Sind Informationen von Medien aus der Welt überhaupt wichtig, für ein zufriedenes harmonisches Leben?

...komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Nein, man kann den Kopf nicht in den Sand stecken und sich vor allem Bösen verschließen!!!

Gerade heutzutage, wo es dermaßen viele Negativschlagzeilen gibt, wo immer wieder über Anschläge auf der Welt berichtet werden usw., ist es doch besser, informiert zu sein.

Wie soll man denn damit umgehen, wenn urplötzlich in seiner Nähe etwas ganz Schreckliches passiert? Man kann sich doch nicht in Watte einpacken, in der Wohnung einigeln und wie die drei Affen nichts hören, nichts sehen, nichts sagen!!!

Ja, wirklich wichtig ist nur das völlig neutrale, durch keinerlei Sachkenntnis getrübte Geplapper in den sozialen Medien, also z. B., auf welcher Seite der Toilettentür man gerade steht. 

Das sind die Dinge, die die Welt zwar überhaupt nicht interessieren, die aber trotzdem verbreitet werden. 

Nein, man muss sich informieren. Das Problem ist der "information-overkill". Es gibt einfach Zugang zu einer Unmenge an Medien und der Mensch ist halt so gestrickt, dass er Fakten gerne beiseite lässt und sich lieber auf die Aussagen anderer verlässt oder einfach nachplappert, was andere sagen, z. B. das Märchen von der Lügenpresse. 

Irgendjemand hat den Begriff erfunden, ins Internet eingestellt, aber nie definiert (also überprüfbare, auf der ganzen Welt gleiche Fakten genannt), wie sich die angeblichen Lügen als solche verifizieren lassen; falls ich überhaupt eine Lüge "verifizieren" kann. 

Presseerzeugnisse gaben immer schon die grobe Richtung des Inhabers, der Verlegers oder eine Gruppe von Leuten vor. Daher ist es Pflicht, sich aus vielen verschiedenen Quellen zu informieren, um sich dann sein eigenes Bild zu machen. 

Das ist aber unbequem, kostet Zeit - und manchmal Geld -, da ist Abschreiben doch einfacher. Dass das Verfahren funktioniert, sieht man ja schon hier bei GF und in noch schlimmerer Ausführung bei Youtube. 

Viele Antworten oder Angaben sind einfach falsch und wenn man dann korrigierend eingreifen will - und Belege dafür angibt -, wird man gleich angegiftet. Das zeigt eben, dass das Niveau sinkt und der "Bildungsbürger" vom Pöbel überrannt wird. 

Auch dass in Internetforen und sozialen Medien Fragen gestellt werden, deren Beantwortung bei den zuständigen Stellen schneller gegangen wäre, man sich aber lieber auf falsche Antworten aus dem Netz verlässt, zeigt doch, dass bei einigen Leuten die Synapsen mal neu verdrahtet werden müssten. 

Willst Du aber korrekte Infos, musst Du Nachrichten bei einer Presseagentur (bzw. mehreren) abonnieren. Die Agenturen schicken nämlich einfach nur die Meldung an ihre Abonnenten (Zeitungen, TV, Online-Medien) und dort wird in den Redaktionen entschieden, ob und wie aufbereitet die Nachricht gesendet oder eingestellt wird. OK, so ein Abo kostet Geld. 

Das war aber noch nie anders. Warum das plötzlich ein Problem sein soll, ist mir schleierhaft. Es macht halt Mühe, ja, aber nur wer sich selbst informiert, kann vergleichen - und selbst entscheiden. 

Hei, Formlos21, nehmen wir an, die Menschen hätten zu allen Zeiten darauf verzichtet, Neues zu erfahren - sie wüssten heute noch nicht, wie man eine Keule schwingt und Kain hätte den Abel nicht erschlagen (bzw.: wir wüssten es nicht).

Nein, die moderne Welt erwartet den mündigen Bürger, der sich informiert und sachgerecht entscheidet; das Gegenteil sind die Mitläufer in der Hammelherde, denen gegenüber Dämagogen alle Türen offenstehen. Grüße!

Dein Freund hat absolut recht!

Ob du nun weisst, wo und wie aus Leuten Hackfleisch gemacht wurde, sei es Terror, Krieg oder Verbechen bringt dir fuer dein Leben ueberhaupt nichts, im Gegenteil, es laesst dich glauben, dort draussen wimmelt es von Kriminellen, Terroristen und Wahnsinnigen.

Das erzeugt Unwohlsein, Angst und Depressionen. Denn die Welt ist ja nicht so, wie sie dir gezeigt wird, sondern es werden nur die negativen Dinge berichtet, damit ein Unfall-Hinsehreflex ausgeloest wird.

Du bist dann quasi fremdgesteuert und deine Emotionen fahren Achterbahn.

Natuerlich sind schlechte Nachrichten gute Nachrichten, dass wissen die Medienfritzen nur zu genau, dann verkauft sich einfach alles besser.

Die Menschen stieren in die Glotze und sind so nun zugaenglich auch fuer Werbebotschaften der Produzenten, die den ganzen Muell produzieren, den sie dann kaufen, unbewusst natuerlich. Sie erklaeren es sich dann irgendwie.

Beim Medienkonsum sei einfach kein Konsument mehr, sondern suche dir deine Dinge heraus, die dich interessieren, inspirieren und weiterbringen.

Lasse die ganze Gehirnwaesche beiseite, versuche es zumindest einmal, aber es ist leichter passiv zuzuschauen als aktiv auszuwaehlen, obwohl heute das um ein vielfaches leichter als noch vor 20 Jahren war.

Auf eine gewisse art schon.

Aber möchtest du von nix eine ahnung haben ?

Ausserdem heisst medienkonsum nur bedingt manipulation. Du hast das recht (und die pflicht ? :-)) zu hinterfragen. Und durchaus sachen wo anders nachzulesen und zu vergleichen.

Allerdings ist wie immer alles relativ. Lokalnachrichten aus wellington oder des moines interessieren mich auch herzlich wenig und eill ich nicht wissen.

Man kann das schon, nur wird man so schnell nichts mehr verstehen was um einen herum passiert, dann eintscheiden ander z.B über die Politik und man muss mit den folgen leben. Auserdem ist ein uniformierter mensch noch viel leichter zu manipulieren da er ja garkeine Chance hat sich eine eigene Meinung zu bilden. Klar, muss man nicht jede stunde die Tagesschau schauen (habe schon seit jahren garkeinen tv mehr weil da nur müll kommt) und man darf auch nicht alles für bare münze nehmen was in den medien ist, aber einen gewissen Überblick über das aktuelle Weltgeschehen sollte man schon haben :)

Was möchtest Du wissen?