Sind Hunde wie Kinder?

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14 Antworten

Man kann es in meinen Augen von dem Bedürfnissen her mit einem kleinen Kind vergleichen.

Natürlich bleibt der Hund immer Hund aber der Aufwand ist ähnlich.

Der Hund ist von dir abhängig und auf seinen Menschen angewiesen wie ein kleines Kind auf seine Eltern. Er braucht sehr viel Zeit mit seinen Menschen in der sich um ihn und seine Bedürfnisse gekümmert wird da er sie selber nicht erfüllen kann.

Der Unterschied ist halt da nur das der Hund sein ganzes Leben so bleibt, das Kind entwächst diesem Alter aber irgend wann. 

Ein wesentlicher Unterschied, ist vor Allem das Ziel der Erziehung.

Man versucht sein Kind grundsätzlich dahin zu erziehen, dass es möglich selbstständig wird. Und das nicht nur im Sinne von sich selbst ein Butterbrot schmieren, sondern es soll die Welt kritisch hinterfragen, eine eigene Meinung und ein persönliches Ziel bekommen und sich NICHT blind auf die Anweisungen und Vorstellungen anderer Menschen verlassen.   

Beim Hund ist es genau das Gegenteil: Im Prinzip muss der Hund in größtmöglicher Abhängigkeit zum Besitzer bleiben. Nur so kann man davon ausgehen, dass er auch tut, was man von ihm möchte und das auch bereitwillig tut. Ein Hund soll das Kommando des Herrchens nicht erst hinterfragen und eventuell anderer Meinung sein, sondern es umsetzen weil Herrchen das jetzt so möchte. Der Hund kann nicht selbst entscheiden ob es jetzt sinnvoll ist, über die Straße zu rennen weil da ein Kaninchen ist oder es lieber zu lassen weil Autos kommen könnten. Er weiß nur "Herrchen hat gesagt ich soll das nicht." Deswegen darf man ihm diese "Freiheit" auch zu seinem eigenen Wohl nicht zugestehen. 

Viowow 19.09.2016, 11:30

das ist aber nur zum teil richtig. ein hund soll auch nicht stumpf wie eine maschine agieren. er sollte auch eigene ideen einbringen dürfen oder anfragen, wenn er etwas möchte. es soll eine beziehung sein, nicht ein "tu was ich dir sage". auch bei hunden gibt es die laize-faire begleitung.

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skjonii 19.09.2016, 12:31
@Viowow

Natürlich soll er das dürfen, das steht ja auch gar nicht zur Debatte! Dass das überspitzt ist, dient ja nur der Verdeutlichung. Wie gesagt, es geht mir um das Ziel der Erziehung und das ist beim Hund eben genau nicht die Selbstständigkeit. 

Es geht nicht darum, den Hund totalitär und ohne Kompromisse zu drillen. Es geht darum, den Hund im Fall der Fälle absolut unter Kontrolle haben zu können. 

Seinem Kind setzt man auch Grenzen. Und zwar solange, bis es alt genug ist um seine eigenen Grenzen zu setzen.

Der Hund soll niemals seine Grenzen selbst setzen. Das bedeutet aber nicht, dass er sich nicht erstens innerhalb dieser Grenzen frei bewegen kann und zweitens diese Grenzen nicht auch gelockert oder erweitert werden können, wenn der Hund dementsprechend ausgebildet oder leichtführig ist. 

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Ein Hund ist nicht wie ein kleines Kind. Er braucht zwar ebenso feste Strukturen in der Erziehung...nur ist ein Hund im Alter von ca 2 Jahren erwachsen...und was bis anhin falsch gelaufen ist, kann man nur schwer korrigieren.

Man kann einem Tier nicht erklären, warum es etwas nicht tun darf...man kann es ihm nur beibringen, indem man mit ihm arbeitet... Einem Kind jedoch kann man alles erklären ( ab einem gewissen Alter ) und ihm auch die Folgen seines Handelns zeigen.

Nur in einem sind sich Hund und kleine Kinder ähnlich...man sollte sie nicht alleine lassen...sie sind auf uns angewiesen....die Hunde ihr ganzes Leben lang...die Kinder sind irgendwann selbstständig.

Ja ein Hund ist einem Kind ähnlich, nur ist die Pubertät wesentlich einfacher zu lenken und man lernt  konsequent zu handeln, als unnütz zu reden.

Der Hund wird aber nie so erwachsen, dass man ihn sich selber überlassen könnte. Er bleibt eben immer ein Wesen das Fürsorge täglich braucht.

Leider ist ein Hundeleben im Vergleich zum Kind viel zu kurz.

Das ist natürlich von Person zu Person unterschiedlich. Sicherlich gibt es genug Menschen, die ihren Hund wie ein Kind behandeln und auch so mit ihm reden. Wiederum andere behandeln Hunde und Kinder komplett anders. Das kann man wohl nicht verallgemeinern.

Du kannst einen erwachsenen Hund mit Kindern bis zu drei Jahren vergleichen.
Bis dahin ist das Lernen sehr ähnlich, die Auffassungsgabe, die Kommunikation...
Ab dann entwickelt sich ein Kind im besten Fall stetig weiter, der Hund bleibt auf der Stufe des Lernens stehen. er kann natürlich noch viel neues Lernen, aber das "wie" die Art des Lernens und Verstehens, ändert sich nicht mehr.
Leute, die Menschen über Tiere stellen und hier am lautesten "Nein" schrei(b)en, haben in den seltensten fällen das Lernschema eines Säugetieres begriffen(und nichts anderes ist der Mensch). Dieses Schema ist bei allen Säugetieren gleich:)

scharrvogel 20.09.2016, 07:23

nein du kannst einen erwachsenen hund nicht mit einem hilflosen kleinkind vergleichen. ein hund kann allein überleben, ein mensch kann es nicht mit 3 jahren schon garnicht.

das lernschema ist zu keiner zeit bei allen säugetieren gleich. troll woanders weiter.

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Viowow 20.09.2016, 08:16

ähm, doch?! sonst erkläre mir doch bitte, worin genau sich das lernschema unterscheidet?! kein hund ist heutzutage mehr allein überlebensfähig. er bleibt vielleicht noch ein paar wochen am leben, ein kind nur ein paar tage wenns ausgesetzt werden würde. aber amsonsten-> schwachsinn, was du da schreibst. und nenn mich nicht nochmal troll ,du depp;)

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In manchen Dingen sind Hunde und kleine Kinder sehr ähnlich, besonders die erste Zeit mit einem Welpen ist der Zeit mit einem Säugling recht ähnlich: beide können praktisch nur schlafen, essen, quäken und sind nicht so wirklich mobil, sie müssen gefüttert und saubergemacht werden. Selbst das der Geruchssinn bei beiden (besonders am Anfang) so wichtig ist ist gleich^^

Wenn dann der Welpe größer wird ist es ein wenig wie mit einem Kleinkind im "Staubsaugeralter": beide bewegen sich überraschend flink auf genau die Objekte zu die sie eigentlich nicht in den Mund nehmen / ankauen sollten, fangen an einen eigenen Willen auszudrücken und werden langsam suber bzw. stubenrein. Bei beiden ist oft das Erste richtige Wort das sie kennen "nein"...hören sie ja dauernd ;)

Danach werden die Unterschiede immer größer. Kinder fangen an Gründe zu verstehen warum sie etwas tun oder lassen sollen, Hunden kann man so etwas nicht erklären. Trotzdem bleiben ein paar grundsätzliche Dinge in der Erziehung die selben: Konsequenz und Lob bringen Kind wie Hund deutlich mehr als schimpfen, wenn mal "Hü" und mal "Hott" ist durchschauen beide sehr schnell das Spiel und tanzen Eltern oder Haltern auf der Nase herum.

Der ganz große Unterschied ist das ein Kind sich weiterentwickelt, der Hund aber in seinem Denken auf dem Niveau eines 2-3jährigen Kindes stehenbleibt.

ganz klar JA...wen auch mit kleinen unterschieden...erziehung funktioniert gleich...leitplanken setzen zwischen denen sich bewegt werden kann/darf u.dann aber auch konsequent sein (konsequent bedeutet immer gleich), ganz viel liebe, ruhe u.geduld...jedes lebewesen,egal ob kind oder hund ist einzigartig u.wen eine methode nicht funktioniert,muss mann flexibel genug sein einen andern weg zu gehn

das hat nix mit vermenschlichen zu tun,sondern alleine mit erziehung

Da gibts unterschiedliche Meinungen. Manche sehen da nur das Tuer, nicht mal ein besonders schätzenmswertes.

Andere haben ihren Hund sehr gern und sehen ihn wie ein weiteres Familienmitglied.

Insofern kann man schon sagen: wie ein Kind oder so.


vermenschlichen sollte man sie aber nicht. Und ganz gruselig finde ich diese Tusneldas, die meinen, ihr Chihuhua ist ihr Kind.. und nicht mal nen Hund können sie halbwegs erziehen oder korrekt behandeln (Hunde wollen z.B. raus. laufen, sich bewegen.. nicht Katzenklo und beim Shoppen in der tasche mitgeschleift werden)


Definitiv kann man eine Beziehung zu seinem Hund aufbauen, die der zu einem Kind auf jeden Fall gleich kommt. Genauso kann man mit einem Hund auch umgehen, wie mit einem Kind.

Wenn meiner mal wieder Unsinn macht und sich gar nicht mehr ausm Garten ins Haus bewegen will, nehm ich ihn auch schonmal kurzerhand auf den Arm und trag ihn rein, auch wenn der "kleine" mittlerweile seine paar Kilo wiegt ^^'
Das passt dem zwar nicht immer und er strampelt dann, weil er gerne weilter am Zaun schnüffeln will, aber darauf hab ich dann einfach keinen Bock mehr, wenns dunkel ist, weil der Gute auch ein Forscher - oder besser ein Lochsucher ist ^^

Hunde sind Tiere. Kinder sind Menschen. Tiere sind nicht wie Menschen. Hundehalter sind keine Tiereltern. Die Abrichtung eines Hundes ist nicht mit der Erziehung eines Kindes zu einem selbstbewussten, selbstbestimmten Menschen vergleichbar. 

LukaUndShiba 19.09.2016, 10:49

Menschen sind auch nur Tiere ~

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LukaUndShiba 19.09.2016, 10:57
@DinoSauriA1984

Dann bist du einer der Menschen der glaubt der Mensch wäre was besseres und was höheres.

Kann ich akzeptieren, sehe ich aber anders.

Wir haben die gleichen Vorfahren wie einige Affen die noch heut zu Tage leben.

Sag mir dann mal bitte wie aus einem Tier dann plötzlich ein nicht-Tier wird? 

Weil wir "klüger" sind? Weil wir unsere eigene Rasse und die Welt auf der wir leben zerstören? Weil wir das Leben fast aller anderen Tiere zerstören (Lebensraum Zerstörung, jagen bis zur Ausrottung usw.)?

Stimmt, eine Plage trifft auf den Menschen wohl eher zu :DD

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Viowow 19.09.2016, 11:31

Danke LukaUndShiba, du schreibst mir aus der Seele

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Einafets2808 19.09.2016, 12:50
@Viowow

Da hat wohl einer in Biologie nicht aufgepasst. Macht nichts 😂 Ich war immer in Geschichte und Mathe hinten dran.

Zur Aufklärung Menschen sind Säugetiere.

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DinoSauriA1984 19.09.2016, 20:25
@Einafets2808

Wenn ich mich entscheiden muss, einem Menschen oder einem Tier das Leben zu retten, werde ich mich für den Menschen entscheiden: immer!

Ein Tier kann ich kaufen, einen Menschen nicht!

Ein Tier, dass schwer krank ist, werde ich einschläfern lassen, einen Menschen nicht.

@LukaUndShiba: Welchem meiner vorgenannten Sätze könnt Ihr nicht zustimmen? Sind Eure Fragen damit beantwortet?

Mal abseits von irgendwelchen Ideologien: Wollt Ihr ernsthaft Hunde und Kinder gleichsetzen?

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Viowow 20.09.2016, 08:17

nein, mein hund steht über irgendwelchen fremden kindern. immer.

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Nein, Hunde dienen zwar häufig als Kinderersatz, es sind aber dennoch Tiere.

Sie haben ganz andere Bedürfnisse als ein Menschenkind. Die Verantwortung die man für ein Tier übernimmt gleicht oft der, die man für ein Kind hat, da beide (also Tier und Kind) ohne Unterstützung und Hilfe sehr bedürftig wären.

Viowow 19.09.2016, 12:04

komisch, beide sind den säugetieren zugehörig

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scharrvogel 20.09.2016, 07:21
@Viowow

richtig, säugetiere mit unterschiedlichen bedürfnissen. ein mensch ist hilflos, ein hund ist es nicht. es ist zu keiner zeit das gleiche.

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Viowow 20.09.2016, 08:19

😂ist ok, du komischer vogel. du hast deine ansicht ich meine(lustigerweise sogar wissenschaftlich und pädagogisch erforscht) aber das kann mit deinem allumfassemden wissen natürlich nicht mithalten

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Ein Kind groß zu ziehen bedarf viel mehr Mühe, Zeit und Anstrengung! Das kann man nicht mit der Erziehung eines Hundes vergleichen. Außerdem hat in meinen Augen ein Mensch einen höheren Wert als ein Hund.

Viowow 19.09.2016, 11:40

Kannst du das belegen? das es mehr mühe bedarf, ein kind großzuziehen? und was genau macht den menschen wertvoller als den hund? ein mensch ist ebenso ein säuger wie ein hund.

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Shimshon 04.10.2016, 08:51
@Viowow

Ja das können dir alle Eltern belegen, schon mal Nachts 4 mal aufgestanden um deinen Hund an deiner Titte nuckeln zu lassen? Musst du deinem Hund 6 mal am Tag die Windeln wechseln und den Arsch abwischen? Ich glaube kaum. Ein Kind braucht für alles wesentlich mehr Zeit, Anstrengung und Aufmerksamkeit.

Der Mensch ist im Bilde Gottes geschaffen, der Hund nicht.

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Achwasweissich 19.09.2016, 18:28

Bei mir steht es, wie bei veien anderen Hundehaltern etwas anders mit der Wertschätzung. Bei der Wahl "mein Hund" oder "irgendein fremder Mensch" hat der Mensch ein Problem. Nur wenn ich entscheiden muss ob ich einen fremden Hund oder einen fremden Menschen rette steht der Mensch oben. Obwohl der Hund vermutlich mehr Dankbarkeit zeigen würde ;)

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Ich kann ganz klar sehr viele Unterschiede zwischen einem kleinen Hund und einem kleinen Kind erkennen.

Wie kommst du auf den Unfug?

Viowow 19.09.2016, 12:04

warum unfug? der hund ist ein säugetier. der mensch ist ein säugetier... ein hundebaby ist auf seine eltern angewiesen, ein manschenbaby ist auf seine eltern angewiesen. das lernschema ist das selbe. beide machen auf sich aufmerksam wenn etwas nicht passt, als mama/papa/herrchen/frauchen muss man in den ersten jahren des kindes ebenso rätselraten wie bei dem hund. die unterschiede kommen erst, wenn das kind sich weiterentwickelt als der hund es je können wird. also etwa ab dem dritte lebensjahr des kindes.

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