich dazu und legt sich neben mich. Es ist extrem selten dass er das mal nicht macht.

Wenn ich in einem anderen Raum bin und die Tür geschlossen ist dann kratzt er wie wild daran. Wenn ich die Tür dann öffne kommt er gleich angeschmust und ich muss ihn streicheln.

Ich glaube schon dass er mich vermisst wenn ich nicht da bin.

Als ich im Urlaub war und meine Mutter ihn gefüttert hat, da war er nicht annähernd so anhänglich und er kennt meine Mutter auch ganz gut also sie ist nicht fremd für ihn.

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