Sind Golden Retriever sehr schlaue Hunde, bzw. einer der schlausten?

13 Antworten

Meiner Erfahrung nach sind Goldis mehr oder weniger genauso schlau wie andere Hunde und das hat in meinen Augen nichts mit dem eigenständigen denken zu tun, sondern eben mit der Förderung.

Mein aller erster Hund war ein Goldie und der war wohl alles aber ganz sicher nicht auf den Kopf gefallen, ganz im Gegenteil war er eher sehr schlau.

Hat genauso gut gelernt wie viele andere Hunde die ich hatte und hat sich selbst auch immer wieder Alternativen ausgedacht.

Ich denke es hängt nur zu einem kleinem Teil von den genetischen Grundlagen ab, der Rest hängt von der Förderung ab.

Wird ein Hund von klein auf gut gefördert, ist es ähnlich wie bei Kindern. Wenn diese nicht gefördert werden, wird da auch nicht unbedingt was draus und genauso hab ich das erfahrungsgemäss immer wieder bei Hunden festgestellt.

Hunde die von klein auf wirklich gut gefördert werden, sind nicht mehr oder weniger "dumm", sondern entwickeln ein beeindruckendes Denkvermögen und so auch der Goldi.

Ob es nun eine Rasse ist, die zu den schlausten gehört das glaube ich weniger, dazu würde ich eher Border und Huskys zählen, aber auch da würde ich behaupten wollen, das es an der Förderung liegt.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Die Retriever die ich kennengelernt hab (Labrador und Golden) waren nicht unbedingt die hellsten Kerzen im Leuchter. Nett, verspielt, gehorsam, lernwillig, alles ja aber schlau nicht so wirklich.

Schlaue Hunde können ziemlich anstrenged sein weil sie auch von sich aus immerzu lernen und dabei auch etliches was weniger kluge Hunde (zum Glück) nie peilen. Sie langweilen sich auch schneller und wollen mehr gefordert werden weil sie sich sonst selbst eien Beschäftigung suchen wie "wir experimentieren mit Schranktüren" oder "wie ist ein Sofa aufgebaut?"

Retriever - insbesondere die Labradore und Golden Retriever - liegen im Vergleich zu anderen Rassen eher im unteren Durchschnitt.

Und das ist eigentlich auch völlig logisch, denn diese Hunde wurden nicht dafür gezüchtet, eigenständig zu denken und zu handeln, sondern sich sehr stark vom Menschen leiten zu lassen. Das macht sie so leichtführig.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Selbst Hundebesitzer und ehrenamtlicher Verhaltensberater

Also so eine Art Skl.. Roboter?

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@Webclon

Hunde waren ursprünglich reine Arbeitstiere, so wie Pferde und Katzen Arbeitstiere waren und teilweise auch heute noch sind.

Wenn du das als Sklaverei bezeichnen möchtest, dann tu das, aber ich lehne diese Sichtweise ab. Denn die Tiere werden ja für ihre Arbeit entlohnt, indem man für sie sorgt und ihr Überleben sichert. Das wurde bei Sklaven nicht getan.

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Sie sind sehr schlau, sehr emotional, sehr drollig und noch mehr verfressen. Ein sehr liebevoller Hund, kann aber auch dominant sein, wenn man nicht aufpasst. Unser Goldie ist 16 Jahre alt geworden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Da kein Hund dominant ist, so auch nicht der Goldie um nicht zu sagen sie erst Recht nicht!

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@Elocin2910

Oh doch er hatte mal eine Weile sehr dominant sein zu wollen, aber mit liebevoller Konsequenz, war das dann schnell vorüber.

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@HeikeElchlep1

Oh nein, denn Du Mensch und Hund Hund, ergo nix Dominanz eher falsches Verständnis Deinerseits des hündischen Verhaltens, ganz einfache Kiste.

Vermutlich weißt Du auch nicht die Definition von Dominanz, wie solltest Du da also Hundeverhalten kennen.

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nein. Sie sind zwar nicht wirklich dumm und man kann mit ihnen trainieren und ihnen einiges beibringen weil sie schon einen will-to-please haben aber sie gehören definitiv nicht zu den Intelligenten Rassen.

ich finde sogar eher die können manchmal ziemlich tollpatschig oder dämlich sein.

man liebt sie trotzdem.

Woher ich das weiß:Hobby – Jahrelange Recherche

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