Sind Frauen von "Natur" aus promiskuitiv?

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4 Antworten

Ich nehme mal an, dass fast alle Menschen im Grunde ihres Herzens promiskuitiv sind. Und je geringer die finanzielle Abhängigkeit einer Frau von ihrem Mann ist, desto weniger Grund hat sie, naturgegebene Triebe zu unterdrücken. (Hier haben wir übrigens auch den Grund dafür, warum Männer sich jahrhundertelang gegen die Berufstätigkeit der Frauen gestemmt bzw. darauf bestanden haben, das von ihr verdiente Geld zu verwalten!) Monogamie aufgrund finanzieller Abhängigkeit finde ich zutiefst abstoßend. Sie ist keinen Deut "ehrenwerter" als jede andere Form von Sex für Geld. Da finde ich einen ehrlichen Bordellbetrieb weitaus ansprechender! ;-)

Die Frage 'von Natur aus' finde ich tatsaechlich interessant, denn da gibt es den Ansatz aus der sog. Evolutionbiologie/-psychologie.

Im Groben wird hier zwischen zwei Grundstrategien unterschieden, die beide das (in der Theorie implizit postulierte) Kernziel jeder Frau, naemlich erfolgreich Nachwuchs zu erzeugen und diesen dann auch 'gross' zu bekommen, erreichen koennen. Dabei ist auch zu beruecksichtigen, dass diese Theorie unter 'erfolgreich' folgendes versteht: Nachwuchs ueberlebt und hat 'wertvolles' Genmaterial.

Demnach weiter, es wird also zum einen ein Unterstuetzer benoetigt (=Mann), der als Versorger fungieren kann, um das Ueberleben/Grossziehen zu ermoeglichen. Von daher, so die Theorie, gibt es bei den meisten Frauen das quasi 'von Natur aus' angelegt Beduerfnis, sich langfristig an einen Versorger zu binden, der natuerlich bei der Stange bleiben sollte...

Zum anderen, gibt es aber auch, bei Frauen unterschiedlich ausgepraegt, das Beduerfnis, mit unterschiedlichen Partnern sexuell aktiv zu sein, quasi nach vielfaeltigem, qualitativ hochwertigem Genmaterial zu streben. Das wird, nach der Theorie, vor allem dadurch belegt, dass Frauen, wenn sie den Seitenspruenge haben, diese ueberzufaellig haeufig waehrend ihrer fruchtbaren Tage tun, und zwar mehr oder weniger bewusst...

Soweit die Theorie. Macht irgendwie auf den ersten Blick Sinn. Inwieweit sich das aber verallgemeinern laesst, steht auf einem ganz anderen Stern. Ich selbst gehe davon: Ja es gibt promiskuitive Frauen, aber das sind nicht die Mehrheit.

Man kann auch so argumentieren, der Konflikt zw. den Modellen Promiskuitaet vs. Monogam ist im derzeitigen Evolutionsstand der Menschheit voll im Gange, es wird sich noch zeigen, was die sinnvollere Strategie ist, allerdings scheint sich das Monogame durchzusetzen, auch aus gutem Grund...

Bei Maennern, im Uebrigen, greift die Theorie auf andere Sachverhalte und Verhaltensstrategien zurueck, wird mir jetzt aber zu viel...

LG

Eine hochinteressante Darstellung. Besonders gefällt mir aber der letzte Satz.... :D

GLG

Wieselchen

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Ja, denke eigentlich auch so wie bullet75, ist echt interessant, nä, wenn´s denn mal regnet.. ;o)

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Hallo Madcat, was für eine Frage am frühen Morgen ;-) Ich kann eigentlich nur für mich und mein weibliches Umfeld antworten - da ist keine Promiskuität vorhanden. Vielleicht ist für dich dieser Artikel hier interessant, wirklich Antwort gibt er aber auch nicht auf deine Frage: http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/psychologie/news/tid-9855/promiskuitaet-die-lust-am-partnerwechsel_aid_299704.html

Danke, war cool zu lesen...!

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lach, also meinen Erfahrungen nach nicht..., das würde ja jeden ordentlichen Bordellbetrieb ruinieren....:-)

lg....strick

Neeeee, die machen das denn doch für sich selbst OHNE Geld :o)) giggellach....

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