Sind intelligentere Menschen unglücklicher?

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22 Antworten

interessante frage und spontan fällt mir daein spruch zu ein:

  • "das glück liegt im kleinen"

ich will gar nicht von intelligenteren menschen sprechen. ich vermute mehr, dass gebildetere menschen glück anders definieren....... ich denke, dass menschen die geerdeter im leben stehe,n zuftriedener sind. alle anderen haben sich arrangiert oder sind eben unglücklicher....

und goeth sagte:

"willst du immer weiter schweifen? sieh, das Gute liegt so nah. lerne nur das glück ergreifen: Denn das glück ist immer da.

was die krankheit depression betrifft, geht die m.e. nach durch alle bevölkerungsschichten...

also ich würde sagen es kommt ganz draufan :) also ich bin hochbegabt und mache mir seeeehr viele gedanken über sachen die andere einfach als selbstverständlich ansehen aber ich hinterfrage vieles ABER ich bin nicht depressiver ... ich stelle halt einfach sachen fest die andere übersehen aber dafür bin ich oft sehr vertieft und abgelenkt also ich denke es kommt auf jede person an wie sie damit zurecht kommt :)

Umso höher der IQ bzw die Intelligenz eines Menschens ist, umso mehr Gedanken macht er sich um sich und seine Umwelt. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass man unglücklicher wird, aber intelligentere Menschen entwickeln oft mehr Ängste als andere.

Ja. Meine Meinung: Intelligentere Menschen sind im Durchschnitt unglücklicher.

Ich denke, dass intelligentere Menschen, wie immer man solche auch klassifiziert bekommt, sich mehr Gedanken als weniger intelligente machen. Daher denken sie auch über die Grenzfälle mehr nach. Sie befinden sich ständig im Konjunktiv. "Was wäre wenn dies und das so und so wäre...?" Alle Möglichkeiten ähnlich wie beim Schach werden ununterbrochen in Betracht gezogen. So etwas macht nicht gerade glücklich, weil viele unbekannte Dinge im Spiel sind.

Nicht grundlos lautet einer der ältesten Sprüche, die es gibt: "Selig sind die geistig Armen !"

The FIXX - "The Fool"

Es ist oft so, dass Menschen die viel nachdenken, unglücklicher sind. Weil sie immer weiter denken und sich Gedanken über so viele Dinge und Konsequenzen machen. Da kommt man weniger dazu den Moment zu genießen!

Ganz genau so ist es... DH !!

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Ich drücke das mal anders aus.....: "Doof lebt es sich oft erheblich unbeschwerter"....

Menschen die eher einfach gestrickt sind machen sich um vieles einfach keinen Kopf, das Weltgeschehen oder gesellschaftliche Probleme rauscht einfach an ihnen vorbei und sie kümmern sich ausschließlich um das für sie naheliegenste ( futtern, fi..en, fernsehen...), planen maximal bis zwei Wochen im voraus und setzen sich mit Ereignissen außerhalb des Familien/ Freundeskreises überhaupt nicht auseinander.

So jemand schläft manchmal wohl erheblich ruhiger als jemand, der sich mit komplexeren Problemen und Zusammenhängen beschäftigt die ihn selbst vielleicht gar nicht unmittelbar betreffen oder der vielleicht für seine Nachkommen konkret in die Zukunft plant.

Warum sollten sie unglücklicher sein ?

Immerhin können sie doch ihre Intelligenz nutzen und einsetzen - um z.B. mit depressiven Verstimmungen besser fertig zu werden - oder um gar nicht erst in eine Depression hinein zu schlittern.

Das hat m.E. weniger mit Intelligenz zu tun - sondern eher mit einer positiven oder negativen Einstellung zum Leben, mit destruktiven Glaubenssätzen etc.

Alles Gute v!

Also ich denke, dass weniger intelligentere Menschen sich auch weniger Sorgen machen. Bei mir ist es z.B. häufig so, dass ich nicht schlafen kann, wenn ich müde bin, sondern häufig bis zur (meiner Meinung nach) "maximalen Ermüdung" denke und dann in den schlaf kippe. Auch mache ich mir einfach über viele Sachen viel zu viele Sorgen, da ich eben die Konsequenzen kenne. Klar sag ich manchmal auch einfach "schei* drauf, dass mach ich jetzt einfach" aber trzdm bleiben diese Hintergedanken immer im Kopf.

Klar macht mich das nicht großartig Trauriger, aber ich denke es gibt auch Leute, die dann eben viel depressiver und trauriger über die Dinge nachdenken.

Bei mir ist genau das gleiche

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Das ist so eine Redewendung, das der unwissende glücklicher ist, weil er vieles nicht weiß und sich darum auch keine Sorgen macht, ist einfach unbekümmerter. Hochintelligente denken viel zu viel, die anderen handeln intuitiv und können ihr Glück vielleicht eher finden.

Ich würde sagen, intelligentere Menschen denken mehr nach und finden deshalb auch viel mehr negative Eigenschaften (an was auch immer)

Stimmt es das intelligentere Menschen oft depressiver sind als die anderen? Wenn das stimmt warum ist das so?


weil sie die wahrheit erkennen?

Tja, wer schon mal den Film Matrix gesehen hat, der kennt das vielleicht, dass die "Realität" doch viel depressiver ist, als man denkt.

Es gibt tatsächlich Beobachtungen, dass rational-denkende oder hochbegabte Menschen öfters Depressionen und Probleme im Leben haben.

Zwar können sie besser Probleme lösen oder kompliziertere Lösungswege finden, werden aber sehr schnell von "nicht-rational-denkenden" Menschen (von außen) unterdrückt.

Wenn man sich die z.B. intolerante Gesellschaft anschaut, ist das auch kein Wunder, wenn "anders-oder-merkwürdig"-denkende Menschen schnell Burn-Outs bekommen.

m.f.G.

Möglicherweise hast Du recht, dass intelligente Menschen i. d. R. unglücklicher sind als schwachsinnige Menschen.

Das liegt daran, dass Letztgenannte ein eingeschränktes Bewusstsein und eine verminderte Denkfähigkeit haben und vieles Traurige, Leid und Elend auf dieser Welt gar nicht erfassen können. Sie erleben meist den Moment und sind glücklich dabei, während andere Menschen für sie sorgen.

Dagegen sind Menschen mit sensibler Denkfähigkeit oft Sorgen und mit Alltagsproblemen oder größeren Problemen belastet, für die sie die Verantwortung tragen, was nicht immer zur Zufriedenheit und zum Glücklichsein beiträgt.

Nein ... Depression und depressives Verhalten haben rein gar nichts mit der Intelligenz"Leistung" eines Menschen zu tun ...;-)

Wer mehr weiß, denkt, analysiert eventuell mehr als einer seiner Mitmenschen, aber wird durch diese Intelligenz"Leistung" nicht depressiv. Denn wer mehr weiß, der erkennt mit Sicherheit auch viele Zusammenhänge rascher, aber er weiß auch wie er damit umgehen kann und muss.

Und eine "echte" Depression ist eine Krankheit, welche - ganz grob gesprochen durch bestimmte Lebensumstände, und durch die chemischen Vorgänge, welche im Körper passieren, ausgelöst werden oder bedingt sein kann...

Ein depressives Verhalten ist keine Krankheit und es wird ebenfalls durch Lebensumstände und chemische Vorgänge (genetische Veranlagung) ausgelöst ...

In beiden Fällen ist die Intelligenz des Betroffenen unerheblich ...

Es kommt ganz darauf an, wie ein Mensch - egal ob mehr oder weniger intelligent - seine Fähigkeiten und Begabungen zu nutzen versteht ...

Eine Antwort wäre, dass intelligentere Menschen mehr sehen und verstehen, weswegen ihnen auch schneller Fehler oder Anormalitäten auffallen... Sowas kann schon depressiv machen...

ich finde, wenn dann ist es so, weil die weniger intelligenten ihre probleme nicht wahrnehmen oder verdrängen.

Nicht unbedingt. Sie sind sich nur schneller ihrer Mängel bewusst.

Weil sie wissen, dass das Leben ungerecht ist.

Intelligenz kann nicht gemessen werden.

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