Sind Frauen die neuen Männer?

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15 Antworten

"Frau soll Frau bleiben und Mann soll Mann bleiben."

Nein.

Es gibt das biologische Geschlecht. Dies kann man nicht ändern, man ist entweder biologisch männlich, weiblich oder intersexuell. Dies bestimmen die Chromosomen.

Aber darum geht es ja im Feminismus gar nicht.

Von der Gesellschaft festgelegte Geschlechtsidentitäten sind eben von der Gesellschaft, also vom Menschen gemacht und können und werden sich deshalb fortlaufend ändern.

So wie sie das schon immer getan haben.

Deshalb wäre es sinnvoll konstruierte Geschlechtsidentitäten komplett abzuschaffen und stattdessen den Menschen einfach Mensch sein zu lassen.

Sicherlich wird ein Großteil der Menschen zumindest grob den vorgefertigten Geschlechtsidentitäten entsprechen und das ist auch völlig in Ordnung.

Aber Menschen, die das nicht wollen oder können sollen gleichberechtigt und frei leben können.



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Kommentar von Kajawizu
05.10.2016, 18:31

wie ist es dann mit religionen, div. einrichtungen, sport etc. die auf eine bewusste geschlechtertrennung abzielen? ist es nur eine frage der zeit (menge) bis dies abgelöst wird bzw. erweitert wird? -deine meinung

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Ich bin eine Frau und natürlich sollen Frauen Frauen sein und Männer Männer. Aber das heißt nicht, dass Frauen kochen und putzen  und dass Männer die Bohrmaschine schwingen müssen. Das liegt nicht in den Genen.

Es heißt auch nicht, dass Frauen nicht in Chefetagen sitzen können und es heißt auch nicht, dass Männer keine Kindergärtner sein dürfen.

Aber ich kenne keine Feministin, die für Gleichmacherei ist. Gleiche Rechte für alle aber bitte schön. Ich kenne eine Feministin, die extrem gestylt - HIgh Heels - herum läuft, dass Heidi Klum neidisch werden könnte. Und trotzdem ist sie Feministin.

Wenn der Preis für das Höfliche in den Mantel Helfen und die Tür Aufhalten das niedrige Gehalt ist - ne danke. Dann nehme ich lieber das Geld und mache mir die Tür selbst auf.

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Gleichberechtigung ist gut, aber Gleichheit ist falsch

Wo ist das Problem? Wenn sich ein Mensch zu Partnern des gleichen Geschlechts hingezogen fühlt, oder sich diese Person psychisch-emotional nicht mit dem eigenen biologischen Geschlecht identifiziert, ist das nicht der Untergang des Abendlandes.

Frauen werden durch das Tragen von Hosenanzügen oder Miniröcken weder unweiblicher, noch verlieren sie dadurch an Würde, wenn sie es nicht selbst so empfinden.

Männer können Drei-Tage-Bärte tragen, oder sich die Beine epilieren, wenn es ihnen gefällt. Dadurch verlieren sie nicht ihre Persönlichkeit, oder ihren Charakter.

Ich sehe da keinen Grund für Besorgnis.

Frau soll Frau bleiben und Mann soll Mann bleiben

Die Beibehaltung von Stereotypen mag vielleicht der Wunsch konservativer Menschen sein, der sich dann auch in der Familienpolitik der AfD zeigt, die "Genderforschung" abschaffen will und ein "traditionelles Familienbild" proklamiert.

Deswegen ist diese Forderung keineswegs verbindlich, sondern stellt lediglich deine persönliche Meinung dar.

Religionen sollten sich meiner Meinung aus Fragen der geschlechtlichen Identität heraus halten. Das ist eine Frage der persönlichen Freiheit, nicht religiöser Verordnungen.

In einer modernen demokratischen Gesellschaft sollte das Geschlecht eines Menschen genau so wenig von Belang sein, wie etwa die Augenfarbe.

Das ist meine Meinung als männlicher Mensch.

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Wie soll man auf eine Frage, die ihrerseits so viele Fragen aufwirft, antworten?

Deutschland steht mit als Vorreiter des Femininismus und Emanzipierung der Frau, es hat Vor- und Nachteile.

Was, bitteschön, wären denn die Nachteile der Gleichberechtigung der Frau?

aber Gleichheit ist falsch, Frau soll Frau bleiben und Mann soll Mann bleiben

Abgesehen davon, daß du hier einfach mal sagst, was sein soll oder nicht sein soll: Dies ist, zumindest in dieser knappen Form, vollkommen inhaltsleere Floskel. Warum soll dies (was auch immer) so sein? Weil es dir so besser gefällt?

Wann ist Frau denn Frau? Und ab wann ist Mann nicht mehr Mann? Geht es hier um Interessen? Verhaltensweisen? Oder geht es darum, daß Menschen keine Geschlechtsumwandlung vornehmen sollten?

hierbei stellt sich die Frage auch nach Sexualität (z.B. Intersexualität, Transsexualität, Genderismus etc.) und Religionen (Stellung der Frau) bzw. und oder auch Kultur.

Welche Fragen stellen sich hier? Stell sie doch einfach! Dann gibts vielleicht auch klarere Antworten.

Wie seht ihr es und würdet es selbst wollen?

Wie ich es sehe? Ich sehe zunächst einmal die Tatsachen: Es gibt faktisch eben nicht nur Mann und Frau. Es gibt vieles, was dazwischen liegt. Es gibt unzählige Menschen, die mit mehr als einem Geschlechtsteil ausgestattet sind. Bei vielen ist eines so rudimentär entwickelt, daß sie es selbst gar nicht wissen. Und es gibt enorme hormonelle Schwankungen. Es gibt Männer, die sich mehr als Frau fühlen, und umgekehrt. Sollte jemand der Meinung sein, mit dem jeweils anderen Geschlecht glücklicher zu sein, gibt es nichts, was dagegen späche.

Und es gibt keinen Grund, Frauen nicht dieselben Rechte zu geben, wie Männern, weil es im Kern nichts gibt, was sie unterscheidet.

Auch wenn sich die Religionen (ich meine hier auch in aller Deutlichkeit das Christentum!) redlich bemühen, dies zu unterbinden: Der Zug ist abgefahren! Alle alten Männer mit Spinnweben in der Unterhose bitte einsteigen!

bei Statement bitte das Geschlecht mit dazu schreiben.

Ich denke, es ist ein mehr als treffender Abschluß meiner Antwort, wenn ich dir die Erfüllung dieses Wunsches verweigere. ;) Nichts für ungut!

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Kommentar von andydas666
09.11.2016, 19:00

Es wurde wissen schaff mich bewiesen ! Das Frauen in der Schule bevorzugt werden!!

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Meine Meinung ist, dass jeder das sein sollte, was er / sie / es sein möchte.

Die einzige Einschränkung liegt darin, dass die Art zu leben nicht das das Leben anderer Menschen einschränken sollte, was bei Geschlechtszuordnungen und Sexualpraktiken selten der Fall ist.

Rollenverteilungen können umdefiniert werden, da deren Grundlage im Zuge des Wandels auf der Welt nur noch bedingt Bestand hat. 
Man muss darauf achten, dass hinter dieser Umverteilung kein Zwang steht. Niemand sollte "modern" sein müssen.

Wichtig ist, dass jeder straffrei (nicht nur gesetzlich) jede Rolle ausfüllen darf.

_____________

Suboptimierer, männlich

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Ich befürworte den Feminismus ja, aber die Überschrift ist ja wohl Quatsch! 

Nein, Frauen werden nicht eines Tages Männer sein oder umgekehrt! Darum geht es auch überhaupt nicht bei dieser Bewegung! Die meisten Frauen sind nach wie vor super glücklich mit ihrem Geschlecht – und möchten gerade deshalb nicht für ihr Frau-Sein benachteiligt werden. Das ist alles! Das bedeutet auch nicht, dass die Männer für ihr Mann-Sein angeklagt werden. Es geht nur darum, die Vorherrschaft des männlichen Geschlechtes als Gewohnheit in Frage zu stellen; einfach mal zu fragen "warum eigentlich?" und "muss das denn wirklich sein?". Damit macht man die Männer nicht zu Frauen und die Frauen nicht zu Männern! Wem soll das denn helfen?! Das ist Blödsinn! 

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Die Generation der Frauenbewegung der 70er mit Schwarzgeld-Alice von der Bild-Zeitung an der Spitze hat dieses Bild geprägt.

Heute sind emanzipierte Frauen meist ausgesprochen weiblich. Frauen wie die Sängerin Madonna, die Riot Grrrl oder aktuell die Femen haben sich schon vor 30 Jahren von diesem Klischee gelöst.

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Kommentar von whabifan
05.10.2016, 18:26

Es ist doch die grösste Angst eines jeden übermännlichen fortpflanzungssüchtigen Kerlchen. Da reisst man die hübsche Blondnie in der Bar auf, nimmt sie mit nach Hause und stellt fest dass sie 5 cm mehr... ach ich glaub ich hör auf

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dein pauschalurteil in der frage ist genau so abwegig wie grundsätzliche "fakten" zu diesem thema. es kommt letztendes auf jedes einzelnes individuum an, wie es mit der frage von 2 geschlechtern umgeht. zwar haben tausende jahre entwicklung von gesellschaften die meinsten menschen geprägt, aber wenn sie es nicht schaffen, ihren verstand zu nutzen anstatt sich von vorurteilen oder geschlechts-spezifischen eigenschaften leiten zu lassen, dann nützt alles nichts.

in erster linie bestimmen persönlichkeit und charakter solche verhaltensweisen und das bei beiden geschlechtern.

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Kommentar von Kajawizu
05.10.2016, 18:13

interessant, also könnte man meinen es ist eine frage der empfindung, geistlichen ebene und nicht der körperlichen?

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Ich finde man sollte die Bestreben einzelner Menschen nicht zu sehr an ihrem Geschlecht festmachen. Um es anders auszudrücken, mir ist eigentlich scheiiss egal was Andere machen. 

Selber bin ich übrigens männlich, was der/die motivierte Leser/in dieses Beitrag wahrscheinlich schon aus der ungehobelten Ausdrucksweise meinerseits schliessen kann.

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Kommentar von Kajawizu
05.10.2016, 18:18

ok und im Bezug zur Wirklichkeit, also bspw. im Sport wer kann wie die Athleten noch trennen, es ist ja ziemlich kompliziert, wenn nicht unmachbar, da man "vollwertig" zu einem geschlecht zählen muss um nicht vorteile zu bekommen

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Frau und Mann haben im Islam ihre Aufgaben. Sie können nicht gleich sein. Djokovic hat gesagt, das Männer mehr verdienen sollten als Frauen und schon haben die "Kritiker" die Islamkeule ausgepackt, dabei hatte der Mann in jedem Punkt recht und er ist kein Moslem, nur denken die Menschen nicht nach.

Frauenfussball zum Beispiel. 1/1000 Zuschauer und es spielen nur Frauen gegen Frauen. Niemand würde ein Problem damit haben, wenn man das so sagen würde, weil Männer körperlich überlegen sind aber damit hat man Erfahrungen gesammelt (Fussball) und versteht den Punkt besser. Das Frauen Fussball spielen dürfen, damit hat niemand ein Problem aber niemals Mann gegen Frau.

Ich bin m/keine 30 und mir ist es voll und ganz egal, was eine Frau tun möchte, sie könnte sich auch einen Bart einpflanzen lassen :D Halte es aber nicht für richtig aber wenn jemand Lust darauf hat, dann soll er es machen.

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Hallo,

1. "Deutschland steht mit als Vorreiter des Femininismus und Emanzipierung der Frau"

Andere Länder, welche als vermeintliche "Entwicklungsländer" bezeichnet werden, sind da schon weiter vorraus:

Ecuador z.B.:

http://www.heise.de/tp/artikel/25/25649/1.html

Brasilien, Costa Rica und Argentinien hatten ebennfalls weibliche Regierungschefinnen und/oder Staatsoberhäupter.

Auch in anderen Ländern, außerhalb Europas und Südamerikas. Sogar im zum Großteil patriarchalisch geprägten Afrika:

https://kurier.at/politik/inland/bundespraesidentenwahl/nur-diese-zwoelf-laender-haben-weibliche-staatsoberhaeupter/190.306.057/slideshow

http://www.unique-online.de/frauen-an-der-macht-in-nur-24-staaten-haben-es-frauen-jemals-an-die-spitze-des-staates-geschafft/313/

2. "Frau soll Frau bleiben und Mann soll Mann bleiben"

Die gesellschaftlichen Normen, die behaupten, was ein Mann oder eine Frau zu sein hat, sind komplett erfunden:

http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/geschichte/SteinzeitFeministen/story/26637935

https://www.gutefrage.net/frage/wieso-die-geschlechterrollen?foundIn=list-answers-by-user#answer-204871104

3. "Religionen (Stellung der Frau) bzw. und oder auch Kultur"

Bei allen großen Religionen, ob nun Christentum, Judentum, Islam,..., sind Frauen leider nicht so viel Wert, wei ein Mann. Und in jeder Kultur, mal abgesehen von einigen indigenen Völkern in Südostasien, Südamerika und Afrika werden Frauen überall dazu erzogen, sich zu unterwerfen.

Auch in der westlichen Welt, wo Jugendzeitschriften wie die "Bravo" dafür sorgen, anstat vernünftige Antworten auf solche Fragen zu geben:

http://www.n-tv.de/leute/Lebensziel-Den-Maennern-gefallen-article15521296.html

Und Umfragen Belegen dies indirekt:

http://i0.wp.com/www.adventuresaroundasia.com/wp-content/uploads/2014/09/whenisrapeok.jpg

Die Musou im Süden Chinas sind nur ein Beispiel dafür, dass es sowohl Männern als auch Frauen besser geht, wenn die Frau "das Sagen hat".

http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/matriarchat-maenner-leben-besser-wo-frauen-das-sagen-haben-a-627103.html

Daher sind Frauenquoten meiner Meinung nach sinnvoll, denn Frauen handeln eher anders, als Männer und daher würde es Politik und Wirtschaft gut tun, ein paar "ruhigere" Leute an der Spitze zu haben, als jemanden, der gleich auf den roten Knopf drückt.

MfG

Steven Armstrong (männlich)

PS: Ich lege hier lediglich meine Meinung dar und stehe zu dieser. Wenn jemand eine andere Meinung, aus welchen Gründen auch immer, vertritt, ist das in Ordnung.

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Ob Frauen die neuen Männer sind?
Was meinst du damit?

"Wie seht ihr es und würdet es selbst wollen?" Wie sehen wir was?
Du musst schon konkret sagen, worum es geht, wenn du konkrete Antworten möchtest.

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frauen vermännlichen, indem sie einen schlips tragen

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aber Gleichheit ist falsch - Warum?

Frau soll Frau bleiben und Mann soll Mann bleiben - Aha... und was heißt das für dich? Und auch hier: Warum?

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Kommentar von Kajawizu
05.10.2016, 18:23

es ist gut wenn frauen gleichbehandelt werden wie männer, trotzdem sollten sie frauen bleiben, wenn sie es wollten, und nicht ein mann sein, d.h. auch als das leben womit man geboren wird. es ist kontrovers und komplex, da viele dinge in der gesellschaft damit in verbindung stehen

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Kommentar von Kajawizu
06.10.2016, 22:13

es macht einen Unterschied ob man etwas toleriert bzw. akzeptiert oder als normal definiert; Homogenität ist nicht normal, es ist existent, aber sollte nicht gefördert werden und als normal deklariert werden, das es akzeptiert werden muss ist richtig

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Wenn man sonst keine Probleme hat als sich sowas zusammen zu sammeln 

Welche Antwort willst du hören?  Auf solch ein wirres zeug gibt es keine Antwort,  dafür müsste die Frage auch nur mal ansatzweise vernünftig und übersichtlich gestellt sein 

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