Sind Flüchtlinge von Deutschland enttäuscht?

28 Antworten

Am Ende bestimmt beides!

Manche sind ent-täuscht, weil sie sich vielleicht aufgrund zu hoher Erwartungen ge-täuscht haben und als sie bemerkten, dass nicht alle Erwartungen erfüllt werden, fand die Täuschung ein Ende - die Enttäuschung.
Dürfen wir ja alle mal erleben ;-))))

Könnte mir vorstellen, dass vielleicht in deren Kreisen viele Märchen und Übertreibungen (von Schleusern ausgehend sicherlich) hinsichtlich Deutschland umgehen.
Das wir jedoch für alles auch viel tun, und alles auch zwei Seiten hat, wird wohl schon mal übersehen dabei.
Weiter werden sie einfach noch Zeit brauchen......

Ich denke, da trifft beides zu. Stell dir mal vor, du müsstest fliehen und kämest in ein anderes Land. Natürlich wärst du froh, mit dem Leben davon gekommen zu sein, aber du würdst dir auch wünschen, einen neuen Anfang zu machen. Ich denke, das Enttäuschende ist, dass es so lange dauert, um hier selbständig zu werden, keine Arbeitserlaubnis, keine Privatsphäre, keine freie Wahl des Wohnortes (selbst wenn man in einer anderen Stadt Verwandte oder Freunde hat), mangelnde Info (auch wegen der Sprache) und keine erkennbare Perspektive, 

Rede einfach mal mit ihnen. Mit den meisten kann man sich ziemlich gut auf deutsch unterhalten.

Was in den Medien alles rauf  und runter läuft halte ich für eine Realitätsverzerrung. Die meisten sind einfach nur heilfroh dem Krieg entflohen zu sein. Manche Aufnahmeeinrichtungen erinnern allerdings an ein Entwicklungsland. Katastrophale Zustände, fehlende sanitäre Anlagen, drastische Überfüllung, Zelte etc. Da geht es dann keinem Menschen gut.

Wo haben sie deutsch gelernt?

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@Gegengift

Was soll die Beleidigung? Du hast gesagt, dass man sich mit den meisten Flüchtlingen "ziemlich gut auf deutsch unterhalten" kann und ich möchte wissen, wo sie es gelernt haben. Ich glaube nicht, dass sie vor ihrer Flucht die Zeit hatten einen Deutsch-Kurs zu besuchen, oder doch? Außerdem sind ja auch viele Analphabeten unter den Flüchtigen. Da ist meine Frage, wie sie so gut deutsch gelernt haben, dass es für eine Unterhaltung reicht, doch berechtigt. 

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@treize13

Der Punkt ist doch, dass du jede beliebige Art des Lernen annehmen kannst. Warum sollte man diese alle aufzählen? Ich sehe keinen Sinn darin, dir die Arbeit einer Aufzählung abzunehmen. Die Anspielung aufs Hirn ist auch nur ein Hinweis darauf sich selbst Gedanken zu machen, wenn man eine Liste der Möglichkeiten haben will. Oder einfach selbst mal Google anzuschmeissen, wenn man ganz ohne Ideen ist.

Dass die Flüchtlinge hier schon nach 1-1,5 Jahren so gut deutsch sprechen, dass ich mich mit  ihnen fließend unterhalten kann, liegt aus meiner Sicht vor allem daran, dass sie hier in Deutschland leben. Wenn man jeden Tag die deutsche Sprache hört und mit ihr umgeht, sind eben schnell Erfolge erzielbar. Im Gegensatz zum Lernen von Fremdsprachen in Schulen oder dergleichen, was sich oft sehr zäh gestaltet. Viele gehen hier auch wieder zur Schule oder machen eine Berufsausbildung. Das fördert die Sprachkenntnisse auch enorm. Weniger durch Deutschunterricht, als die notwendige Interaktion im Alltag.

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@Gegengift

Okay, danke. Ich habe mal das Thema Flüchtlinge + Berufsausbildung googlet und u.a. das hier gefunden:

http://www.welt.de/wirtschaft/article147608982/Sieben-von-zehn-Fluechtlingen-brechen-Ausbildung-ab.html

Da heißt es, dass 7 von 10 Flüchlinge ihr Berufsausbildung (sofern sie denn eine begonnen haben) aufgrund von u.a. Sprachproblemen wieder abgebrochen haben. Offenbar hast du nur positiven Fälle erlebt, die über die allgemeine Lage aber nicht viel aussagen.

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@treize13

Offenbar hast du nur positiven Fälle erlebt, die über die allgemeine Lage aber nicht viel aussagen.

Du meinst der Abbruch einer Berufsausbildung sagt etwas über die verbalen Sprachfertigkeiten aus? Da bist du auf dem Holzweg.

Für einen erfolgreichen Berufsabschluss braucht es eine entsprechende schulische Basis und vor allem auch Sprachkenntnisse in Schrift. Diese Dinge sind für den Sprachgebrauch im Alltag und für eine Unterhaltungen absolut keine Voraussetzung.

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@treize13

Kann ich aber bestätigen, haben für einen "traumatisierten Zustand" sehr schnell Deutsch gelernt ^^

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Weiß jemand, wer dieser "Aras Bacho" ist (Angeblich syrischer Flüchtling)?

Ich bin zufällig durch einen Artikel aus dem Ausland auf den Aufmerksam geworden, ich kannte den vorher nicht. Dann habe ich mal gegoogelt und habe mir seine Artikel angesehen. Der schreibt für die "huffingtonpost" und "der Freitag"

Hier mal die Schlagzeilen:

"Natürlich ist es richtig, dass Flüchtlinge Geld vom deutschen Staat bekommen"

"Natürlich haben Flüchtlinge gefälschte Pässe - und das ist auch gut so"

"Natürlich fahren wir nach Syrien inden Urlaub"

"Deutsche Wutbürger denken, Syrien sei wie Disneyland"

Ich kann mir nicht vorstellen, dass dahinter ein Flüchtling steckt, der angeblich seit 5 Jahren in Deutschland lebt. Ist es eigentlich erlaubt unter falsche Namen Artikel zu veröffentlichen?

http://www.huffingtonpost.de/aras-bacho/

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Neidisch auf Flüchtlinge?

Hallo Leute,

Mich würde interessieren warum so viele Menschen in der Bevölkerung neidisch auf Flüchtlinge sind? Ich mein diese Menschen haben ihr ganzes Hab und Gut verloren und sind mit den letzten Geldreserven die sie noch hatten nach Europa gekommen. Warum vergönnt man es dann diesen Menschen das ihnen vom Staat alles bezahlt wird also Fahrkarten, Taxi, Handyrechnung, Wohnungen usw. und das sie 399€ pro Kopf bekommen?

Ich kann halt nicht verstehen, warum diese Leute ausgerechnet ERST JETZT sich darüber ein Kopf angefangen haben zu machen das sie auch Geld vom Staat beziehen wollen und all die Jahre zuvor hat man sowas in Facebook und in diversen Netzwerken nichts lesen können und kaum solche Klagen gehört. Jeder einzelne Mensch in DE hat doch das Recht einen Geldzuschuss zu beantragen falls einem wirklich was fehlen sollte.

Ich lese auch oft das viele Menschen sich sorgen um den Wohlstand in Deutschland machen. Aber mal ganz ehrlich, Deutschland ist so stinkreich das sie halb Afrika komplett durchernähren könnte von ihrem Geld und trotzdem würde Deutschland kaum Schulden machen bzw. pleite gehen.

Klar bin ich auch nicht davon begeistert das wir in Europa Zahlmeister sind, aber all die Jahre die an griechische Banken gezahlt wurden, hat keiner so ein Aufstand in Deutschland gemacht das all dieses Geld VERBRANNT wurde. Aber wenn man es für arme Menschen diesmal ausgibt, dann fühlt sich das fast so an als ob der dritte Weltkrieg ausgebrochen ist?

Versteht ihr was ich euch sagen möchte, also warum gönnt man sich nur selbst was, aber anderen vergönnt man ein schönes Leben und möchte ihn gerne leiden sehen.. Woher kommt dieses Denken? Letztendlich sind wir doch alle Menschen bzw. Lebewesen die sich gegenseitig helfen müssen, sonst sterben wir Menschen alle bald aus, falls es mit Hass und Kriegen so weiter geht.

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