Sind heutige Religionsformen eine Erfindung um den Menschen in verschiedene Gruppen zu spalten?

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10 Antworten

Grundlagen von Religionen mögen inspiriert sein, bei einigen davon ist es vielleicht tatsächlich so und ich glaube daran, dass es so ist, aber bei dem, was zum Teil später daraus wurde kann man zumindest einen Teil der Anzahl der Religionen durchaus als ein politisches Mittel sehen.

Verschiedene Glaubensansichten gibt es unter den Menschen so oder so. Religionen sind jedoch dazu da, um Menschen gleichen Glaubens zu vereinen und dadurch in deren Sichtweise einander zu stärken. Manchmal wird dies leider auch dazu verwendet, nicht nur in Hinsicht auf den Glauben zu stärken, sondern in der Macht der Masse mit einer anderen Gemeinschaft zu messen, wobei es dann in den meisten Fällen alles andere als friedlich zuging.

Wenn etwas negatives im Namen eines Gottes, zumindest bin ich mir da in Bezug auf den Gott der Bibel äußerst sicher, durch Menschen durchgeführt werden sollte oder durchgeführt wurde, war, dies "im Namen Gottes" zu tun, nur ein Vorwand und eigentlich mit dem, was an christlicher Lehre und dem christlichen Vorbild in der Bibel enthalten ist, unvereinbar. Das macht deutlich, dass, etwas negatives im Namen Gottes zu tun, nur ein Vorwand, aber niemals ein Grund sein kann. Die eigentlichen Gründe waren dabei immer die Gier nach Geld, Macht, Land, Rohstoffen und/oder dergleichen. Da man aber aus solch egoistischen Gründen wohl kaum genug Anhänger bekommen hätte, damit diese einen Krieg für die Interessen von wenigen oder einzelnen führen, nahm man zum Vorwand, dass eine solche Handlung im Namen Gottes geschehen würde.

Aus eben diesem Grund funktionierte dies nur so lange, wie kaum jemand die Bibel lesen konnte, entweder weil sie einfach nur dem Klerus zugänglich war, weil die einzigen irgendwie verfügbaren Übersetzungen in Latein waren, oder weil selbst eine Zeit lang nach der Übersetzung Martin Luthers und der ersten Massenproduktion der Bibel durch Johannes Gutenberg. 

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JTKirk2000 17.12.2016, 18:51

Vielen Dank für das Sternchen. :)

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Was ich an der Frage nicht verstehe ist das "heutige". Religionen waren schon immer Regelwerke der Machtausübung und Instrumente der Gruppenbildung. Wer innerhalb der Gruppe ist und sich an die Regeln hält hat einen Vorteil durch den Support der Gruppe.

Wer außerhalb der Gruppe steht wird selten ignoriert, meistens wird er mit irgend was gestraft, verfolgt, bedroht. Um ihn Teil der Gruppe zu machen oder seine anderen Ideen auszurotten. Das spaltete vor 2000 Jahren genauso wie heute.

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Ich kann nur für das Christentum sprechen.

Ja, es spaltet die Menschen. Es spaltet sogar Familien.

Das liegt aber nicht daran, dass der Glaube an Gott schlecht wäre, sondern daran, dass manche Menschen leider nichts mit dem Evangelium anfangen können oder wollen.

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Ich würde eher sagen eine Erfindung, um einerseits Macht zu legitimieren und damit ausüben zu können und andererseits, um sich Dinge erklären zu können, für die die Menschen mangels Wissen bis dahin noch keine Erklärung hatten.

Einer erfindet eine höhere Macht, macht sich selbst sogleich zum Sprachrohr und damit zur Autorität. Je mehr folgen, desto mächtiger der Apparat, der entsteht. Und da die Idee eben mehrere hatten, haben sich verschiedene Religionen entwickelt. 

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Vorweg ich bin agnostiker :D

Ich würde eher sagen dass heutige Religionen dieselben wie von damals geblieben sind, um Menschen Hoffnung zu geben die sie sonst nirgendwo hergekommen oder in dieser sogar ihr Vorbild sehen können, meiner Mutter z.b hat es unglaublich viel geholfen und hat sogar Ärzte vom Hocker gehauen allein durch ihren Glauben da dieser sie sehr weit gebracht hat :)

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Aus Deiner Frage ergibt sich eine weitere Frage:

Wer sollte dies denn erfunden haben?

Wenn Du – religiös motiviert – auf den Satan anspielst, dann könnte man es so nennen. Wobei sich dann wieder die nächste Frage ergibt:

War das geplant oder ergab es sich erst aus der Manipulation und der Interaktion der Menschen?

Das eigentliche Problem mit den Religionen ist – wie Sakeo das schon richtig benannt hat –, dass sie zu einem guten Zweck von guten Menschen etabliert wurden, um für andere Menschen etwas Gutes zu bewirken.

Leider tendiert der Mensch – unter Satans Einfluss – immer dazu, eine gute Sache in eine tödliche Sache zu verkehren.

Somit könnte man entgegnen, dass die Religionen selbst nicht erfunden wurden, um die Menschheit zu spalten, sondern um sie zu einen, indem sie Hoffnung vermitteln soll. Doch durch die negativen Kräfte dieser Existenz wurde aus einer guten Sache eben ein richtig übler Schisselameng.

Es bleibt ein ständiger Kampf Gut gegen Böse: ein Guter bringt neue Hoffnung in die Welt und der Böse verdreht sie solange, bis aus Hoffnung Hass wird.

Was bleibt ist, jeden Tag an der Hoffnung festzuhalten und sie herum zu reichen, in der Hoffnung, dass die Hoffnung irgendwann in der Welt mal größer sein wird, als der Hass.

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Ich schließe mich Sakeo an. Religionen sind eigentlich dazu gedacht Menschen Hoffnung machen und gibt manchen die Antwort auf die Frage des Sinn des Lebens.
Eigentlich sollen sie auch Gemeinschaft symbolisieren, aber ich finde die Religionen von oben betrachtet machen meist das Gegenteil, zu mindest die Menschen die hinter der Religion stehen und herausstechen.

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Bestimmt nicht. Das schaffen menschen auch ohne religion. Siehe dazu Fremdenhass rassismus arm und reich schön und hässlich und ewig lang so weiter...

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Genau. Die heutigen "Menschenspalter" erfinden ständig neue Religionen.
Besonders daran beteiligt sind die Politiker - natürlich von der CDU.
Ach Quatsch - die wollen ja nur eine "Gruppe" - aber egal, man wird schon was finden, was man denen anlasten kann.


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........ und wozu sollte das gut sein. Die Sprache tut das doch schon.

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