Sind Flüchtlinge krimineller als Deutsche?

Das Ergebnis basiert auf 37 Abstimmungen

Ja 62%
Nein 38%

14 Antworten

Ja

Einiges beruht auf kulturellem Unverständnis, aber einiges auch wiederrum auf schlichter krimineller Neigung.

Statistisch läßt sich wie immer alles so auslegen, dass es nicht so erscheint, wie es ist.

z.B. rascial Profiling oder dass in der entsprechenden Altersklasse auch Deutsche mehr auffällig sind.

Dazu müsstest Du die "Flüchtlinge" mit der entsprechenden "Altersstruktur" "Geschlechterzusammensetzung" und "sozialen Schichtung" vergleichen, um halbwegs valide Daten zu bekommen.

Ich vermute aber, das ja, weil z. B. Vergehen nach dem Aufenthaltsrecht etc. für Deutsche nicht infrage kommen und weil vermutlich oft versucht wird Geld für die verwandten im Heimatland beiseite zu schaffen.

Quellen wird man wohl unter Verschluss halten, um keine Ressentiments zu schüren.
Wenn es Unterschiede gibt, sollte auch gleichzeitig eine Vergleichsgruppe gefunden werden, die unter ähnlichen Umständen leben musste und muss. Und das wird schwer sein.

Die Frage ist schlecht formuliert. Da Sie eine Flüchtlingseigenschaft mit einer Staatsbürgerschaft vergleichen. Die Antwort auf die Frage hängt davon ab, wo Sie die Kriminalität betrachten. Vergleichen Sie die in Deutschland lebenden Flüchtlinge mit den im Ausland lebenden Deutschen, oder mit den im Inland lebenden Deutschen.

In Deutschland, wo Deutsche Inländer sind, begehen Flüchtlinge im Schnitt mehr Straftaten. Das ist schon deshalb so, da es aufenthaltsrelevante Straftaten gibt, die ein Inländer gar nicht begehen kann. Dazu kommt, das Kriminelle im Schnitt eine höhere Mobilität haben. Und last but not least ist es so, das Flüchtlinge im Schnitt einen deutlich geringen sozialen Status haben.

Woher ich das weiß:Recherche
Nein

Es gibt Straftaten, die nur Geflüchtete oder Migranten begehen können, wie etwa Verstöße gegen das Ausländer- oder Asylrecht. Dazu gehören die illegale Einwanderung nach Deutschland oder die Residenzpflicht für Geflüchtete. Ohne diese Verstöße bleibt für 2015 ein Anstieg von weniger als 0,1% im Vergleich zum Vorjahr und im Jahr 2016 (das sind die Zahlen, die ich aus dem Stegreif nennen kann) ein leichter Rückgang.

Dazu kommt, dass die Statistik Verdächtige erfasst, unabhängig davon, ob diese später auch verurteilt werden, und davon, dass "bestimmte ethnische Minderheiten nachweilich eher mit einer Anzeige rechnen müssen als die deutsche Mehrheitsgesellschaft - eben Deutsche. Dahingehend muss die Frage erlaubt sein, ob das Anzeigeverhalten strukturell rassistisch beeinflusst ist.

Im Übrigen geschehen die Straftaten in der Regel unter Geflüchteten, nicht zwischen ihnen und der Mehrheitsgesellschaft. Und das ist mitunter so, weil diese Geflüchteten häufig zusammengepfercht auf engem Raum leben. Natürlich sind da Auseinandersetzungen vorprogrammiert, insbesondere weil es diese Menschen in ihrem Heimatland nachvollziehbarerweise nicht wirklich einfach hatten.

Danke fürs Lesen! Ich hoffe, ich konnte mit dieser Antwort dazu beitragen, den Mythos von den "gefährlichen Flüchtlingen" zu entzaubern.

Also spiegelt die Verurteiltenstatistik den überproportionalen Trend bei der polizeilichen Kriminalstatistik nicht wieder?

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