Sind heftige Nebenwirkungen beim Wechsel von Antidepressiva normal?

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3 Antworten

die nebenwirkungen beim wechsel von antidepressiva sind ein klassiker. dies hat damit zu tun, dass das gehrin erst einen spiegel aufbauen muss bis diese medikamente wirken. somit wirkt das neue medikament noch nicht und die absetzsyptome des alten medikamentes treten auf. zu den absetzsymptomen gehören:

-  Orthostatische Störungen (Kreislaufbeschwerden), Schwindel und
Gleichgewichtsstörungen bei Kopfbewegungen wie Drehen des Kopfes oder
horizontale Bewegungen der Augen (Blick nach links oder rechts)

- Empfindungsstörungen wie Schwindel, Höhenangst
und Empfindungen, die an leichte Stromschläge erinnern und meist
ausgehend von der Mitte des Körpers in die Extremitäten ausstrahlen oder
auch am ganzen Körper auftreten („Brain zaps“)

- Tinnitus

- Motorische Störungen (Zucken, Tics) und Schwierigkeiten bei alltäglichen Bewegungen (aufstehen, gehen)

- Schlafstörungen, lebhafte Träume, Müdigkeit, Tagschläfrigkeit (das Gefühl, plötzlich einzuschlafen)

- Verdauungsstörungen (Durchfall, Verstopfung)

- körperliches Unwohlsein (Kopfweh, verstopfte Nase, Abgeschlagenheit, Knochen- und Gelenksschmerzen, fieberartige
Zustände)

- Stimmungsschwankungen

- Muskelkrämpfe

- Zittern

- aggressives Verhalten

- Manie oder Depression

- Post-SSRI-bedingte sexuelle Dysfunktion

bis das neue medikament anschlägt kann es einige wochen dauern.

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Antidepressiva ist oft nicht einfach so mackellos und gut. Es hilft zwar schon mehr oder weniger, aber diese Nebenwirkungen haben die meisten. Vielleicht ist es aber in diesem Fall wirklich nur eine Angewohnheitssache.

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Welsche Tabletten hatt sie genommen und welsche hatt sie bekommen

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