Sind Hunde im Islam verboten (Warum)?

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6 Antworten

Es wird immer wieder behauptet, dass der Islam die Hundehaltung
verbietet - das tut er aber nicht. Man findet nirgends im Koran ein
Verbot der Hunde, eine Erklärung ihrer Unreinheit oder dass sie gar
ansteckend und krankheitsübertragend seien.

Im Gegenteil. Im Koran werden Hunde und ihre Halter nur positiv erwaehnt. Es wird sogar als richtig angesehen, das zu essen, was der gut trainierte Hund fängt und seinem Herrn als Speise bringt.....macht das Sinn, wenn sein Speichel angeblich als unrein betrachtet wird?

Du findest Stellen im Koran, in denen gute Gläubige mit ihren Hunden im Haus schlafen. Eine Stelle, wo beschrieben steht, Hunde gehören nicht ins
Haus, suchst du jedoch vergeblich. Hunde sind natürliche Begleiter der
Menschen. Dies ist auch im Koran nicht anders.

Die Vorurteile und die Ablehung gegen Hunde beruhen auf einigen
missverstandenen und falsch ausgelegten Hadithen (das sind die Aussagen
und Berichte des Propheten Mohammed innerhalb des Korans) und den daraus entstandenen Traditionen. Mohammed war übrigens Katzenliebhaber und wie viele Katzenliebhaber, hatte er scheinbar etwas gegen Hunde.

Viele Grüße

Daniela

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eggenberg1 04.10.2016, 22:25

ich kenne mich im koran  wirklich nicht aus- habe aber gehört ,  dass eben die engel nicht ins haus kommen, wenn  ein hund dort wohnt -ist  da auch  nicht verankert im koran ?

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dsupper 05.10.2016, 05:58
@eggenberg1

Auch dieser "Ausspruch" entstammt den Hadithen (Riyad-us-Salihien 18, Hadith 1686)

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dsupper 05.10.2016, 06:03
@dsupper

Das ist so ähnlich wie mit dem Verbot des Verzehrs von Schweinefleisch. Auch das entstand aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen - Schweinefleisch enthält (enthielt) Trychienen, in grauer Vorzeit eine tödliche Krankheit. Außerdem müssen Schweine (im Gegensatz zu Rindern) gefüttert werden und zwar mit Nahrung, die auch für den Menschen nutzbar wäre (Mais etc.). Völlig nachvollziehbar - und im Laufe der Jahrhunderte hat sich das so manifestiert, dass es natürlich nicht (mehr) hinterfragt wird.

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eggenberg1 05.10.2016, 15:59
@dsupper

da könnte man jetzt ne menge  zu den ländern sagen ,wo der islam  als  glaube gelebt wird .  in der bibel stehen auch viele ungereimtheiten,aber  viele christen   habe zumindet verstanden,  dass es  eben nicht alles so wörtlich gemeint  ist, was dort geschriebn steht ,bzw- anders interpretiert werden muß ,weil ie aussagen  aus einer ganz anderen zeit stammen .

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dsupper 05.10.2016, 16:28
@eggenberg1

Ja, ich glaube, das ist der springende Punkt: die Grundlagen der diversen Glaubensrichtungen liegen alle in grauester Vorzeit, viele 1000de Jahre zurück. Die Menschen damals hatten einen völlig anderen Wissensstand und das "Drumherum" war ein ganz anderes. Heute lassen sich viele Dinge naturwissenschaftlich erklären, das ganze Leben ist ein völlig anderes.

Leider haben es viele Kulturen nicht geschafft, sich von den Dogmen ihres Glaubens zu lösen, bzw. den Glauben in die heutige Zeit zu übertragen. Und die Bestimmungen eines Glaubens aus der "Steinzeit" kollidieren heftigst mit dem Leben der heutigen Zeit.

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Lichtdesislam 05.10.2016, 22:27

Wo bleiben denn die Qullen und Beweise. Außerdem wissen wir durch aussagen des Propheten Muhamad ﷺ das Hunde nicht in der Wohnuh bleiben dürfen. Das nächste mal nicht ohne Wissen reden, wenn du schon keine Muslima bist dann bitte auch nicht antworten, denn diese Frage ist speziell an Muslime gerichtet

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SibTiger 06.10.2016, 07:10
@Lichtdesislam

Außerdem wissen wir durch aussagen des Propheten Muhamad ﷺ das Hunde nicht in der Wohnuh bleiben dürfen.

Zirkellogik

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dsupper 06.10.2016, 11:59
@Lichtdesislam

GF ist eine völlig offene Frage-Antwort-Plattform, da bleibt es jedem selbst überlassen, ob er auf eine gestellte Frage antwortet oder nicht.

Es gibt keine Fragen nur für einen speziellen "Kreis"

Und ja, richtig, der Prophet Mohammed hat das gesagt, weil es so seine Vorstellung und/oder Auslegung war - und er war eben Katzenliebhaber.

In der heiligen Schrift als solcher steht darüber aber nichts drin!

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cocie14 23.01.2017, 18:34

leute...im koran steht selbst das nicht aes übertragbar auf die heutige zeit ist❤g

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Man darf sie halt nicht im Haushalt halten. An sich verboten sind sie nicht.

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Sie sind unrein als Wachhund aber darfst du sie haben

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Wenn sie eine Hunde Hütte oder eine Scheune haben ja :)

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Ja aber nur als Haustiere, weil sie unrein sind.

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hunde sind  ur in der  wohung  verboten--weil sie als unrein gelten ..katzen  dagegen  dürfen in der wohung gehalten werden --versteh einer   warum  da ein unterschied gemacht wird . wenn ein hund im haus ist, kommen die  engel nicht mehr ins haus   -

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dsupper 04.10.2016, 22:17

Ist doch ziemlich einfach: Mohammed, der diese Hatiden (das sind die Ausführungen und Erklärungen zum Koran) verfasst hat, war Katzenfan und konnte Hunde nicht leiden.

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eggenberg1 04.10.2016, 22:22
@dsupper

er  mochte auch nur kleine mädchen und keine  erw. frauen  :-)

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SibTiger 04.10.2016, 22:58
@dsupper

 Mohammed, der diese Hatiden (das sind die Ausführungen und Erklärungen zum Koran) verfasst hat,

Was glaubst Du denn, wer den Koran verfasst hat?

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SibTiger 05.10.2016, 16:07
@eggenberg1

Ein zwielichtiger "Gesell", der sich für einen Propheten ausgab.

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dsupper 05.10.2016, 16:35
@SibTiger

Nein, nein, so einfach ist das nicht.

Bedenke: Mohammed konnte weder lesen noch schreiben. Der Koran, also die Grundzüge des islamischen Glaubens, wurde ihm vom Erzengel Gabriel (ja, richtig, der gleiche, der sich auch in der Bibel wiederfindet) offenbart.

Mohammend konnte sie also nur wörtlich, aus dem Gedächtnis heraus, wiedergeben. Und er hat diese Glaubensgrundzüge eben mit seinen höchsteigenen Erklärungen und Ausführungen versehen (damit die Menschen es besser verstehen).

Solche Erklärungen und Ausführungen bergen immer auch die Gefahr eines subjektiven Einflusses. Und das alles wurde lange Zeit nur wörtlich überliefert. Wörtliche Überlieferungen aber bergen immer auch die große Gefahr einer "Verfälschung". Aufgeschrieben wurde der Koran erst Jahrhunderte später.

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SibTiger 05.10.2016, 19:47
@dsupper

Du glaubst doch hoffentlich nicht ernsthaft, dass jemals einem Menschen etwas von einem Engel offenbart wurde. 

Im übrigen hat der "Prophet", sofern es ihn überhaupt gegeben hat, den Koran sicher nicht allein verfasst, sondern hatte Hilfe, etwa durch seinen Kumpan "al-Harith ibn Kalada", der in Persien griechische Medizin studiert hat.  

Ich selbst halte den Propheten eher für einen Psychopathen.


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eggenberg1 05.10.2016, 20:01
@SibTiger

nöö nöö ich glaube auch nicht an engel und   und  bin  ganz deiner meinung .

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eggenberg1 05.10.2016, 20:03
@dsupper

islam und  christentum  haben ja auch gemeinsame  wurzeln. leide r habe ich zu wenig  ahnung ,aber ich meine mal gelesen zu habe,  dass beide glaubensrichtungen  auch hätten  ein  glaube sein können so ähnlich - waren sie sich  zu beginn !

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dsupper 06.10.2016, 12:02
@eggenberg1

Ja, das ist wohl wahr. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele Querbezüge zwischen dem Christentum und dem Islam bestehen - gut nur, dass der christliche Glaube mittlerweile eher "Privatsache" ist und nicht das ganze Leben mit altertümlichen und längst überholten Bestimmungen und Dogmen bestimmt.

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