Sind Inkassogebühren zulässig trotz ausschließlicher Zahlungsaufforderung per email mit zunächst völlig falschen Beträgen?

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5 Antworten

Setzen wir doch mal ganz am Anfang an.

Hallo, ich habe offenbar bei einem Online-Unternehmen bei dem ich nur ein ebook erwerben wollte ohne es mitzubekommen eine monatliche Videoserie bestellt

Du wolltest ein eBook kaufen und hast ein Abo über eine Videoserie abgeschlossen?

Daran stört mich zweierlei: Ebook/Videoserie? Einzelkauf/Abo?

Bist du hier vielleicht über eine Abofalle gestolpert? War wirklich klar erkennbar, dass du ein Abo abschließt? Im Kleingedruckten bzw. den AGB darf das nicht stehen. Das muss klar erkennbar beim preis und auf dem Button stehen. War wirklich klar erkennbar, dass man dir irgendwas mit Videos verkauft und nicht nur das eBook?

Wenn du jetzt antwortest, dass das alles nirgendwo stand, dann würde ich anders vorgehen, als hier empfohlen wurde. Dann würde ich quasi dem Inkasso die Pistole auf die Brust setzen. Nach dem Motto "So, liebes Inkasso. Ich habe mich zwischenzeitlich informiert. Ihre Mandantin betreibt gewerblichen Betrug. Sie werden mir unverzüglich das von mir bezahlte Geld zurück überweisen. Es gab nie einen Abovertrag über irgendeine Videoserie. Dieser wurde mir in betrügerischer Absicht untergeschoben. Der Versuch, die Kündigung zu verweigern, ist ebenfalls gewerblicher Betrug. Ihre Mandantin hat 14 Tage Zeit. Bei Weigerung werde ich zur Polizei gehen und Anzeige gegen ihre Mandantin und gegen ihr Haus wegen Beihilfe und Nötigung erstatten."

Ob du das Geld zurück bekommst, fraglich. Aber da sind genug Signalwörter drin. Im Regelfall wissen die Inkassos, dass ihre Mandanten Schmuh treiben und wenn sie auf jemanden stoßen, der sich wehrt, verschwinden sie ganz schnell wieder.

Könnte es sein dass sich die zahlung auf die beträge bezieht die du rückbuchen hast lassen? Zu dem inkassobrief. Du hast die zahlung geleistet, in dieser zeit war der brief schon unterwegs. Und hat sich überschnitten. Aud dem brief müsste eine Nummer stehen. Ruf doch da mal an. Die helfen dir weiter

Ruf doch da mal an. Die helfen dir weiter

Inwiefern soll denn ein Inkassobüro weiterhelfen? Die haben nur ein Interesse: Geld verdienen.

Dein Rat ist daher mindestens naiv, wenn nicht sogar blödsinnig

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Ich würde die Gebühren des Inkassos schriftlich zurückweisen mit Verweis auf die bereits bezahlte Hauptforderung. Ist meist ein automatisierter Prozess.

Die Gebühren sind in der Form nicht durchsetzbar und werden auch nicht explizit eingeklagt.

ich würde noch die kosten für den lastschriftstorno sowie gerundet 5 eur mahnkosten begleichen.natürlich zweckgebunden (Mahngebühren plus rls kosten) zahlung direkt an den gl.

rechne mental trotzdem mit weiteren briefen des Inkassobüros.

Die Forderung ist mit dem Zahlungsausgleich vom 26.09.2016 beglichen. Die Forderung des Inkassounternehmens vom 27.09.2016  ist somit gegenstandslos. Senden Sie dem Inkassounternehmen einen Zahlungsbeleg.

einen beleg ans Inkasso zu schicken ist nicht sinnvoll denn dadurch verlägert sich die Prozedur nur.

außerdem werden die vom ag ohnehin informiert

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