Sind Gott, Allah, Buddha, Bondye, etc... der selbe Gott?

15 Antworten

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Wenn Du an den all-einigen Gott glaubst, ist der natürlich all inclusive. Dann müssten alle Götter und Glaubensrichtungen in ihm aufgehen.

Wenn eine Religion so exclusiv ist, dass sie andere Religionen als falsch ansieht, können auch deren Götter nicht angenommen werden. Und dann ist es ein Glaube an einen einsamen Gott.

Glaube muss einen integrativen Charakter haben, sonst ist er in meinen Augen nutzlos.

Nein, nicht wenn man nach den "Gelehrten" geht. Buddah ist kein Gott, Allah und der christliche Gott könnte man als eine Wesenheit betrachten.

Glaube ist eben Glaubenssache und ich glaube, dass es nur einen Gott gibt. Wie der "heißt" kann ich nicht sagen.

Was ich aber auch weiß, ist, dass alle sogenannten großen Religionen ein gemeinsames Gebot haben und das ist das Doppelgebot der Liebe. Somit ist deine Frage durchaus berechtigt. Ich denke jedoch, dass kein Gläubiger Mensch dem zustimmen würde.

Meine persönliche Einstellung ist, dass der Grundglaube, also eben das Doppelgebot der Liebe überall gleich ist. Sich somit die Religionen je nach Kultur unterschiedlich entwickelt haben und dann der Machtanspruch der Menschen dazu kam.

LG Mata

Schau Dir mal das erste Video an das ich gepostet habe ..

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Doppelgebot der Liebe 

???

Liebe erst dich selbst, damit du dann deinen Nächsten genau so lieben kannst??

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@666Phoenix

Das Doppelgebot der Liebe lautet:

Im Christentum: Matthäus 7,12 und Lukas 6,31 Alles, was ihr wollt, dasss eufch die Menschen tun, das tut auch ihr ihnen ebenso.

Judentum: Rabbi Hillel, Sabbat 31a Tue nicht anderen, was du nicht willst, dass sie dir tun.

Im Buddhismus: Samyutta Nikaya V, 353.35 - 354.2 Ein Zusand, der nicht angenehm oder erfreulich für mich ist, soll es auch nicht für ihn sein; und ein Zustand, der nicth angenehm oder erfreulich für mich ist, wie kann ich ihn einem anderen zumuten?

Im Islam: 40 Hadithe (Sprüche Muzhammads) von an.Nawawi 13 Keiner von euch ist ein Gläubiger, solange er nciht seinem Bruder wünscht, was er sich selbst wünscht.

Im Hinduismus: Mahabharata XIII.114.8 Man sollte sich gegenüber anderen nicht in einer Weise benehmen, die für einen selbst unangenehm ist; das ist das Wesen der Moral.

In den Chinesischen Religionen: Konfuzius, Gespräche 15,23 Was du selbst nicht wünschst, das tue auch nicht andern Menschen an.

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@Matahleo

Du trägst hierbei mir gegenüber "Eulen nach Athen"!

Meine Frage bezog sich auf den Begriff "doppelt"! Erst sich selbst, dann (evtl.) den anderen?

Übrigens ist die Philosophie von Konfuzius keine "Religion"! Es gab überhaupt nirgendwo "chinesische Religionen"!

Die Chinesen brachten keine sog. "Erlöserreligion" hervor. Selbst der Begründer des noch am ehesten einer Religion ähnelnden Daoismus, Laozi, erklärte: „Der Mensch braucht weder Götter noch Geister, wenn er dem Dao folgt.“

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@666Phoenix

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Was daran ist nicht zu verstehen? Liebe dich selbst heißt, nimm dich an mit all deinen Gaben, Ecken und Kanten. Wertschätze dein Selbst und bringe jedem andern Lebewesen diese Wertschätzung entgegen.

Und ja, die "Chinesischen Religionen" sind so wenig eine Religion wie der Buddhismus, das weiß ich schon. Es werden die verschiedenen chinesischen Philosophien oftmals als eben "chinesischen Religionenen" zusammengefasst. Und eine Religion kann auch eine Religion sein, auch wenn es keine "Erlöserreligion" darstellt.

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@Matahleo
  • Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Was daran ist nicht zu verstehen?

Ich verstehe sehr wohl! Du musst faktisch, um diese Forderung zu erfüllen, dich selbst zuerst lieben - sonst wird es logischer Unsinn!

Wenn du zu viele "Ecken", "Kanten", weiterhin "Sünden", unsaubere Gedanken, ungehörige "Sehnsucht" nach dem Nachbarskind usw., usf. hast, hast du gefälligst auch nichts anderes vom "Nächsten" zu erwarten.

Also: an erster Stelle steht die Eigenliebe, der Eigennutz, der (straff ausgedrückt) Egoismus!

Ganovenmentalität - weiter nichts!

Da ist der kategorische Imperativ von Kant und selbst die "regula aurea" bedeutend humaner!

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@666Phoenix

@666Phoenix

Nein, das hat mal gar nichts mit Egoismus zu tun. Auch nicht mit der perfekten Umsetzung aller Gebote. Da hast du das Wesen der Liebe zu dir selbst nicht verstanden.

Egoismus:

[Haltung, die gekennzeichnet ist durch das] Streben nach Erlangung von Vorteilen für die eigene Person, nach Erfüllung der die eigene Person betreffenden Wünsche ohne Rücksicht auf die Ansprüche anderer; Selbstsucht, Ichsucht, Eigenliebe

Es hat etwas damit zu tun, dass man sich selbst, mit all seinen Ecken und Kanten, mit all seinen eigenen Unzulänglichkeiten akzeptiert und wertschätzt und nichts absichtlich zu seinem eigenen Vorteil tut, wenn dabei ein anderer verletzt werden würde.

Die "regula aurea" bedeutet exakt das gleiche. Vielleicht hättest du mal den gesamten Post lesen sollen? Denn nichts anderes steht da.

Von wegen "Ganovenmentalität", einfach mal genau lesen und nicht etwas hineininterpretieren, das da gar nicht steht.

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@Matahleo

Du bestätigst mit deinen Schwurbeleien genau das, was ich sage!

Dein Zitat zu Egoismus: "Erfüllung der die eigene Person betreffenden Wünsche ..,dass man sich selbst, mit all seinen Ecken und Kanten, mit all seinen eigenen Unzulänglichkeiten akzeptiert und wertschätzt und nichts absichtlich zu seinem eigenen Vorteil tut, ...", und zwar BEVOR ich anfange, den "Nächsten" zu lieben. Anders klappt das auch mit der Logik nicht!

Die "Goldene Regel" mag für dich den gleichen Sinn haben, aber die Diktion ist eine völlig andere! Sie lautet: „Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“ Hier steht das aktive Handeln im Vordergrund, keine verträumte und fiktive "Liebe"!

Wenn du das nicht kapierst, dann bleib mir fern. Nachhilfe in der deutschen Sprache mache ich nicht auch noch! :-)

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Es sind weder die gleichen Götter, noch sind es dieselben Götter.

Nimm dir zwei Wasserflachen, die äußerlich identisch sind. Diese Flaschen sind gleich.

Nimm dir eine Wasserflasche. Auch, nachdem du sie veränderst (Dellen reinmachst,...) ist es immer noch dieselbe Flasche.

Problem: Von den meisten Göttern wird behauptet, sie seien unveränderlich (ergibt sonst bei einem angeblich zeitlosen Gott auch keinen Sinn). Wenn sie sich aber nicht verändern können, lassen sich die Unterschiede auch nicht erklären und somit können es nicht dieselben sein.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Intensive Recherche über mehr als 6 Jahre

Nein.

Die von dir aufgezählten Götter und Ihre dazugehörigen Religionen sind nicht kompatibel, sie vertreten vollkommen verschiedene Ziele und Werte.

Kennst du denn Spruch, Gott habe viele Namen nur die Herangehensweise und Wahrnehmung sind im Menschen begründet.

Im übrigen streiten die sich wie kleine Kinder, da kannst du dich für deren Verhalten schämen an Gott zu glauben.🤷‍♂️

ekam sat vipra bahudha vadanti

„Es gibt eine Wahrheit, die Weisen benennen sie verschieden“

RigVeda 1.164.46

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