Sind haltungsskosten für ein kleineres Pferde billiger?

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9 Antworten

Nicht unbedingt.

In gewissen Punkten sind kleinere Pferde bzw. Ponys etwa günstiger. Aber auch nicht in allem. Wenn der Gaul mal in die Klinik muss, dann wird es im allgemeinen teuer, ob klein oder groß spielt da keine wirkliche Rolle.

Zum Beispiel bei der Versicherung sind Ponys und Kleinpferde meist ein bisschen günstiger als Großpferde. Das kommt aber auch immer darauf an, bei welcher Versicherung man ist und was alles mit dabei ist.

Für Stall- bzw. Boxenmiete zahlt man meistens gleich viel, zumindest gibt es keine riesigen Unterschiede. Bei mir am Stall zahle ich für eine etwas kleinere Außenbox für meinen Isi 200€ (Vollpension), für die größere Innenbox für meinen "Großen" 250€ (auch Vollpension). Also kein großer Unterschied. Und hat mit der Größe im Grunde auch nicht viel zu tun... ich könnte meinen Isi auch rein stellen, aber die steht lieber draußen.

Ein kleines Pferd braucht genauso oft den Tierarzt wie ein großes. Zumindest für die normalen Dinge wie Impfen, Wurmkuren, Zahnarzt etc. Verletzungen kann man natürlich nicht vorraussehen und planen.

Sattler brauchen kleine genauso wie große. Und ich wüsste nicht, warum ein Sattler bei einem kleinen Pferd weniger verlangen sollte... ist ja die gleiche Arbeit / der gleiche Aufwand.

Beim Futter ist ein kleines Pferd auch nicht unbedingt günstiger als ein großes. Kann man natürlich nicht pauschal sagen. Klar, dass ein Sportpferd mehr und anderes, evtl. auch teureres, Futter braucht als ein kleines Freizeitpony das ab und zu mal ins Gelände juckelt. Aber im Großen und Ganzen brauchen sie alle Heu, evtl. Stroh, Mineralfutter, evtl. Hafer oder Müsli, usw. Kostet alles gleich. Man muss ja keinen 3kg Eimer Mineralfutter für 100€ kaufen - finde ich ein bisschen übertrieben, der reicht ja max. 1 Monat.... Aber gut, wer sich das ständig leisten kann und will, den werde ich nicht davon abhalten.

Hufschmied oder Hufbearbeiter braucht auch ein kleines genauso oft wie ein großes. Da kann es aber auch sein, dass es ein bisschen günstiger ist. Aber das variiert immer stark. Je nachdem ob Barhuf, 2x Eisen oder 4x Eisen usw. und natürlich kommt es auch auf den Hufschmied bzw. Hufbearbeiter an.

Also wie hier einiges aufgelistet.... ein kleines Pferd ist nicht wirklich günstiger als ein großes. Vielleicht kann man sich im Monat 100€ sparen, wenn überhaupt. Aber wenn man bei allem immer nur nach dem Geld geht, dann sollte man davor überlegen ob man sich das Pferd überhaupt leisten kann.

Ach und übrigens... ich habe schon häufiger gesehen, dass ganz nett ausgebildete Reitponys an die 30.000€ kosten. Da sind Großpferde teilweise um einiges günstiger.

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Jein wenn du deinen eigenen Stall Hast ist das kleinere etwas günstiger weil du nicht ganz so viel heu, Kraftfutter etc brauchst das macht ich schätze mal grob 50€ weniger aus

Aber Tierarzt, Hufschmied, Sattler bleibt alles beim alten wenn die in einem Pensionsstall stehst kommt es eigentlich auf das gleiche raus weil du schließlich für die boxenmiete im Normalfall immer gleich viel bezahlst.

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Nein, im allgemeinen zahlt man für alles außer Futter den gleichen Preis, aber auch beim Futter zahlt man nur geringfügig weniger.

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Die Bedürfnisse sind etwa gleich, bisschen weniger Futter, aber Unterbringung, Hufschmied  und Tierarztkosten sind die gleichen.

Da kommt es rein auf die Art der Haltung an. Gerade Ponies stellen teilweise hohe Ansprüche ans Futtermanagement.

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Ich habe das Glück, das ich mlt meinem Shetty an einem Offenstall stehe, wo ich gegen 3x wöchentlich mithilfe, apäppeln, misten... umsonst stehen kann und nur das Raufutter/Mineralfutter und Hufschmied bezahlen muss. Gerade bei Shettys geht das gesparte Geld sofort in die Ausrüstung, die dann dementsprechend teurer ist.
Also, grundsätzlich nein ;)

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Ob klein oder groß, das Pferd braucht einen Stall, Auslauf, gutes Futter, tierärztliche Versorung und einen guten Hufschmied. Das alles kostet. Mein Pferd hat mich seinerzeit 450 Euro monatlich gekostet. Ich persönlich rate immer zu einer Reitbeteiligung; das ist finanziell zu verkraften und wenn dann irgendwann die Zeit zum reiten fehlt, dann kündigt man diese Reitbeteiligung.

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trabifan28 18.09.2016, 17:19

Und wieso hast du dann ein eigenes Pferd, wenn eine RB doch so viel praktischer ist, weil man kann sie ja einfach so wenn man keine Lust mehr hat kündigen?

Wenn man sich das mit einem eigenen Pferd vorher gut überlegt, was man hoffentlich auch macht, denn es handelt sich ja immerhin um ein Lebewesen, und man es sich leisten kann, wieso nicht.

Ich persönlich würde lieber mit dem Reiten aufhören, als eine RB zu nehmen. Bin mit eigenen Pferden aufgewachsen und könnte mir das nie vorstellen. Würde es auch nicht wollen. Da steht man doch immer unter der Fuchtel der Besitzerin. Auch wenn sie nett ist und eigentlich alles passt, aber irgendwas gibt es immer das einem dann doch nicht so zusagt.

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BarbaraAndree 18.09.2016, 17:37
@trabifan28

Ich hatte über 10 Jahre mein eigenes Pferd, was allerdings eingeschläfert werden musste. Da ich seit vielen Jahren Mitglied in einem Reitverein bin, habe ich dort eine Reitbeteiligung. Wir alle verstehen uns dort sehr gut, die Besitzerin ist eine Freundin und sie vertraut mir und lässt mir freie Hand. Man muss schon differenzieren.


Es geht hier nicht darum, dass eine Reitbeteiligung "praktischer ist und man sie einfach kündigen kann, wenn man keine Lust mehr hat".
Ich habe für dieses Pferd genauso die Verantwortung, die ich meinem eigenen Pferd gegenüber hatte, das unterscheidet sich nicht. Aber es ist eben eine Finanzierungsfrage, ob man mit Familie und Kindern mal eben so 5.000 Euro und mehr für ein Pferd bezahlt und noch dazu die monatlichen Kosten.
Deshalb habe ich zu einer Reitbeteiligung geraten, weil sie kostengünstiger ist, nicht mehr und nicht weniger.

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@veronicapaco,

Haltungskosten für ein Pferd können niemals billig sein.

Sie können hoch sein oder sie können gering sein, niemals aber billig.

Ich habe noch nie in einem Supermarkt ein Kilogramm Haltungskosten gesehen. Weder billig noch teuer.

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Nein, das fällt nicht ins Gewicht, da die Fixkosten ohnehin unabhängig von der Größe sind. Vielleicht isst es weniger, aber das sind die geringsten Kosten. Alle anderen Kosten sind auch bei einem großen Pferd nicht viel höher, es sei denn, du hast so ein Minipferd, das nicht viel größer als ein großer Hund ist, das ist was anderes.

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Ja, Aber nur 5~10% Also statt 500€ mtl “nur“ 450€ im Monat !

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