Sind Gläubige wie kleine Kinder, die ohne ihren Papa aufgeschmissen wären?

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20 Antworten

Sehr gut erkannt. Aber leider rennen ganz viele Leute rum, die behaupten, "Gläubige" zu sein und deshalb ein negatives Bild hinterlassen.

Ohne Mist, wenn ich ohne Papa in den Supermarkt gehe, kann es passieren, dass ich mit leeren Händen wieder rauskomme. Ich hab ohne Vater einfach keine Ahnung, was ich kaufen soll.

Im wahrsten Sinne des Wortes bin ich völlig aufgeschmissen ohne Gott. Leider sieht man das im Alltag nicht oft. Deshalb verstehen das auch nur Leute, die diese aktive Verbindung kennen.

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Viele Leute scheinen mit der Komplexität der modernen Welt überfordert.
Der religiöse Glaube liefert den Menschen eine scheinbar unveränderliche Konstante in einer sich stetig wandelnden Welt.
Scheinbar deshalb, weil die Gläubigen ihren Gott und seinen Willen an ihre Bedürfnisse anpassen.
Gott ist eher so etwas wie ein Fantasiefreund, wie ihn auch Kinder oft haben. Dem kann man alles erzählen, ohne dass er sich über einen lustig macht oder es weiter erzählt. Man kann auch daran glauben dass er einem hilft und findet Bestätigung, indem man alles Gute als sein Werk interpretiert, das schlechte jedoch nicht. Für das Schlechte wurde ein Sündenbock erfunden, der Teufel.
So muss man nicht immer die Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen, man kann einfach glauben, dass man vom Teufel verführt wurde.

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Jain, die leute sind natürlich in der lage sich selbst zu versorgen wie jeder andere, aber der glaube verleiht den menschen ein gefühl, dass alles nach plan läuft und bis ins jede detail durchdacht ist, es gibt den leuten sicherheit und lässt sie schmerz und leid besser ertragen, es wirkt also vllt eher wie eine droge, die emotionale schmerzen des alltags lindert! Lässt man den pappa weg, also die droge, so gibt es dementsprechend entzugserscheinungen.... Aber das ist nur mein gedanke, ich kann keinem menschen in den kopf gucken und überprüfen ob es so ist, ich kann auch die existenz gottes nicht widerlegen, vllt haben die ja doch recht und ich irre mich... Wie auch immer lg!

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Mein persönlicher Eindruck ist, daß es eher umgekehrt ist. Ich empfinde solche Menschen zumeist wie Küken, die sich aufgeschmissen fühlen, wenn niemand ihrem Standpunkt folgen will, daß sie schlauer wären als die Henne.

Mein Kriterium ist dabei das, was überwiegend in den öffentlichen Laien-Diskussionen stattfindet (weil es die Masse ausmacht). Da gibt es eine Unmenge sich widersprechender Ansichten, und gleichzeitig stimmt kaum eine dieser Ansichten mit dem überein, was die Obrigkeiten einer Glaubensrichtung vorgegeben haben (unabhängig davon, daß ganz besonders solche Obrigkeiten Brutstätten des Unsinns sind).

Zusätzlich kommt dann noch hinzu, daß (meiner Ansicht nach) die Mehrheit Gläubiger immer dann ganz besonders aufgeschmissen ist, wenn die Möglichkeit verloren geht, sich weiterhin der Vernunft entziehen zu können.

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Nein, so kann man es eher nicht sehen! Denn der Papa hilft kleinen Kindern aktiv bei der Bewältigung des Alltags. Gläubige hingegen haben "nur" den Glauben, dass irgendeine höhere Macht ihnen helfen würde (was natürlich durchaus hilfreich sein kann), wenn sie nur glauben und beten. Auch den entsprechenden Geistlichen (der natürlich aktiv helfen kann und es auch tut) würde ich eher als eine Art "Kummerkasten" betrachten, der seinen "Schäfchen" in allen möglichen schweren Situationen (psychisch) beisteht.

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Nein keineswegs, eher wie Erwachsene mit guter freundschaftlicher Verbindung zum Vater der ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht.

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Kommentar von Honah
04.02.2017, 17:49

Der leibliche Vater ist ja auch ein reales Wesen. So hat auch der Ungläubige keine Hemmungen seinem vertrauten Vater nach Rat zu fragen.

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Honah,

deine Formulierung : "Papa" ist ja nett :-) - nur ist die Frage, wie alt ist das Kind?

Menschen werden durch ihre sozio-kulturelle Umwelt geformt.

Dazu gehören mannigfaltige Einflüsse, die auch sehr differieren können.

Man sieht es an Menschen, die nicht an einen Schöpfer glauben, daß sie in dieser Welt überleben (können).

Gläubige Menschen bilden da keine Ausnahme: auch sie könn(t)en ohne den Glauben an einen Gott in dieser Welt überleben.

Es ist nur die Frage, was der einzelne Mensch individuell als gläubiger Mensch zusätzlich aus seinem Glauben zieht!

Und das ist eben individuell ganz verschieden.

Für mich stecken in den Aussagen/Grundsätzen der Bibel große Lebensweisheiten.

Daher konnte ein Gelehrter einmal sagen, daß, würden alle Menschen nach den Grundsätzen der Bibel leben , es die großen Probleme der Menschheit nicht mehr geben würde.

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Kommentar von Honah
04.02.2017, 13:45

"Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend anerkannt habt." (Buddha)

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Kommentar von Giustolisi
04.02.2017, 19:21

Daher konnte ein Gelehrter einmal sagen, daß, würden alle Menschen nach den Grundsätzen der Bibel leben , es die großen Probleme der Menschheit nicht mehr geben würde.

Wer hat denn so einen Mist erzählt?
Nehmen wir nur mal die Sklaverei als eines von vielen Beispielen. Die Bibel gibt viele Ratschläge wie mit Sklaven zu verfahren ist, aber an keiner Stelle wird Sklaverei für falsch erklärt. Darauf hatten sich christliche Sklavenhalter oft berufen, bis die Sklaverei gegen ihren Widerstand verboten wurde.

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Umgekehrt wird ein Schuh draus: Gläubige sind statistisch gesehen häufiger selber Papa bzw. Mama (von kleinen oder großen Kindern) als Nichtgläubige. Eigene Kinder zwingen einen quasi zum Erwachsenwerden, während ein Kinderloser (statistisch eher nichtgläubig) theoretisch sein Leben lang auf dem Stand eines "ewig Jugendlichen" aka "gefühlt Mitte zwanzig"-Jährigen bleiben darf. Und dies meistens auch tut, wodurch sich die Bereitschaft zur Familiengründung weiter verzögert, was der Betreffende dann "seine Freiheit genießen" nennt. Ein Teufelskreis sozusagen. 

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Kommentar von Honah
04.02.2017, 17:36

Selber Papa oder Mama werden ist ja auch keine Kunst. Jeder Bengel und jeder Backfisch kann das werden. Die meisten Heiligen und Weisen in der Welt waren eben keine Papas oder gar Mamas. Als hätten sie es geahnt. 

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Kommentar von juste55
04.02.2017, 21:41

Serendipity87,

auch nicht schlecht, deine Antwort...:-)))

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Das hängt von der Relligion und der individuellen Art zu glauben ab.

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Ja.

Kann nur aus Erfahrung sprechen, als ich als eine Gläubige Person mit ungefähr 13-14 Jahren merkte, dass ein religiöser(!) Gott nicht real ist, dass meine Gebete nie etwas gebracht haben, habe ich geheult wie sonst was xD meine Depressionen waren auch in der Zeit sehr heftig, weil ich damit erstmal klarkommen musste dass eben Gott nicht existiert.

Mittlerweile geht es mir aber ohne Religion und ohne Gott blendend, da ich klar und wie ein normaler Mensch denken kann.

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Nein, gläubige Menschen sind Leute die sich nicht nach den Massstäben dieser Welt richten wollen sondern diejenigen von Gott. Menschen denen die Gebote Gottes wichtig sind und auch danach Leben wollen. Warum? Weil sie Gott ihrem Vater im Himmel vertrauen und sie wissen dass er nur das beste für sie will :-) 

Ich kann auch ohne Gott leben. Ich lebte ja auch schon einige Jahre ohne Gott mein Leben. Ich meine wenn man Geld hat und es einem sonst gut geht warum soll man Gott noch brauchen? Ich bin Erwachsen und kann auch alleine für mich Sorgen. 

ABER ich habe mich für Gott entscheiden, weil er mir hoffnung gibt in allen Lebenslagen. Weil mir bewusst wurde, dass ein leben ohne Gott zwar ebenfalls erfüllend sein kann aber schlussendlich ins leere führt. Ich will Erfüllung über den Tod hinaus und das ist auch der Sinn den ich im Leben sehe :-) Das was ich hier auf der Welt mache soll nicht umsonst sein...es soll meinem Herrn dienen, demjenigen der mich und die ganze Welt erschaffen hat :-) Derjenige der einen Pan für mich hat, dem ich so wichtig bin, dass er die Anzahl meiner Haare auf meinem Kopf kennt :-) 

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Ich denke nicht, dass es da eine Korrelation gibt.

Es gibt sicherlich viele Leute die hart arbeiten und im Leben stehen, oder hart gearbeitet haben und ihr Leben immer im Griff hatten, und die Sonntags in die Kirche gehen.

Ich selbst gehöre aber nicht zu den Gläubigen, nur am Rande.

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Wenn du erstmal ein paar Gläubige im Bekanntenkreis hast oder sogar als Freunde, wird sich diese Frage von selbst erledigen.

Um aber vorzugreifen: Nein, das sind ganz normale Menschen, selbstständig wie jeder andere.

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ja, ich wüsste nicht, wer mit die Windeln wechselt ;-)

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Kommentar von Honah
04.02.2017, 13:33

mutter maria

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Kommt meiner Meinung nach drauf an wie stark man glaubt. Wenn der Glaube krankhaft ist, dann evtl ja

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Wen willst du mit dieser Frage provozieren? Einen Papa brauchen dringend nur die kleinen Kinder, die solche Fragen stellen und ohne ihren Papa anscheinend völlig aufgeschmissen sind!

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Kommentar von Honah
04.02.2017, 11:03

immer diese vorverurteilungen

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Kommentar von Computersohn
04.02.2017, 22:18

Ihr seit doch beide komplett bescheuert...

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Bei gläubigen geht es eher Daeum das sie halt suchen. Und die Religion ist beständig, im Vergleich zum täglichen Umfeld. 

Ohne Religion würden Sie auch klar kommen. Aber es gibt sie nun mal.  Und wer an Gott glaub, hat das Recht dazu. 

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Glauben wir Menschen nicht alle an etwas? Hast du keine Hoffnungen? Wir sind alle gleich aufgeschmissen wenn ,,Papa“ nicht da ist.

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Manche ja, manche nein - wie bei Nichtgläubigen auch.

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Kommentar von Honah
04.02.2017, 11:34

Nichtgläubige würden aber in der Not keinen Gott anflehen - sie besinnen sich mehr auf ihre eigenen Stärken.

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Ja (Offb.7,17; 22,4-5).

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