Sind GDR-Aktien genauso gut wie die original Aktien?

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2 Antworten

Ich habe in den 90ern GDRs des indischen Fahrzeugherstellers Bajaj gekauft. Anfang dieses Jahrtausends wurde die AG in drei Firmen aufgeteilt: Bajaj Holding, Bajaj Auto und Bajaj Finserv. Von da an war es nicht mehr möglich, den Kurs der letzten beiden rauszufinden. Vorteil: ich hab auch keine Depotgebühren mehr dafür bezahlt.

Vor zwei Jahren hab ich auf der Homepage der Börse Bombay festgestellt, dass auch Auto und Finserv mit guten Werten gehandelt werden. Ich hab meine Bank beauftragt, diese zu verkaufen. Der Bearbeiter hat aber nicht gewusst wie er das machen soll und auch angeblich von seinen zuständigen Kollegen keine hilfreichen Hinweise bekommen.

Ungefähr zum Jahreswechsel hab ich dann drei Briefe bekommen - für jede AG einen - dass die (britische?) Bank, die im Besitz der Aktien war, diese verkaufen wird und den Ertrag an die Käufer der GDRs auszahlt. Das war mir Recht - hätte sie ja sowieso verkaufen wollen.

Jetzt wurden mir beim Verkauf ca. 46 % indische Quellensteuer vom Verkaufspreis (nicht vom Gewinn!) abgezogen. Der Bankbearbeiter kennt sich nach wie vor nicht aus. Meine Recherche im Netz hat ergeben, dass man sich indische Quellensteuer zwar teilweise erstatten lassen kann, an den Antrag aber hohe bürokratische Hürden geknüpft sind.

Letztlich hab ich also trotzdem noch einen Gewinn gemacht, den aber übermäßig hoch versteuert.

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Ein GDR ist ein Hinterlegungszertifikat für eine ausländische Aktie.

Eine Bank emittiert diese Zertfikate , die mit der echten Aktei hinterlegt iat.

Grundsätzlich kann im Handel auch die Herausgabe der oder dre Umtausch in das Originalwertpapier erlangt werden.

Grudn für die Ausgabe von GDRs  sind die die vereinfachten Zulassungsbestimunngen an den börsen.

Ein Listing einer ausländischen Aktie an einer Us - Börse ist ein augwändiger - und teurer - Vorgang.

Unter anderm sind US - Amerikaner es gewohnt  Namensaktien zu handeln, in Deutschland dagegen Inhaberaktien.

So tritt dann in dne USA eine Bnak  als " Namensträger " auf und verbrieft diese als GDR und vekauft sie weiter an Anleger.

Ebenso kann dies der Fall zwischen Deutschland und Luxemburg sein.

Insgesamts part man sich den Aufwand des Neulistings und der Zulassung.

Hoffe, das war verständlich.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

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Kommentar von Helefant
20.07.2017, 13:07

>Hoffe, das war verständlich.

Ja, das war verständlich. Danach war ja auch nicht gefragt! ;)

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